Beiträge von Chrizzly

    Wir diskutieren – und das sage ich jetzt mindestens zum dritten Mal – anlässlich des Sponsorings von ADELTA.FINANZ ganz konkret über Sponsoring bei und die Sponsoren der DEG. Also über die aktuell 112 (oder wieviel auch immer)


    Nochmal: Ich will Euch Euren Glauben nicht nehmen, aber ich halte das für überbewertet. Für die DEG selbst mag Social Media vielleicht irgendwie wichtig (geworden) sein und seine/ihre Berechtigung haben, aber selbst da tue ich mich schwer. Aber für Sponsoren (die es in dem von Dir definierten "eigentlichen Sinne" bei der DEG so gut wie nicht gibt) eher nicht. Bzw. nur insoweit, als sie ihr eigenes Business betreffen und dort darstellen, aber die sagenhafte positive Rückwirkung des DEG-Sponsorings auf ihr Business sehe ich nicht.


    Zu den beiden Punkten nur, ich möchte mich nicht im klein klein verlieren und eigentlich macht es mir auch keine Freude hier zu diskutieren, daher werde ich das wirklich einfach lassen. Ich muss niemanden überzeugen und das geht eh nicht, schon gar nicht hier.

    Ich glaube wir diskutieren aneinander vorbei. Du erzählst von den Erfahrungen der DEG Sponsoren. Ich zeige auf dass Social Media gemessen wird und zum Sponsoring Paket dazu gehört. Wenn das für die genannten Sponsoren nicht relevant ist, dann sei es so. Ich glaube es bei regulären (also nicht Jens Thiemann) Sponsoren weiter nicht. Aber gut. Sei es so.

    Der zweite Punkt ist eben das, warum die Diskussion keinen Spaß macht. Es geht nicht um Religion=Glauben. Nur weil du Social Media nicht magst (wie gesagt bin ich da leicht bei dir) und es für nutzlos oder was auch immer hältst, heißt es nicht dass andere an die Macht "glauben". Sondern Unternehmen das messen. Und zwar sehr detailliert und damit auch auf das Sponsoring anwendbar. Wenn nun eine 5-Mann Bronze Partner Klitsche das nicht tut dann sei es so, wäre aber eben nicht die Sponsoren die uns im ganzen voran bringen. Henkel, Metro, Rheinmetall, Vodafone usw. arbeiten (heute) anders.

    Und selbst bei den kleinen Unternehmen wäre die Chance höher dass da jemand (und sei es ein Dienstleister) drauf schaut wie die Zahlen sich entwickeln.

    Und das mit dem Messen ist der einzige Punkt den ich machen möchte, woher wir meiner Meinung nach kamen und worum es (mir) ging. Und wo ich auch was zu sagen kann da ich da gewisse Kenntnisse habe. Alles andere wäre von meiner Seite Spekulation.

    Ich kann hier nur für meine Sicht sprechen, bin aber einigermaßen zuversichtlich, dass sie einigermaßen der Realität entspricht.

    Und genau das ist es, was es eigentlich unmöglich macht hier mit anderen und -ohne dir zu nahe treten zu wollen- qualifzierteren (weil praxisnahen) Informationen zu dem Thema zu kommen.

    Du konntest doch alles loswerden und jeder kann es lesen, oder nicht? Du musst aber schon akzeptieren, dass es andere und von Kenntnis getragene Sichtweisen geben kann.

    Es geht mir nicht darum "alles loszuwerden", sondern dir die Fakten aufzuzeigen um deinem Eindruck etwas entgegen zu stellen. Dass es eben bei mir kein "Eindruck" oder "Sichtweise" ist.

    Und gerade auf die Praxis bzgl. der DEG (nur darum geht es doch hier) wie auf viele andere Argumente wird ja gar nicht dezidiert eingegangen. Ich hatte die Beispiele und Namen konkret genannt.

    Ich kann es auch kürzer machen und sagen deine Sicht entspricht nicht der (heutigen) Realität. Zumindest der, die ich von Unternehmensseite, kenne.

    Das ist dann aber eben (D)eine sehr einseitige Sicht, die Dir völlig unbenommen ist.

    Weder "Sicht" noch "einseitig". Siehe Post von Cst04 und anderen.

