Beiträge von Boozer

    Interessanter Artikel bzgl. Fußballultras. Kann man zum Teil auch aufs Eishockey übertragen:

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    "Denn der geschwenkte Stoff nimmt die Sicht und macht die 90 Minuten zum Hörspiel, das angesichts seines von Dynamik und Verlauf einer Partie abgekoppelten Singsangs ja schon lange nichts mehr mit den Ereignissen auf dem Platz gemein hat. Tor, Gegentreffer, vielversprechende Kontersituation oder Quergeschiebe im Mittelfeld – die Gesänge der Link: Ultras klingen immer gleich."

    :)

    Könnte auch damit zusammenhängen, dass Eishockey auch für Fans (nicht nur als Eltern des Nachwuchses) ein sehr teurer Sport ist. Sicher, heutzutage ist jedes Event teuer und ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Geld die Leute so bei einem Konzert, Fußballspiel etc. raushauen. Aber allein durch die hohe Anzahl von Heimspielen wird Eishockey im Vergleich zum Fußball wahnsinnig teuer, selbst wenn man die Prämisse setzt, dass die Kosten pro Spiel gleich sind. Und das wage ich stark zu bezweifeln, ohne dass ich das belegen könnte.

    Dazu kommt noch ein Aspekt, der hier viel zu kurz kommt: Man durfte in den Glanzzeiten seine eigenen Getränke mit reinnehmen. Da wurde schon zwei Stunden vor dem Spiel einfach nur "gesoffen" (um das Kind mal beim Namen zu nennen).

    Eine urbane Legende, die sich - warum auch immer - bis heute hartknäckig hält.
    Unsere "Ecke" hat sogar mal ein 10l Fass auf die Stehplätze mitgebracht.
    Erlaubt war das Ganze nie, es wurden lediglich immer alle Augen zugedrückt.
    Ich kann mich aber auch noch an Fälle erinnern, wo am Eingang die Dosen abgenommen wurden, dann wurde gleich gemeckert - eben weil man fälschlicherweise geglaubt hat, das wäre erlaubt.
    Ich meine, es gab irgendwann sogar mal eine Ansage und dann streng gehandhabt, genau deswegen.

    Dann ersetz halt das "erlaubt" durch "geduldet". Läuft aber am Ende aufs gleiche raus. Hierzu habe ich noch folgendes gefunden:

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    Ich meine aber auch, dass dann einem nicht direkt alles abgenommen wurde. So, wie ich das in Erinnerung habe, "durfte" (oder eher "konnte") man am Ende so ca. 2 Dosen mit reinnehmen. Also im Prinzip alles, was man ohne Rucksack "verdecken" konnte (nur Rucksäcke wurden durchsucht). Wie auch immer, es gab eine Zeit, da ging einfach einiges mehr im Stadion. War witzig, war wild - ist vorbei.

    Als jemand, der als Jugendlicher/junger Erwachsener seine Zeit an der Brehmstraße verbracht hat, fand ich den Abend am Samstag sehr nostalgisch. Mehr aber auch nicht.

    Wenn ich persönlich nicht so viele tolle Erinnerungen mit der Halle verbinden würde, wäre das nur ein stinknormales Vorbereitungsspiel mit mauer Stimmung und katastrophalem Catering gewesen. So hat man alte (wirklich alte) Gesichter wieder gesehen und hat Geschichten von früher ausgetauscht. Die Atmosphäre von früher würde in meinen Augen nie wieder zurückkommen, selbst wenn man die Halle auf moderne Standards bringen könnte.

    Die Brehmstraße hat den Profi-Spielbetrieb vor 20 (!!!) Jahren eingestellt. Schon damals war die Hochzeit der Stimmung mehr als 10 Jahre vorbei, dass heißt, die Fans, die in den 90iger Vollgas gegeben haben, waren da im Schnitt geschätzt Mitte/Ende 40 oder noch älter. Die sind jetzt Ende 60 oder leben schon gar nicht mehr. Soll heißen: Viele Lieder, viele Rituale sind aus dem Gedächtnis der Masse verschwunden und das merkte man am Samstag. Selbst ein "Karneval am Brehmplatz" kannte kaum einer mehr. Und die, die vor 20 Jahren in ihrem besten Alter waren (so wie ich), sind jetzt oft Familien-Väter/Mütter, die nicht jedes Wochenende auf dem Stehplatz Gas geben können oder wollen.

    Und die jüngere Generation: Das ist halt eine andere Menatalität - da wird eher auf das Handy geguckt, wenn es gerade mau ist, oder der Einheitsberei wird gesungen. (Mir ist am Samstag erst aufgefallen, dass wir vergleichsweise wenig Fotos von den Jahren damals haben, weil es einfach keine Smartphones gab.) Kreative Gesänge, die aus der Situation und dem Spielverlauf geboren werden, kommen heute nicht mehr oder setzen sich nicht durch (weil sich auch keiner mehr traut?).

