Ich habe eine Analyse auf n-tv gesehen, bei der vermutet wurde, dass das Ganze ein Script gewesen ist von den USA um sich der Verantwortung zu entziehen und nach innen sagen zu können "seht her, den müssen wir nicht mehr unterstützen, so wie der sich uns gegenüber verhält". Ich glaube Trump sieht wirklich nur die wirtschaftlichen und nationalen Interessen, alles andere ist ihm total egal und ich glaube er hat auch keine Empathie dafür.
Hier:
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Es macht das keinen Deut besser, eher sogar noch schlimmer, wenn Kalkül dahinter steckt.
Aber es hat mich insgesamt auch komplett geschockt. Und ich muss das immer noch verarbeiten. Immerhin gibt es weltweite Solidarisierung, das zeigt mir dass man nicht allein ist. Denn in den USA ist die Reaktion ja relativ gemäßigt angesichts des Ausmaßes. Ich würde wirklich erwarten, dass auch mehr Republikaner hier rote Linien ziehen, was im Namen ihrer Partei geschieht. Aber ich befürchte dass die Anzahl der überzeugten Trump Anhänger einerseits und die ängstlichen, nicht offen in Kritik gehenden, sich und ihre Position rettende Opportunisten andererseits schon zu groß geworden ist.
Es ist erschreckend wie schnell Allianzen, politische Sicherheiten, ja Demokratie insgesamt zerschlagen werden.
Anders als in der ersten Amtszeit, wo es eher lächerlich war, habe ich in dieser zweiten, düsteren Trump Amtszeit wirklich Angst, dass die Welt grundsätzlich zugrunde geht. Zumindest werden die Weichen dahingehend gestellt.
Einzig positiver Aspekt: Ich sehe es als Chance, dass Europa sich mehr eint und stärkt. Dies ist seit Jahrzehnten notwendig. Auch wenn ich persönlich nicht der Fan von rein regionalen Kräften (USA, Europa, China, Russland) bin, da dies auch Konflikte birgt, lieber wäre mir eine gemeinsame Weltpolitik. Aber für den Moment scheint es nicht anders zu gehen als sich von den USA zu emanzipieren ebenso wie die USA sich von Europa distanzieren.