Lange habe ich standhaft dagegen angekämpft, hier auch mal zu schreiben. Jetzt möchte ich mich aber doch mal einklinken.
Dabei greife ich gleich mal ein paar Äußerungen auf, die hier getätigt wurden.
Ich fange mit der aktuellsten an. Wenn der Gehschäftsführer (ein "h" Zuviel, Danke an den User Sgt. für den Hinweis) gegenüber Dritten an dem Kapitän seiner Mannschaft sägt - siehe Post von DEG-Eventi - finde ich das schlimmer als viele Fehlpässe die auch gegen Augsburg zu sehen waren. Ein Chef muss sich nach außen vor seine Mitarbeiter stellen, Probleme sind intern zu lösen. So zumindest meine Sicht.
Nachträgliche Ergänzung: Wenn eine Person etwas in einem kleinen Kreis erzählt und damit Interna preisgibt, könnte es natürlich auch sein, dass diese Person drauf baut, dass dies intern bleibt. Dann wäre es von den "Zuhörern" nicht die feine Art, sich nicht an ein solch ungeschriebenes "Gesetz" zu halten und das gehörte zu verbreiten. So zumindest meine Sicht.
Ein anderes Thema: Hier wurde diskutiert, dass Meinungen, welche die DEG vermeintlich angreifen auseinander genommen werden. Dies könnte daran liegen, dass hier diskutiert wird und jeder seine Meinung vertritt. Wenn ich eine Meinung habe (und meine diese wäre die Wahrheit, habe natürlich ein Problem, wenn mir Leute widersprechen. Dann bin ich aber in einem Forum falsch. In diesen muss man es aushalten, dass die eigene geäußerte Meinung von anderen auseinander genommen wird.
Vielleicht hilft es ja, in solchen Augenblicken mal kurz bis zu 10 zu zählen und sich daran zu erinnern, dass hier wahrscheinlich alle das gleiche Anliegen haben:
Unsere DEG!
Das es dabei zu verschiedenen Meinungen und Interpretationen kommt, liegt in der Natur der Sache. Hat Reinprecht die richtige Ansprache oder hat er sie nicht? Wenn man mal andere Eishockeytrainer beobachtet (nicht dauernd, sondern nur Augenblicke im Spiel) könnte man meinen, es gibt noch mehr mit einer ähnlichen Körperhaltung. Ob es richtig ist? Keine Ahnung, um dies zu bewerten müsste man meiner Meinung nach die Spieler besser kennen. Der eine braucht die Zusprache oder den Weckruf, der andere nicht. Am Ende zählt das Ergebnis und dies wird keinen Spieler, Trainer oder Manager zufrieden stellen.
Ob es mit anderen besser gelaufen wäre - werden wir nie erfahren. Aber es praktisch es zu behaupten.
Nochmal es geht doch um unsere DEG! Gestern hat man einen (zugegeben schwachen) Gegner besiegt. Das wäre auch in Augsburg schon fast passiert (ich weiß, liest sich bei einem 1:6 blöd), aber das Pfosten stand im Weg. Ich gehöre übrigens zu den Leuten, die Pfostenschüsse nicht als Unvermögen oder Fehler des Trainers sehen, sondern als Pech. Das Spiel gestern gibt mir Hoffnung, dass es Ende mit dem Erhalt der DEL klappt. Die Mannschaft wird sich dazu sicher noch weiter steigern müssen, dazu benötigt man als Sportler aber einen freien kopf und Selbstvertrauen. Auf dem Weg dorthin, kann ein Sieg wie gestern helfen. Ein Selbstläufer wird es nicht.
Zu Guter Letzt ein Dank an die "Liederanstimmer" - endlich mal wieder klassisches DEG Liedgut, was sich vom Einheitsbrei unterscheidet - das war vor Jahren ein Punkt, der auch unsere DEG war! Teils noch zaghaft, aber da geht was.
In diesem Sinne frohe Weihnachten