• Den Ultras hätte gestern das dasein genutzt. Dann hätten die gesehen was die alten Fans für eine Stimmung machen, und das es mehr als 3 Lieder gibt um die Mannschaft zu feiern und zu unterstützen.

    Also gestern war doch das beste Beispiel dass eben nicht unzählige verschiedene Lieder gesungen wurden. Und gestern von "guter" Stimmung zu sprechen ist auch Wahnsinn. Es war kultig und mal wieder schön aber doch keine gute Stimmung wenn wir mal ehrlich zu uns selber sind. (Aber es war natürlich auch nur ein Testspiel, das sollte man mit berücksichtigen.

  • Jetzt versteht man auch langsam, warum die DEG ihre Profis nicht gerne in der Brehmstraße spielen lässt. Es geht immer wieder diese Diskussion um das Stadion los und das doch da alles viel besser ist. Die kurze Antwort: Nein ist es nicht!
    Ich gehöre der Generation an, die eben nicht die tollen Zeiten dort kennt, was auch nicht schlimm ist. Bin ich ein bisschen neidisch diese Zeiten nicht miterlebt zu haben? Ja. Bin ich aber auch realistisch und sage das die Brehmstraße heute nicht mehr funktioniert? Auch ja.
    Im Großen und Ganzen mag ich unseren Dome. Natürlich hat er auch Schwächen und mit einer besseren Akustik könnte man auch manchmal mehr Stimmung erzeugen, aber wie meine Vorredner schon sagten, am Ende sind wir für unsere Stimmung selbst verantwortlich.
    Lasst uns doch die tolle Zeit an der Brehmstraße schön in Erinnerung behalten und natürlich darf man auch mal in einem sentimentalen Augenblick davon erzählen, wie toll es da war. Aber die Nummer ist durch und wird es auch für immer bleiben und das ist gut so. Mich kriegst du nicht auf Dauer in diesen runtergekommenen Tempel mit all den Problemen, dass das Stadion über Jahre hinweg bekommen hat. Und nun lasst uns alle auf eine erfolgreiche Saison hoffen und das es wieder viel Spaß macht wie die Mannschaft spielt!

  • Es geht immer wieder diese Diskussion um das Stadion los und das doch da alles viel besser ist

    Sagt wer? Bisher sehe ich zumindest hier keinen einzigen Beitrag, in dem das behauptet wird.

    Und über manchen Kommentar auf Instagram wie "super organisiert" kann ich nur den Kopf schütteln.

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Es geht immer wieder diese Diskussion um das Stadion los und das doch da alles viel besser ist

    Sagt wer? Bisher sehe ich zumindest hier keinen einzigen Beitrag, in dem das behauptet wird.

    Sorry habe die Goldwaage nicht gefunden. Wortwörtlich erwähnt das keiner, zumindest hier nicht im Forum, aber es wird schon suggeriert, das die Brehmstraße das bessere Stadion für die DEG ist.
    Wir sind doch eigentlich einer Meinung, also ab und zu einfach mal fünfe gerade sein lassen ;)

  • Man kann die Zeiten nicht vergleichen, sportlich nicht und örtlich auch nicht, habe die Brehmstrasse gemocht, aus 1000 schon genannten Gründen.

    Jetzt ist es eben so wie es ist, die Stimmung auch beim Fußballsport hat sich verändert, jetzt würde ich in keinem Stadion mehr stehen, weil ständig irgendwelche Ultras einem mit ihrem Fahnengewedel die Sicht nehmen. Zudem waren die 70er-80er zumindest beim Fußball geprägt von Hooligankultur, häufig Gewalt und Liedgut was heute jeden LGBTQ Befürworter in Ohnmacht fallen lassen würde, in den unteren Eishockey-Ligen haben sich diese Typen auch erlebnisorientiert "vergnügt" frag mal in Herne oder Essen nach..., auch beim KEV oder am Seilersee war es nicht immer nur freundlich!!!