    Dazu kommt noch ein Aspekt, der hier viel zu kurz kommt: Man durfte in den Glanzzeiten seine eigenen Getränke mit reinnehmen. Da wurde schon zwei Stunden vor dem Spiel einfach nur "gesoffen" (um das Kind mal beim Namen zu nennen). D.h. von 13.000 Leuten war bei Spielbeginn die Hälfte der Halle blau. Da ist gute Stimmung ein Selbstläufer. Viele Freunde sind damals mit zur DEG gekommen, weil es als Student einfach eine günstige Abendunterhaltung war. Ein paar Euro/Mark Eintritt und den Rucksack voller Dosenbier....Heute unmöglich.

    Also, mein Fazit:
    Einmal die Saison immer wieder gerne, aber bitte mit besserem Catering. Den normalen Spielbetrieb im Dome, denn was anderes funktioniert heutzutage nicht mehr.
    Jeder, der damals dabei war, kann sich freuen, die Zeiten erlebt zu haben, die viele von uns sicherlich bis heute prägen. Man kann die guten alten Zeiten nicht zurück holen.

    Als jemand, der als Jugendlicher/junger Erwachsener seine Zeit an der Brehmstraße verbracht hat, fand ich den Abend am Samstag sehr nostalgisch. Mehr aber auch nicht.

    Wenn ich persönlich nicht so viele tolle Erinnerungen mit der Halle verbinden würde, wäre das nur ein stinknormales Vorbereitungsspiel mit mauer Stimmung und katastrophalem Catering gewesen. So hat man alte (wirklich alte) Gesichter wieder gesehen und hat Geschichten von früher ausgetauscht. Die Atmosphäre von früher würde in meinen Augen nie wieder zurückkommen, selbst wenn man die Halle auf moderne Standards bringen könnte.

    Die Brehmstraße hat den Profi-Spielbetrieb vor 20 (!!!) Jahren eingestellt. Schon damals war die Hochzeit der Stimmung mehr als 10 Jahre vorbei, dass heißt, die Fans, die in den 90iger Vollgas gegeben haben, waren da im Schnitt geschätzt Mitte/Ende 40 oder noch älter. Die sind jetzt Ende 60 oder leben schon gar nicht mehr. Soll heißen: Viele Lieder, viele Rituale sind aus dem Gedächtnis der Masse verschwunden und das merkte man am Samstag. Selbst ein "Karneval am Brehmplatz" kannte kaum einer mehr. Und die, die vor 20 Jahren in ihrem besten Alter waren (so wie ich), sind jetzt oft Familien-Väter/Mütter, die nicht jedes Wochenende auf dem Stehplatz Gas geben können oder wollen.

    Und die jüngere Generation: Das ist halt eine andere Menatalität - da wird eher auf das Handy geguckt, wenn es gerade mau ist, oder der Einheitsberei wird gesungen. (Mir ist am Samstag erst aufgefallen, dass wir vergleichsweise wenig Fotos von den Jahren damals haben, weil es einfach keine Smartphones gab.) Kreative Gesänge, die aus der Situation und dem Spielverlauf geboren werden, kommen heute nicht mehr oder setzen sich nicht durch (weil sich auch keiner mehr traut?).

    Dazu kommt noch ein Aspekt, der hier viel zu kurz kommt: Man durfte in den Glanzzeiten seine eigenen Getränke mit reinnehmen. Da wurde schon zwei Stunden vor dem Spiel einfach nur "gesoffen" (um das Kind mal beim Namen zu nennen). D.h. von 13.000 Leuten war bei Spielbeginn die Hälfte der Halle blau. Da ist gute Stimmung ein Selbstläufer. Viele Freunde sind damals mit zur DEG gekommen, weil es als Student einfach eine günstige Abendunterhaltung war. Ein paar Euro/Mark Eintritt und den Rucksack voller Dosenbier....Heute unmöglich.

    Also, mein Fazit:
    Einmal die Saison immer wieder gerne, aber bitte mit besserem Catering. Den normalen Spielbetrieb im Dome, denn was anderes funktioniert heutzutage nicht mehr.
    Jeder, der damals dabei war, kann sich freuen, die Zeiten erlebt zu haben, die viele von uns sicherlich bis heute prägen. Man kann die guten alten Zeiten nicht zurück holen.

    Wie überraschend. Staade ist auch im e.V. sehr unbeliebt und umstritten. Das konnte bei der Fortuna nur ins Auge gehen.

    Du kannst mir bestimmt Beispiele nennen wo er unbeliebt und umstritten ist bei der e.V.?

    Stimmt, ist super beliebt. Spätetens seitdem man der teuerste Verein für den Nachwuchs weit und breit geworden ist und das u.a. mit der großartigen Abstimmungsorganisation mit den Alt-Herren erreicht hat, ist er über alles geliebt! Wenn dann in Krefeld die neuen Eisflächen und das Leistungszentrum fertig sind, wird man mit der Beitragspolitik keinen Blumentopf mehr gewinnen...