    Meine Wahrnehmung der Realität ist ja nicht nur meine und auch nicht völlig aus der Luft gegriffen. Und zwar sowohl was die Fan- als auch die Sponsorenseite betrifft. Ja, ich spreche auch mit Sponsoren, auch mit den genannten persönlich. Möglicherweise kenne ich daher deren Motivation, die DEG zu unterstützen, recht genau. Bei Thiermann kann man sie sogar → Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen. nachlesen.

    Diskutieren wir über die Motivation einzelner sich bei der DEG zu engagieren oder darum ob Interaktion bei social Media etwas bringt?

    Es ist mein einziges Ziel, dass diejenigen die etwas tun möchten, nicht gebremst werden.

    Können sie doch, wer bremst sie?

    Das Infragestellen von dir und Polemik wie "als ob Pappenberger die Kommentare liest".

    Wenn dann faktische Informationen aus der Praxis von mir (Konzern) und Cst04 (Agentur) kommen, wird das als "zu viel Marketing Blabla" abgetan bzw. mit eigenem Erfahrungen gekommen, die als realistisch und einzig wahr angenommen werden. Mag ja sein, die Realität da draußen ist aber eine andere. Kann man annehmen oder nicht.

    Ich kann hier nur für meine Sicht sprechen, bin aber einigermaßen zuversichtlich, dass sie einigermaßen der Realität entspricht.

    Und genau das ist es, was es eigentlich unmöglich macht hier mit anderen und -ohne dir zu nahe treten zu wollen- qualifzierteren (weil praxisnahen) Informationen zu dem Thema zu kommen.

    Ich kann es auch kürzer machen und sagen deine Sicht entspricht nicht der (heutigen) Realität. Zumindest der, die ich von Unternehmensseite, kenne. Und das halte ich für gefährlich hier als Wissen zu verkaufen und damit den wenigen Usern, die motiviert sind den "Unternehmen was zurückzugeben" (das war ja die ursprüngliche Ausgangslage), diese Motivation zu nehmen. Daher hatte ich vorsichtig dagegen argumentiert. Es ist mein einziges Ziel, dass diejenigen die etwas tun möchten, nicht gebremst werden. Keiner wird zu etwas gezwungen. Aber es ist grundsätzlich eine gute Idee im Forum dafür zu sensibilisieren dass man durchaus auch auf Postings reagieren kann.

    cst04 hat alles perfekter beschrieben als ich je könnte, zumal aus dem Urlaub auf dem Smartphone. Daher auch ohne Zitate.

    Nur kurz zum Evonik Beispiel: als Impuls vom Vorstand mag das sein und ne zeitlang sogar so gehen. Aber irgendwann kommt ein anderer Vorstand oder sonst wer um die Ecke und fragt "was sollen die 1 Mio, die wir da jährlich raus hauen. Wären die nicht besser in konkreten Marketing - oder Vertriebsaktion eingesetzt?". Spätestens wenn Mitarbeiter wegen Sparmßnahmen gehen müssen, wird das Konzept gehörig durchgecheckt.

    Zu den konkreten Fragen zu dem Unternehmen wo ich bin: die Strategie im Detail kenne ich nicht, kann ich auch nicht genau sagen. Aber ich habe ausreichend Austausch und Einsicht in Präsentation von Social Agenturen, die aufs kleinste aufrechnen was sie wie erzielen möchten. Das geht durch Boards und auf deren Grundlage wird entschieden "machen wir oder nicht".

    Es sind genau die Messgrößen die ich genannt habe: Sichtbarkeit des Posts, Reaktionen. Die zur definierten Zielgruppe passen. Also habe ich beispielsweise Deutschlandweit alle 30-50jahrigen Sportinteressierten Angestellten erreicht. Ja so genau wird das definiert.

    Und wenn es bei Adelta wirklich 617 Likes von DEG Fans sind, dann wäre das eine Zahl, die unsere Social Abteilung schon zum Jubeln bringen würde.

    Zum zerfleddern: du gehst von deinen Vorstellungen aus und stellst in Frage wenn hier andere sagen dass Interaktion etwas bringen könnte.

    Zum "Ich bin nicht messbar weil ich nicht interagiere". Natürlich wird genau angezeigt ob ein Post an wie viele ausgespielt wurde. Egal was du damit machst. Wenn du was tust, wird es nur "relevanter". Also nicht wie TV Werbung, sondern wie ein Banner, den du klickst. Man könnte es Lead nennen, je nach Ziel.

