Beiträge von jiri

    Die meisten Menschen die ich kenne (nicht nur Geschäftspartner) wollen das Vergangene analysieren, daraus Schlüsse ziehen, lernen und Entscheidungen für die Zukunft auf "bessere" Füße stellen. Ich halte diese Einstellung für schlau.

    Ein sehr sachlicher, sehr guter Beitrag. Einem Teil der Forenteilnehmer wird der erste Teil nicht so gut gefallen, da fehlen die Sündenböcke! Das mit den nominellen Topverpflichtungen sehe ich auch so und pflichte auch dem neuen Trainer bei, daß auch Platz 4 möglich ist. Ich glaube nach wie vor, daß die Minderleistungen der letzten Zeit daran liegt, daß die charakterlichen Eigenschaften bei der Zusammensetzung des Kaders zu wenig berücksichtigt wurden. Vergleicht man die "Umstände" der letzten Saison, mit der aktuellen Saison, so relativieren sich die Leistungen. Bis hierhin sehe ich unsere Leistung,nicht nur sportlich, schwächer, als die von letzter Saison. Dem Autor des Beitrags gefiehlen auch die Äußerungen von ANRA, - da kann ich voll mitgehen. Das Problem sind die Dinge, die nicht geäußert werden und das Handeln, das nicht dem Geäußerten entspricht. An meiner Sichtweise ändert der potentielle sportliche Erfolg nichts, der überstrahlt höchstens die Fakten.

    Ich frage mich: Wieviel Standing hat ein entlassener Trainer als Sportdirektor? Wie fühle ich mich als Spieler/Mannschaft, wenn ich mich hinter den Trainer stelle, der kurz danach entlassen wird(weil ich als erfahrener Profi ja scheinbar keine Ahnung habe)? Wie groß ist der Druck auf - und der Anspruch an einen neuen Trainer, wenn sein hochgelobter Vorgänger sein neuer Vorgesetzter ist?

    Amann kommt aus dem "big buisiness", glaube ich,- da kommt man mit Ehrlichkeit nicht weit.

    Wir sind an einem tiefen Punkt angelangt und das hat nichts mit der Tabelle zu tun! _ Selbst wenn wir ab sofort in der Tabelle durchstarten würden, müsste man mir das Verhalten der Geschäftsführung sehr, sehr gut erklären, damit ich mich wieder gut identifizieren, solidarisieren und bekennen kann! Würde ich mir als Spieler für diese Vereinsführung den Arsch aufreißen? Nachdem ich mich zum Trainer bekannt habe und dies auch honoriert worden ist? Und dann: Wisch! Alles wieder anders!

    Mir fehlen jegliches Verständnis für dieses Possenspiel! Es ist noch viel schlimmer, als ich gedacht habe! Es ist eine absolute Verarsche von Fans, Medien, sogar nicht einmal gut für die Mannschaft! Die Botschaft der Geschäftsführung ist: Wir sagen, was wir wollen, ihr könnt nie sicher sein, ob uns unser Geschwätz von gestern heute noch interessiert! Ruhe und Vertrauen erzeugt man anders.

    Und man lauschte ihnen am Dienstag mit ernster Miene und wurde lächelnd und wissentlich veräppelt! Da ist ganz wenig Achtung und Respekt im Spiel- und eine Geringschätzung, - vor allem der Fans. Aalglatte Geschäftsleute,- Kompetenz?

    Kompetenz und Stärke zeigt man nicht, indem man "Umschuldet" auf andere und Umstände verweist, sondern, indem man Verantwortung übernimmt. Wo wäre das vereinsgefährdende Problem, wenn ANRA gesagt hätten: "Ja, wir haben Fehler gemacht...." Sie sind für die Zusammensetzung der Mannschaft verantwortlich, sie haben die Qualitäten der einzelnen Spieler auf- und neben dem Eis angepriesen! Sie haben sich bestenfalls geirrt, (z.B. Olsen, Smith, Lessio), aber wenn man nicht willens, oder nicht fähig ist, Selbstreflexion zu betreiben, verliert man seine Glaubwürdigkeit, verspielt Sympathie und Solidarität. Aalglatte Managertypen, vom Medien- und Wirtschaftssystem geprägt (versaut), verhalten sich so, oder so ähnlich. Ich finde das sehr schade und wünsche mir das für diesen Sport und meinen Verein anders.