    Im Stadion machen nicht mehr irgendwelche "Asis" (außer beim S04 -weil da alle "asoziale" Schalker sind)die Stimmung -weil sich die Leute die Tickets nicht mehr leisten können und das "Ultra-Liedgut" doch ziemlich eintönig daherkommt....ich war im letzten Jahr an der berühmten Anfield Road und es war nix mit der berühmten Stimmung, selbst das You never walk...wirkt mittlerweile wie unser Altbierlied....

    Ich kann damit leben- vielleicht liegt es auch ein wenig am Alter...._;)

  • (...) Und etwa 4000 Zuschauer halte ich für extra tief gestapelt, damit der legendäre Brehmplatz bloß kein Thema mehr wird. Vom Geldverdienen mit Essen und Getränken hat die DEG leider immer noch keine Ahnung, man munkelt auch etwas von extra so gewollt.

    Was heißt denn "extra tief gestapelt"?

    Willst du damit jetzt sagen, dass die DEG mehr als die offiziell angegebenen 4000 Karten verkauft hat? Dann hätte sie gegen städtische Auflagen verstoßen, selten eine gute Idee.

    Oder meinst du, der Verein hat die Kartenzahl künstlich begrenzt? Aus oben genanntem Grund, ist das ebenfalls Kappes, weil es nicht in der Hand des Vereins liegt, wie viele Leute rein dürfen.

    Zumal es selbst bei einem ausverkauftem Stadion und explodierender Stimmung dennoch kein Thema wäre, an die Brehmstraße zurückzukehren, weil das Gebäude einfach extem sanierungsbedürftig ist. Ohne eine achstellige Summe geht da gar nichts und das Geld wird niemand investieren.

  • (...) Und etwa 4000 Zuschauer halte ich für extra tief gestapelt, damit der legendäre Brehmplatz bloß kein Thema mehr wird. Vom Geldverdienen mit Essen und Getränken hat die DEG leider immer noch keine Ahnung, man munkelt auch etwas von extra so gewollt.

    Was heißt denn "extra tief gestapelt"?

    Willst du damit jetzt sagen, dass die DEG mehr als die offiziell angegebenen 4000 Karten verkauft hat? Dann hätte sie gegen städtische Auflagen verstoßen, selten eine gute Idee.

    Verstoßen hätte sie mit über 4.000 Karten gegen städtische Auflagen noch nicht, denn in der allerersten Ankündigung der DEG vom 22.07. hieß es "Link: Die zugelassene Kapazität liegt über 4.000 Zuschauern", und in der RP hieß es daraufhin ebenfalls schon vor vier Wochen, dass "Link: etwas zwischen 4000 und 5000 Menschen in der Halle sein dürfen". Und offiziell waren → Link: laut RP ja eh schon 4.012 Zuschauer im Stadion. Eine exakte max. zulässige Zuschauerzahl wurde nie genannt, wir hatten das Thema schon vor rund einem Monat, und Meister1967 dürfte damit genau richtig liegen:

    Aus dem Fussball ist mir die Kapazität von 4999 bei Chemie Leipzig bekannt, obwohl das Stadion auch mehr Zuschauer fassen könnte, da es dann unter keine Großveranstaltung fällt und daher noch vereinfachte Sicherheitskonzepte erstellt werden können.

    Bis knapp 5.000 dürfte also sowieso alles im Bereich des Zulässigen gelegen haben.

    Gleichwohl ist die Verschwörungstheorie von 014 natürlich Unsinn, zumal sich AN im Interview beim DEG-Fanradio nach dem Spiel so geäußert hat, dass er die Zuschauerzahl angesichts des Termins und NRW-Ferien für sehr ordentlich hält. Was ja impliziert, dass auch noch mehr Zuschauer möglich und wünschenswert gewesen wären, denn anderenfalls hätte er ja sicher sowas gesagt wie "Wir hatten Anfragen für 8.000 Karten, aber das war aufgrund der Beschränkungen leider nicht möglich".

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Als jemand, der als Jugendlicher/junger Erwachsener seine Zeit an der Brehmstraße verbracht hat, fand ich den Abend am Samstag sehr nostalgisch. Mehr aber auch nicht.