    Zum Thema Endkunde: Kein Unternehmen wird seriös erhoffen X Produkte mehr zu verkaufen durch Sponsoring. Währung ist einfach Image und/oder Bekanntheit. Wichtige Währungen. Daher aber für die Henkels dieser Welt auch stark zu prüfen (weil schon bekannt und gutes Image). Und bei Adelta eben eine gute Investition (weil kaum bis nicht bekannt und kein konkretes Image).

    Zu den Führungsetagen keine Eishockey Fans: es wäre bei uns zb irrelevant ob der Vertriebsvorstand DEG Fan wäre. Es muss ein schlüssiges Konzept überzeugen dass alle da mal sagen dass wir 100.000 locker machen. Und ganz ehrlich da ist Sportsponsoring das letzte an das gedacht wird.


    PS: myfreexp wenn du mit deinem Unternehmen Geld in die DEG butterst, ohne Ziel, würde ich das an der Stelle als Liebhaberei, Spende, Mäzenatentum usw. bezeichnen. Ehrenwert, aber nichts das mit Sportsponsoring im eigentlichen Sinne zu tun hat.

    Die Zeiten wo namhafte Unternehmen das machen, ist wahrscheinlich vorbei. Ich hoffe nur die DEG hat das in ihren Bemühungen auch erkannt. Es ist ein Business wie jedes andere. Einer will etwas, der andere hat Mittel, die ihm dazu helfen können. ZB. "Tausche Geld gegen Aufmerksamkeit".

    Ich verstehe nicht warum du da so gegen argumentieren musst.

    Es geht doch gar nicht um Selbstbestätigung. Die Unternehmen sind keine Teenager die ihre neue Fingernägel zeigen. Ebenso wird kein CEO auf den einzelnen Instagram Post schauen.

    Aber Sponsoring und Social Media ist eine Strategie, die messbar ist. Es ist ebenso wie Vertriebszahlen. Nicht ganz so hart, aber ebenso reported. Ich arbeite in einem großen Unternehmen im weitesten Sinne in der Finanzbranche. Wir haben eine Social Strategie mit definiertem Ziel und zwei interne Spezialisten sowie eine Agentur. Glaub mir dass jeder einzelne Post bewertet wird hinsichtlich Erfolg. Und insgesamt daraus Erkenntnisse für Weiteres getroffen wird. Wenn wir ein Sponsoring mit einem Verein hätten, dann würde dies in die Social Strategie einbezogen. Auch die Erfolgsmessung. Es würde nicht alles daran fallen, sollte nur social nicht stimmen. Aber es wäre ein Indikator ob es was bringt. Wie ich schon sagte. Daher weiter mein Tipp, dass diejenigen, die gern Posten und followen, das bitte tun sollen und es nicht für die Katz ist.

    Werde das aber nun nicht weiter kommentieren, schade dass das Thema so klein klein zerfleddert wird. Ich wünschte mir da einen offeneren Umgang unabhängig von der eigenen negativen Bewertung von social Media (die ich teilweise teile). Es ist aber heute eine Säule von Unternehmenskommunikation, ob man will oder nicht.

    Ja, wie gesagt wollte dem gar nicht grundsätzlich widersprechen, aber wollte auch sagen dass seriöse Unternehmen Sportsponsoring nicht eben so machen weil einer Bock drauf hat oder die was gutes tun wollen, sondern um ein definiertes Ziel zu erreichen. Da wird irgendwann schon auch gefragt werden "Zeig Mal, was bringt uns das Ganze eigentlich?" .

    Und da bin ich weiterhin der Meinung, dass eine Erhöhung der Interaktion/Reaction/Follower EIN Punkt im gesamten Report sein wird. Schließlich lassen sich Unternehmen auch teuer eigene Instagram Präsenz erstellenn und pflegen (Owned) (Rheinmetall zB 150.000 Follower bei Insta). Die haben ja auch irgend eine Strategie dahiner. Da ist ein Multiplikator wie die DEG mit einigen tausend Fans ein guter Partner.

    Ich wollte auch gar nicht das Für und Wider insgesamt von Sponsoring diskutieren oder konkret die einzelnen Fälle, nur sagen dass wer mag durchaus die Unternehmen mit Likes und Follows unterstützen kann, dass das nie nichts bringt. 😉

    Sponsoring bedeutet vor allem Investition in Aufmerksamkeit. Auch wenn ich es ebenso sehe, dass es nicht primär um den einzenen Kommentar bei Instagram geht, so wird doch auch am Ende geschaut "was hat's gebracht". Und Interaktionen sind zumindest ein Indikator dafür. Insofern: schaden kann ein "Willkommen und danke" nicht und auch wenn die Followerzahlen eines Unternehmens durch ein Sportsponsoring steigen, kann das eher nur dazu führen "das bringt uns die gewünschte Aufmerksamkeit".