    Moin, - vielen Dank Micha, für den RP Artikel und die entlarvenden Zeilen in blau! Es ist fast alles gesagt!

    Aber nichts von Seiten des Vereins, das irritiert mich, das ist mir viel zu ruhig! Ich sehe in der Veranstaltung morgen eine Chance- und die hätte ich heute angekündigt: den "Talk" würde ich nicht nur mit den Geschäftsführern anberaumen, sondern von Vereinsseite auch mit dem Trainer, Kapitän und vielleicht sogar mit einem Gesellschafter! Schulterschluss! Und ich wünsche mir eine verdammt offene, selbstkritische Haltung! Ich wünsche mir das Eingeständnis von Fehlern von allen Beteiligten, kein Rumgeschwurbel, kein Umschulden, keine Phrasen! Ich wünsche mir, daß Verantwortung übernommen wird und es ein motiviertes Bekenntnis dazu gibt, daß man den Karren gemeinsam aus dem Dreck zieht! - Ist eigentlich eine offene, ehrliche Kommunikation heutzutage verboten? - Was passiert denn dann...? Ich glaube, wenn alle sich mitverantwortlich für die Situation fühlen und nicht mit dem Finger auf irgendetwas, oder irgendjemanden zeigen, wachsen Zusammenhalt und Motivation. Es wäre schade, wenn diese Chance verpasst wird!

    Es liegt nicht an einzelnen Beteiligten,- es ist eine Kette von Fehlern und deren Folgen.

    Und noch etwas: wir haben durch Selbstkastration im Frühjahr/Sommer einen großen Teil an DEG-DNA (und Qualitäten) verloren,- zwei Spieller(Geitner, Niederberger,-Balinson- weiß nicht...) haben zumindest eine DEG-Vergangenheit,- alle anderen haben bis vor ca 8 Monaten auf andere Vereine geschworen,- das ist für den Kopf auch nicht so ganz einfach,- ich weiß, es sind Profis- und ja unsere Exspieler haben einen Abstieg mitzuverantworten, aber meine Erfahrung aus dem Mannschaftssport sagt, es ist einfacher sich mit einem Verein als neuer Spieler zu identifizieren, wenn ein Gerüst schon länger da ist.

    Nach außen hin schwer nachzuvollziehen: Olsen wird verpflichtet und ist bekannterweise etwas durchgeknallt, Smith,- schwierig und ,- weiß man nicht,- Lessio wird verpflichtet und spielt nicht,- Brown wird verpflichtet, angepriesen (wie die anderen auch) und liefert,- na ja...Und dann kommt O'Donnell,- bei ihm weiß man endlich mal, was man bekommt und daß er hinter dem Verein steht,- den will man nicht? Es wird Gründe geben, die wird man ja auch offen kommunizieren (wie immer schon angekündigt). - Und warum habe ich noch nirgendwo gelesen, daß ANRA Klassen besser agieren, als Mondt ? Ich habe ein Störgefühl und Probleme mit dem bedingungslosen folgen der sportlichen Leitung. Ich bitte um eine schlüssige Erklärung, - z.B. daß man einendringend benötigten AL Verteidiger an der Angel hat. Meine Loyalität und Identifikation schwindet deutlich stärker, als letztes Jahr!

    Falls er möchte und falls ANRA/Chermo möchten muss nur noch das Geld rausgerückt werden,- ich bin mir ziemlich sicher, daß zu diesem Zeitpunkt der Saison noch nicht alles Pulver verschossen ist(würde kein Unternehmer machen). Ich glaube, die DEG möchte nicht....

    Mir ist aufgefallen: Solange ich zum Hockey gehe (1978/79), habe ich mich immer auf ein paar Spieler in der Mannschaft besonders gefreut, weil ich sie gerne spielen gesehen habe,- selbst in der letzten Saison( Cumiskey, Gaudet, Hauke, O`Donnell, Braun....),- das fehlt mir in dieser Saison erstmalig!