    Wenn ich persönlich nicht so viele tolle Erinnerungen mit der Halle verbinden würde, wäre das nur ein stinknormales Vorbereitungsspiel mit mauer Stimmung und katastrophalem Catering gewesen. So hat man alte (wirklich alte) Gesichter wieder gesehen und hat Geschichten von früher ausgetauscht. Die Atmosphäre von früher würde in meinen Augen nie wieder zurückkommen, selbst wenn man die Halle auf moderne Standards bringen könnte.

    Die Brehmstraße hat den Profi-Spielbetrieb vor 20 (!!!) Jahren eingestellt. Schon damals war die Hochzeit der Stimmung mehr als 10 Jahre vorbei, dass heißt, die Fans, die in den 90iger Vollgas gegeben haben, waren da im Schnitt geschätzt Mitte/Ende 40 oder noch älter. Die sind jetzt Ende 60 oder leben schon gar nicht mehr. Soll heißen: Viele Lieder, viele Rituale sind aus dem Gedächtnis der Masse verschwunden und das merkte man am Samstag. Selbst ein "Karneval am Brehmplatz" kannte kaum einer mehr. Und die, die vor 20 Jahren in ihrem besten Alter waren (so wie ich), sind jetzt oft Familien-Väter/Mütter, die nicht jedes Wochenende auf dem Stehplatz Gas geben können oder wollen.

    Und die jüngere Generation: Das ist halt eine andere Menatalität - da wird eher auf das Handy geguckt, wenn es gerade mau ist, oder der Einheitsberei wird gesungen. (Mir ist am Samstag erst aufgefallen, dass wir vergleichsweise wenig Fotos von den Jahren damals haben, weil es einfach keine Smartphones gab.) Kreative Gesänge, die aus der Situation und dem Spielverlauf geboren werden, kommen heute nicht mehr oder setzen sich nicht durch (weil sich auch keiner mehr traut?).

    Dazu kommt noch ein Aspekt, der hier viel zu kurz kommt: Man durfte in den Glanzzeiten seine eigenen Getränke mit reinnehmen. Da wurde schon zwei Stunden vor dem Spiel einfach nur "gesoffen" (um das Kind mal beim Namen zu nennen). D.h. von 13.000 Leuten war bei Spielbeginn die Hälfte der Halle blau. Da ist gute Stimmung ein Selbstläufer. Viele Freunde sind damals mit zur DEG gekommen, weil es als Student einfach eine günstige Abendunterhaltung war. Ein paar Euro/Mark Eintritt und den Rucksack voller Dosenbier....Heute unmöglich.

    Also, mein Fazit:
    Einmal die Saison immer wieder gerne, aber bitte mit besserem Catering. Den normalen Spielbetrieb im Dome, denn was anderes funktioniert heutzutage nicht mehr.
    Jeder, der damals dabei war, kann sich freuen, die Zeiten erlebt zu haben, die viele von uns sicherlich bis heute prägen. Man kann die guten alten Zeiten nicht zurück holen.

  • Dazu kommt noch ein Aspekt, der hier viel zu kurz kommt: Man durfte in den Glanzzeiten seine eigenen Getränke mit reinnehmen. Da wurde schon zwei Stunden vor dem Spiel einfach nur "gesoffen" (um das Kind mal beim Namen zu nennen).

    Eine urbane Legende, die sich - warum auch immer - bis heute hartknäckig hält.
    Unsere "Ecke" hat sogar mal ein 10l Fass auf die Stehplätze mitgebracht.
    Erlaubt war das Ganze nie, es wurden lediglich immer alle Augen zugedrückt.
    Ich kann mich aber auch noch an Fälle erinnern, wo am Eingang die Dosen abgenommen wurden, dann wurde gleich gemeckert - eben weil man fälschlicherweise geglaubt hat, das wäre erlaubt.
    Ich meine, es gab irgendwann sogar mal eine Ansage und dann streng gehandhabt, genau deswegen.

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