    Ich könnte mir vorstellen dass das sogar KPIs sind, die vorab definiert werden (auch wenn ich das an sich und allein nicht richtig finde).

    Ergänzung: Rheinmetall ist ein etwas anderer Case, da es hier vor allem um Image-Verbesserung geht (Bekanntheit dürfte ausreichend gegeben sein). Aber auch hier: "Toll dass ihr euch engagiert" könnte durchaus ein Statement sein, das Marketing in einer Präsentation zeigt um zu belegen dass das Image bzw. die Einstellung/Wahrnehmung dem Unternehmen gegenüber sich punktuell verbessert.

    Ich frage mich tatsächlich was so Menschen wie du wirklich über die derzeitige Situation denken. Bewertest du das wirklich so viel anders als die (teilweise auch schweigende) Mehrheit der Deutschen? Findest du den Krieg gerechtfertigt? Gefällt dir was da passiert?

    Dazu habe ich mich weiter oben schon geäußert, und wenn ich mich Recht entsinne hast du sogar auf diese Nachricht geantwortet bzw darauf reagiert.

    Ich finde zu meinen Fragen keine konkreten Antworten im Verlauf. Ich würde das sogar eher erweitern: glaubst du dass die Bilder von getöteten Zivilisten in der Ukraine alles von den Medien herbeigezaubert wird um "uns auf den Krieg vorzubereiten"? Glaubst du dass man nicht Frieden herbeiführen kann durch militärische Unterstützung? Glaubst du es gibt eine Agenda des Staates, eine Verschwörung gegen den Bürger? Die oben gegen die unten?

    Zu @DickDecloeFan : auch spannend, wie du nun argumentierst mit "Betonwänden", absolute Umkehrung der Situation. "Alles Geisterfahrer außer mir" sollte schon ein klein wenig zu denken geben. Und warum es so schwer ist zu ertragen dass die Meinung auf Gegenmeinung stößt und dann das "nichts darf man sagen" Einigeln kommt verstehe ich auch nicht. Eine Haltung kann man das dann eigentlich nicht nennen, erst alles raushauen, dann zurückziehen mit dem Vorwurf dass zensiert wird oder Gegenwind kommt.

    Aber in einer Sache stimmen wir überein, ich glaube auch, dass das hier alles gut weit führt und es eigentlich leider auch nicht zu einem Ergebnis führen wird. Und daher, wie in einer Fernsehsendung oft zitiert "bin ich an der Stelle raus" 😉

    Witzig, die Wahrnehmung "die halbe Welt lacht über Deutschland" muss irgendwie an mir vorbei gegangen sein. Wenn man internationale Presse liest, wird man vielmehr zu dem Ergebnis kommen, dass Deutschlands Ansehen in der Welt weiterhin hoch ist. Auf allen Ebenen. Aber selbst wenn es nicht so wären, woher rührt die Angst dass "über einen gelacht" wird? Was würde das ändern? Wie gehen die Ostfriesen damit um, dass über sie (bzw. Ostfriesenwitze) gelacht wird? Kratzt das an irgendeinem Ego?

    "Euer Land von Menschen aus anderen Ländern kaputt gemacht wird"? Inwiefern? Von Informationwar und Bot-Armeen aus dem Ausland? Ja, das vielleicht.

    Und dann die Ungarn, also der Ungar per se. Der dich ständig fragt. Ja klar. :DD es gibt bestimmt Ungarn die das Thema mit dir besprechen. Ob das die Mehrheit ist und ob du auch mit anderen Ungaren darüber sprichst, die anderer Meinung sind wäre interessant. Aber irgendwie auch nicht. Denn das ist nur anekdotisch und hat keinerlei Relevanz wie es ist.

    Ein Tucker Carlsen Statement rundet das Weltbild wunderbar ab. Was soll man dazu sagen? Bubble-gefangenheit Deluxe.

    Lass mal weniger Meinungen von Einzelprotagonisten hören als Fakten.

    Fakt ist, Russland ist imperialistisch unterwegs, überfällt ohne Grund ein Nachbarland (Brüderland) und schafft endloses Leid. Für was? Den Traum wieder Großmacht zu sein. Und dem muss man als wehrhafte Demokratie alles entgegen halten. Es geht nicht darum Russland zu "besiegen", sondern hier als empathischer und werteorientierter Mensch/Staat die Grenzen aufzuzeigen. Die Mittel waren ja gut gewählt, von Diplomatie bis Sanktionen.