    Eine dezent- sachliche Kritik an unserer Mannschaft, eventuell auch an unserem Trainer und ,- ja ich finde auch an Amann und Niederberger halte ich für legitim und angemessen. So , wie es jetzt im Forum diskuteirt wird, ist es konstruktiv(ganz anders, als letzte Saison). -Obwohl,- ein paar Spezialisten nehmen langsam Fahrt auf......Irgendwie auch eine spannende Phase: schwache Leistungen, unzufriedene Fans, Druck der Öffentlichkeit/"Straße" und das Trauma der letzten Saison noch im Kopf! Letzte Saison erwartete man im Dezember/Januar einen Trainerwechsel....

    Es läuft andersrum, falls es denn am (ausschließlich/überwiegend) fehlenden Zusammenspiel der Truppe liegt.

    Man muss Anra zu Gute halten, daß fehlende Zeit und fehlendes Geld die Kaderplanung erschweren,- wie bei Niki Mondt übrigens auch. Erschwerend kam aber hier dazu: daß man alle vorhandenen Strukturen weggewischt hat und Anra den "Markt", nicht kannten, das Insiderwissen noch nicht da sein konnte.

    Wahrscheinlich/offensichtlich hat ihnen keiner gesagt, lass die Finger von Olsen, Smith, Lessio. Vielleicht wurde nach Stats verpflichtet......- vom Papier her muß unsere Mannschaft anders spielen und weiter oben stehen.

    Danke für deinen Beitrag, besser kann man es nicht formulieren! Ich befürchte jedoch, daß die allgemeine Tendenz der Zuschauer und! der Verantwortlichen in eine andere Richtung läuft: Ich erinnere nur daran, daß ich ja schrieb, daß man mich beim Heimspiel gegen Rosenheim nicht zu meinem Freund ließ (Ordner meinte: "wir haben Sektorentrennung)!

    Kann jemand etwas zu de beiden "Jagden" mit anschließendem Handgemenge in der ersten und zweiten Drittelpause im Umlauf des Mittelranges ( nähe Stand vom Fanprojekt) sagen? Ich hatte fast den Eindruck, als ob in beiden Fällen Düsseldorfer (Menschen mit schwarzen Jacken) untereinander Stress hatten,- kann es aber nicht genau sagen. Polizei war relativ schnell dann auch da.

    Ich fahre morgen auch die 590Km und freue mich sehr auf das Gesamtpaket: neues Stadion(das alte kannte ich ganz gut), nette Menschen (auch in rot-gelb), hoffentlich spannendes Hockey, hoffentlich motivierter Gästeblock, - ja, dann ist da noch das Ergebnis........

    Meine Touren nach Rosenheim (privat) und Bad Nauheim (Bus fanclub rot-gelb), waren unvergessliche Erlebnisse,- für mich sind die Auswärtsfahrten in der DEL 2 bisher das highlight.

    Ich möchte mir hier mal etwas Luft machen: ich bin verärgert, frustriert und desillusioniert! Vielleicht bin ich etwas naiv, vielleicht denken die meisten Forumsmitglieder ,- der hat wohl keine anderen Sorgen, - könnte ich verstehen. Vielleicht gibt es aber auch jemanden, der Eishockey ähnlich betrachtet wie ich es seit !978 kenne. Das Sportliche ist für mich nicht entscheiden,- das geht mal so,- und mal so. Das Spiel ist für mich eine große Freude, aufregend, emotional. Und die Begegnungen mit Menschen vor,- während und nach dem Spiel haben mein Leben bereichert. Ich verstehe Eishockeyfans als kreative, gastfreundliche, individuelle Freigeister über die Vereinsgrenzen hinweg. So habe ich es zuletzt auch noch in Rosenheim, Nauheim und Krefeld erfahren.

    Das die Schlange vor dem Stadion übermäßig lang war, stimmt,- kann passieren, kann man ändern.

    Das Gästefans ihre Plätze im Gästeblock Unterrang für DEG Fans vor dem Spiel räumen mussten, finde ich ärgerlich. Man hatte offensichtlich vergessen, einige Tickets umzubuchen, nachdem die Gäste in den Oberrang verfrachtet worden sind, so wurden einige Plätze doppelt vergeben.