    Aufforderungen an die Fans der Art "Wir brauchen Euch", "Kauft Karten gegen Krefeld", "Pfeifen hilft den Spielern nicht", "Mehr Support" u.a. von den Geschäftsführern, Leon Niederberger, Frieder und auch manchen Fans in Instagram-Kommentaren sind aktuell fehl am Platz und verkennen vollkommen die Lage.

    ICh würde sogar soweit gehen, dass letzte Saison die Fans zu lieb waren und somit ihren Teil (soll nicht heißen, dass sie Mitschuld tragen) zum Abstieg beigetragen haben. Eine Eskalation mit Pfeifkonzerten Boykotten zur rechten Zeit, hätte vielleicht den ein oder anderen noch aufgeweckt. Das kam aber nicht, es wurde immer fröhlich geklatscht.

    Beim letzten Krefeldspiel das gleiche: Es war eine Demütigung vor dem Herrn - auch wenn da noch ein paar Tore geschossen wurden. Was passiert? Geklatsche. Ich konnte es nicht fassen, ich dachte nur: Es geht wieder los, wie letzte Saison. Es reicht, wenn man 20 Minuten Gas gibt, und der Fan klatscht.....

    Die Arbeitswoche ist hart genug - da habe ich nicht auch noch Lust am Wochenende hierfür Energie, Zeit & Geld auszugeben und lediglich Frust wiederzubekommen.

    Dies ist leider mittlerweile auch bei mir der Fall. Ich habe schlicht keine Lust mehr, mich zu ärgern und dafür auch noch Geld zu bezahlen. Das ist traurig, aber leider wahr.....

    Was ist eigentlich aus den Gerüchten um z.B. Denis aus den Birken, Timo Boos, Leon Niederberger, Kilian KühnKühnhauser das sind nur Namen die mir im Moment einfallen.

    Niederberger: nach dem Gerücht direkt zu Beginn der Amtszeit von Andreas Niederberger habe ich Nix mehr gehört dazu. Hält sich nachwievor in Düsseldorf auf, heißt aber nix. Der Jung kommt ja nunmal hierher ;)

    Ich würde vermuten, dass Leon schon längst unter Vertrag steht, man es aber aus offensichtlichen Gründen nicht in den ersten Wellen der Meldungen mit veröffentlichen wollte.

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    Dieser Artikel unterstreicht meine derzeitige innere Haltung zu dem Verein, bzw. eher zur GmbH, zu dem ich seit 25 Jahren renne und so viel Geld und Zeit geopfert habe:

    Resignation, oft Gleichgültigkeit, aber Wut auf die Verantwortlichen. Dieses Chaos ist einfach unbeschreiblich, denn unabhängig von den Unsicherheiten, die die äußeren Rahmenbedingungen mit sich bringen, frage ich mich, wer derzeit operativ irgendetwas macht oder in die Wege leitet?

    Der GF schmeißt hin und verzieht sich in den Urlaub in die Südsee. Der Manager wird freigestellt und wahrscheinlich weiter bezahlt. Bei allen Fehlern, die NM gemacht hat, hätte man ihn zumindest im Hintergrund ein paar Kontakte aufrecht halten lassen können zu Spielern, die ggf. in beiden Ligen spielen wollen würden/könnten. Wer entscheidet da jetzt was? Sitzen in der Geschäftsstelle nur die Social Media Praktikanten rum??

    Und das die Gesellschafter keinen Bock mehr haben, kann ich einerseits verstehen. Andererseits haben sie jahrelang dem Treiben zugesehen. Sie haben offensichtlich keine Ahnung von der Eishockey-Welt und konnten daher nicht objektiv die Arbeit der "Fachleute" aus dem Verein beurteilen. Stattdessen wird ein HW als GF installiert, der erstmal die Geschäftsstelle in neue Räumlichkeiten verfrachtet (die sicherlich wesentlich teurer sind, so viel zur Kostenexplosion...) und dauernd was von betriebswirtschaftlichen Proessoptimierungen faselt.... Jetzt wird vielleicht der Postkorb in der Geschäftsstelle schneller bearbeitet und man weiß besser, welche Altersgruppe Stehplatzkarten kauft. Aber dafür ist die DEG abgestiegen und Pleite.

    Und als Belohnung fährt der GF in den Urlaub und will sich um das Trümmerfeld (das er mit verursacht hat) nicht mehr kümmern und der Ex-Manager sitzt gut bezahlt auf der Couch. Na, sind ja alle super bei rausgekommen bei der Sache.

    Die Spieler suchen sich neue Vereine, nur die Fans sind wieder die Deppen. Ach, und der Nachwuchs: Bei Abstieg/Pleite wars das erstmal mit einer nicht unerheblichen finanziellen Unterstützung durch den Profi-Verein.

    Herzlichen Glückwunsch!!!!!