    Natürlich wird dagegen gewettert von allen Putin Freunden, denn natürlich wäre es denen lieber wenn die Welt wieder stillschweigend alles akzeptiert (wie Krim Besetzung) und alle Erstarren vor der Macht des russischen Zaren. Aber je mehr dagegen gearbeitet wird, desto mehr zeigt sich, dass es auch was bringt.

    Ich frage mich tatsächlich was so Menschen wie du wirklich über die derzeitige Situation denken. Bewertest du das wirklich so viel anders als die (teilweise auch schweigende) Mehrheit der Deutschen? Findest du den Krieg gerechtfertigt? Gefällt dir was da passiert?

    PS: ergänzend dazu mal eine ganz kurze Übersicht um die Mechanismen klarer zu machen (denen du meiner Meinung nach auch aufgesessen bist)

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    Das Gefühl "Man darf nichts mehr sagen" wird schön von rechts befeuert. Dabei wird heute mehr unsagbares gesagt als früher, von eben diesen Personen. Einfach mal eine Rede im Bundestag anhören oder noch besser Statements der Afd auf eigenen Kanälen.

    Das Äußern von Meinung hatte schon immer Konsequenzen. Und wenn man an z.B. die (mindestens) verbalen Attacken von AFD und Co gegenüber Grünen, LGBTQ und auch Politikern im allgemeinen sieht, wo dann eingefordert wird "Ja muss man mit Gegenwind rechnen", dann ist es mindestens perfide.

    Wäre schön wenn da einige mal etwas differenzierter und allgemeiner schauen, nicht nur aus ihrer selbstgemachten Opferrolle. Schon so Formulierungen wie "Mainstream Medien", oder "die meisten im Forum bekommen das nicht mit, weil sie konform sind" zeigen die eigene Wahrnehmung als Opfer und Kenner der Wahrheit. Es gibt genug Aussagen der AfD dass genau das zum Plan gehört, Verunsichern, Spaltung in "die vs. uns" (jeder der nicht dazu gehört ist dagegen), Unruhe stiften und letztendlich die Demokratie ins Wanken bringen. Ich will nun nicht mit Weimarer Republik anfangen, aber das Konzept ist bekannt.

    Wäre schön, wenn da mal einige vermeintlich "Aufgeweckte" aufwachen würden, dass sie nur Mittel zum Zweck sind...

    Und wie gut es uns allen geht, inklusive Meinungsfreiheit.

    werden....Meine Güte wie dünn das Eis- und wie fragil das ganze Gebilde war auf dem sich die Verantwortlichen bewegt haben

    "Wir brechen das Eis". Bekommt so eine völlig neue Bedeutung 😉 sorry für die Polemik, der Claim stört mich schon die ganze Saison...

    Das man aber auch bezahlen muss (was dann wieder zu Lasten des ohnehin schmalen Mannschaftsetats gegangen wäre).

    Das stimmt. Aber wenn es Möglichkeiten gibt dass die Mitarbeiter aus den Unternehmen der Gesellschafter zB 20% für die DEG arbeiten, auf Kosten der Gesellschafter, dann wäre es ja wieder kostenneutral.

    Oder auch wenn die so erfolgreich mit ihrer Arbeit sind, dass die Finanzierung locker steht, dann rechnet es sich auch.

    Oder auch wenn Menschen mit Expertise aus den Unternehmen ehrenamtlich/Nebenjob/Berater in Rente usw. da wären.

    Lösen kann ich es auch nicht, Hauptgedanke war nur "ein erfolgreicher Unternehmensinhaber muss nicht auch immer ein perfekter Finanzexperte sein und vielleicht fehlt der Support der Experten bei der DEG im Gegensatz zu den Unternehmen". (Ohne dass ich explizit jemanden kritisieren möchte!!!)

    Momentan bin ich einfach nur fassungslos, wie eine GmbH so geführt werden kann/konnte. Ich meine, die Gesellschafter waren/sind doch alles mehr oder weniger erfolgreiche Geschäftsleute und man hat das Gefühl sie können nicht mal das 1x1 von Betriebswirtschaft.