    Das ich während der Drittelpause daran gehindert wurde, die so angekündigten "Freunde" aus Rosenheim zu besuchen, fand ich ein starkes Stück! Der Ordner an der Glastür im Oberrang: " Sie können da nicht rein, wir haben Sektorentrennung!" Wie bitte?

    Das ein Ordner nach dem Spiel kurz hinter mir her gelaufen ist( ich will nicht sagen, daß er mich gejagt hat), damit ich genau den Ausgang benutze, den er mir vorschreibt, hat mich stark irritiert. Ich bin dann zu den "Freunden in schwarz" geflüchtet,- es waren ja noch einige Menschen im Stadion.

    Das Menschen nach einem Auswärtssieg, alle Türen schließen(Spielerbänke Tunnel zur Gästekabine), zeugt nicht von Respekt und Fingerspitzengefühl! - Wie oft ist unsere Mannschaft noch deutlich nach dem Spiel noch einmal in die Gästekurfe gekommen, um sich bei den Fans zu bedanken. Und als dann doch es einige Spieler versuchen, versucht man sie daran zu hindern!

    Ja, den Schlusspunkt durften dann unsere Ultras setzen,- ihr Kommentar zum Versuch der Gäste ihren verdienten Sieg zu feiern: " Verpisst euch, haut ab!" Und zum Fahrer der Eismaschine: " Fahr los, mach sie platt!"

    Ist das die vielbeschworene Eishockeyfamilie? Sind das die neuen Düsseldorfer Alleinstellungsmerkmale? Vielleicht muss ich zu Hause bleiben, wenn ich schwer nachvollziehbare, gleichschaltende Anweisungen von Ordner und respektlose Haltungen von "Fans" nicht ertragen kann.

    Ja, Micha, Du hast vollkommen Recht, aber im "nominell" ordentlichen Kader liegt vielleicht auch ein Teil des Problems. Vielleicht ist es zu einfach/naheliegend einen Olsen, Smith, Lessio zu verpflichten,- das Potential ist da, das wissen wir, - aber war das auch zu Ende gedacht? Scheinbar kannte man einige Spieler doch noch nicht gut genug. Auch ein paar andere Kandidaten liegen noch unter den Erwartungen mancher Experten. Es gibt natürlich auch positive Beispiele (Linden Bradford, Faber,Niederberger, Bednard). Im Vergleich zu letztem Jahr sehe ich bei den Tops und Flops sowohl bei den Verantwortlichen (AnRa, Trainer), als auch bei der Manschaft keine weltbewegenden Unterschiede. Lediglich die Bewertung von uns Fans scheint mir dezent anders. Und das ist gut so! Wir dürfen als Fans vermeintliche Fehler und Schwachpunkte diskutieren, sollten jedoch sachlich, optimistisch und geduldig bleiben. Ich hoffe, die Verantwortlichen lernen schnell, wie man in dieser Liga arbeiten muss, um da wieder heraus zu kommen. Wenn wir auf unsere Gesundheit achten, erleben wir vielleicht ja noch zwei Meisterschaften!

    Zur Stimmung:

    Ich empfehle folgendes: Wäre es nicht auch einmal eine gute Idee, die Menschen mit einzubeziehen, die es direkt betrifft,- nämlich die Spieler? Ich fände es interessant, mal zu hören, welche Art von Anfeuerung in welcher Situatin des Spiels besonders geschätzt wird. Das Ergebnis könnte man dann mit unseren Vorsingern besprechen. Hilfreich ist es auch, das ein- oder andere Auswärtsspiel auf Liedgut und Stimmung hin zu betrachten und daraus Schlüsse zu ziehen. - Die Heimfans in Krefeld am Freitag fand ich enttäuschend, bedenkt man die klare Führung und das ordentliche Spiel der Pinguine,- da war unser Block aktiver und die "Ultras" haben dort auch einen guten Job gemacht.

    Ich war auch in Rosenheim,- dort hat man fast während des ganzen Spiels sein eigenes Wort nicht verstanden- und den gefüllten Gästeblock nur bedingt gehört. Wir sind schon lange nicht mehr die "besten Fans der Welt", - aber ich denke, wir können uns ,- von unserem Basisniveau ausgehend,- verbessern. Das hilft der Mannschaft und macht uns im Stadion auch mehr Spaß. Vielleicht brauchen wir noch etwas Zeit....?

    Klar, es gab ein paar "Sachdiskussionen" von Leuten, die sich scheinbar mit dem Thema ganz gut auskennen. Unter dem Strich waren die meisten aber recht entspannt, - vielleicht auch weil es im Tor und in der Mannschaft ganz gut läuft. Nach dem Statement der Verantwortlichen stelle ich mir die Frage: Hätte ANRA ihre sichere Überzeugung, vielleicht auch Wissen kommunizieren können und mit einem Zweizeiler alle Diskussionen , Spekulationen, alle Fachsimpelei und Zweifel schon vor Wochen wegwischen können? Nochmal: man kann es auch so machen, wie jetzt geschehen,- fast alle waren geduldig und freuen sich jetzt,- ich auch.

    Servus zusammen! Ich habe jetzt zwei Spiele live im Stadion (in Rosenheim, gegen Kaufbeuren) live gesehen und mein Zwischenresümee fällt durchaus positiv aus, - unter Berücksichtigung der Umstände, - mit Luft nach oben. Ich bin für einen wohlwollend - unterstützend - kritischen Umgang mit unserem Verein,- der Neubeginn benötigt Zeit und unseren "Kredit"! Aber mal eine Frage in die Runde, - Problematik:

    Bednard - deutscher Pass

    Olsen

    Smith

    Ankündigung offene, transparente Kommunikation (man sagt uns doch nur , was man rauslassen will)

    dünner Kader

    Gehen wir alle da nicht ganz anders mit um, als noch vor sechs Monaten? Ist das nur meine Wahrnehmung? Damit ich richtig verstanden werde,- ich finde es durchaus positiv, wie es ist,- aber ist es nicht erstaunlich, wie sich die Bewertung von Entscheidungen unserer Verantwortlichen geändert hat? Hoffentlich bleibt es so........

    Ups, da weiß jemand mehr, als der Rest.....


    Und weil hier Sachverhalte "felsenfest" behauptet werden, wäre, wie immer, eine Quelle recht. - Oder irgendetwas, was die Behauptung stüzzen könnte. Ich wünschte, daß der Kollege recht hat!

    Das gebetsmühlenartige Wiederholen von "offener Kommunikation" und "Vertrauen bilden" passt, - meiner Ansicht nach,- auch bei Anra garnicht mit der Realität zusammen. Man nennt so etwas wohl den Aufbau eines Narrativs, - das ist psychologisch gesehen nicht unklug, weil man dadurch mehr Spielräume für das eigene Handeln und Reden erhält, unabhängig vom Bild, das die Allgemeinheit hat. Ich wünsche mir, daß ich falsch liege....

    Moin Admin, vielen Dank für deine Stellungnahme. Wir liegen, glaube ich, inhaltlich nicht sehr weit auseinander. Die "Forenpolizei" war nicht persönlich gemeint, das hätte ich deutlich machen müssen. Ansonsten kann ich dir folgen. Ich denke es ist Konsens, dass:

    unser Forum von vielfältigen Meinungen vieler Teilnehmer lebt

    man in einer Diskussion auch mal etwas aushalten muss

    die Teilnehmer sicher sein dürfen, dass sie für "Meinungen" nicht persönlich angegangen werden

    Was den Umgang mit Sprache in Bezug auf Menschen anbelangt, scheinen wir uns deutlich zu unterscheiden. In meinem Umfeld, -Freunde, Bekannte, Familie, Mitarbeiter, Kollegen, Kunden,- wird " zu heiß gebadet, - so früh schon einem im Tee" als eindeutig unfreundlich empfunden! Ich räume ein, daß dies auch etwas mit dem Alter(63) zu tun haben kann.

    Damit wären wir bei Scholli 10, der die Angelegenheit, - eindeutig bewertet und grenzwertig beschreibt. Gefällt mir persönlich nicht, zeigt aber eins: wir alle bewerten Dinge, die ins persönliche gehen sehr individuell, unterschiedlich aufgrund unseres persönlichen backgrounds. Vielleicht bin ich auch Fraktion Mimose.

    Servus Admin, danke für deine ausführlichen Erklärungen. Es ist gut, dass sich auch die Leute (Maximal, ich) ernstgenommen fühlen, die vielleicht "Randmeinungen" vertreten. Ich stimme dir in allen Punkten vollkommen zu. Ja, da habe ich auch schon deutlich heftigere Sachen hier im Forum gelesen!- Ja, der sehr gewagte Beitrag wurde sachlich mehrfach widerlegt, auseinandergenommen, ja förmlich zerstört! Und das völlig nachvollziehbar. Ich gehe davon aus, der hundertprozentige DEG-Fan Unterfranken hatte einen schlechten "Informanten" und sein Wunschdenken hat ihn ein bisschen resistent gegen Sachargumente gemacht. Schwierig wird es für mich, wenn die Texte eindeutig persönlich werden. " .....wieviel Mass Bier muss man intus haben..." und " ist bei dir zu Hause die Dusche zu heiss eingestellt?" mag der eine, oder andere lustig finden, - Sachargumente sind es nicht, aber das Potential eine Person zu treffen und vom weiteren Schreiben abzuhalten, haben sie schon. Kein Fall für die Forenpolizei,- eine Frage des Stils und des Respekts.

    Servus Unterfranken, ich möchte dich bitten, den Menschen , die Spott, Häme und Hass über andere ergießen, nicht das Feld zu überlassen! Diese Fälle von schlechtem Stil,- um es einmal sehr vorsichtig auszudrücken, kommen hier im Forum immer wieder vor und werden dann als "Meinung" verkauft. Dieses Verhalten ist in einem Kommunikationsforum aus meiner Sicht nicht akzeptabel. Es sagt etwas über die Verfasser aus: kleiner Selbstwert, fehlende Emotionskontrolle, fehlender Respekt, Probleme komplexe Zusammenhänge zu begreifen, usw.

    Man darf sich selbstverständlich kritisch inhaltlich mit deinen Texten auseinandersetzen, aber wenn es persönlich wird, werden Grenzen überschritten.

    Ich habe bisher keinen Beitrag von dir gelesen, der eine solche Reaktion rechtfertigt!

    Also, einatmen, ausatmen, weitermachen!

    Schön, dass der Artikel sachlich geblieben ist, - nicht einseitig, oder wertend. Dank auch an die Verfasser, dass ich so einen Einblick in dieses Thema bekommen habe.

    Schade, dass es Forumsmitglieder gibt, die bei diesem Thema nicht sachlich bleiben können/wollen.

    Ich fühle mich eindeutig missverstanden und bitte den entstandenen Interpretationsspielraum zu entschuldigen!

    Es sind alles Profis, egal welchen Geschlechts und sie machen ihren Job hoffentlich so gut, wie sie können!

    Mir war nur die Sichtweise meines Vorredners, der seinen Kommentar 100% auch eher flapsig (nicht ernst!) gemeint hat, zu einseitig auf die Frau als "quasi Objekt" bezogen. Da habe ich das flapsig ergänst. Kommunikation besteht aus Sender und Empfänger,- hat nicht so ganz funktioniert.......Mein Fehler!

    Uihh, Micha, ich fand den "versehentlichen Irrtum" von gestern 8:42 Uhr auch ganz schön gut "launig" machend. Ich finde übrigens, daß du sehr gut schreiben kannst. Kleine Verhauer haben wir alle mal, - macht die Sache doch sympathisch. Jeder wusste in beiden Fällen, was gemeint war!

    Hhmm, heißt das jetzt, falls sich niemand verletzt, gibt es keine Leistung, oder fließt da auch richtig Kohle? Das geht aus dem, - naja, wie soll man den Text nennen,- üblichen, presseweichgespülten Blabla nicht hervor. Weiß jemand, wieviel man tatsächlich in die Hand nehmen muß , um erwähnt zu werden?