    Hierzu ein Gedanke, der mich schon länger beschäftigt: erfolgreiche Geschäftsleute sind oft auch deswegen erfolgreich, weil sie ein gutes Team von Spezialisten haben. zB hat ein CEO immer auch einen CFO, der das finanzielle plant. Ein Firmengründer kann zB ein visionärer Ingenieur sein, das heißt aber noch lange nicht dass er ein Finanzexperte ist.

    Meiner Meinung nach fehlt den Gesellschaftern hier bei der DEG, anders als in ihren Unternehmen, der operative Unterbau. Ich habe in den letzten Wochen das Gefühl dass dies ein essentielles und strukturelles Problem ist, das uns mit den Schlamassel geführt hat. Eigentlich hätte jeder Gesellschafter 1,2 gute Leute aus seinem Unternehmen mitnehmen müssen und sie bei der DEG z.B. in der Finanzplanung oder Kunden/Sponsorenakquise einsetzen müssen.

    Nichts gegen Rick Amann und seine Bankerfahrung, aber wieso muss er nun Zahlen wälzen und planen? Gibt es nicht dafür speziell ausgebildete und erfahrene Experten in Unternehmen oder auch Beratungsagenturen (BCG etc). Sowas hätte es meiner Meinung nach gebraucht. Aber hätte, wäre, wenn... 🤷🏼‍♂️


    PS: ich weiß dass die DEG auch einzelne Leute u.a. für Marketing/Sponsoren beschäftigt. Aber ich meine mit meinem o.a. Text ein breites Team wie es bei Unternehmern üblich ist.

    "Lieber sprach er noch mal über das positive Gefühl, das er wahrnehme. Das gelte es mitzunehmen. Bei allen: GmbH, Stammverein, Sponsoren, Stadt, Fans."

    Ich möchte eigentlich gar nicht mehr kommentieren, aber dieses Zitat lässt mich wirklich zweifeln ob hier die aktuellen Signale wirklich richtig gedeutet werden.

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    Da nicht mehr lesbar: Kann man/du die Kernaussagen in drei, vier Stichpunkten zusammenfassen, damit man in der folgenden Diskussion weiß worum es geht, aber nicht den ganzen Artikel abgreift (Lizenz)? Danke vorab.

    Vollste Zustimmung, Mickey.

    Für mich zeigen die Aussagen wie realitätsfern die Vorstellung seitens Management gewesen sein müssen und bis zum Ende waren. Man könnte es auch Arroganz nennen, wie in einigen Artikeln oder Kommentaren hier. Es ehrt in meiner Ansicht Haukeland dass er den Mut hat das zu formulieren und dass er auch Interesse hatte der erste Teil von etwas größerem zu sein. Dass die Realität dann ganz anders aussah merkt man an seinen Aussage dass ihm die Lust an Eishockey vergangen ist. Das finde ich schon ein sehr trauriges Statement, das die herbe Enttäuschung zwischen Versprechungen und Handeln dann deutlich macht. Wenn das bei anderen auch so war, erklärt sich die Unsicherheit der Mannschaft für mich auch mehr. Wenn man sich ständig fragt "Hä? Wo ist denn hier die versprochene Ambition", dann kann das ziemlich demotivierend und verunsichernd wirken. (Einbrüche innerhalb von Spielen, Aufgabe bei frühem Rückstand usw.)

    Ich bin einfach down, wie alle. Eher traurig als verärgert, weil es für mich schon länger klar war dass es so kommt. Spätestens seit Dienstag.

    Das ist aber auch mein größter Kritikpunkt, dass die Tendenzen sehr früh schon sichtbar waren. Und dennoch nichts getan wurde. Ich respektiere dass eine Entscheidung gefallen ist, einfach weiter zu machen. Aber dann muss man nun auch sehen dass das falsch war und daraus ergibt sich, dass man nun Konsequenzen daraus zieht.

    Ich gebe vielen hier recht, dass die Wirkung stimmig mit der Leistung ist, wenn Frieder Feldmann die letzten Worte sprechen muss (warum nicht der Kapitän, der Trainer, der sportliche Leiter, der Geschäftsführer). Ich weiß dass es da auch zu Beschimpfungen gekommen wäre (was ich nicht gut heiße), aber da muss verdammt noch mal jemand mit Verantwortung die Verantwortung übernehmen. So gibt es ein wirklich schlechtes Bild ab. Zudem die Aussagen nun zweigleisig usw. zu planen. Euer Ernst? Es will jetzt immer noch niemand annehmen dass wir DEL2 spielen??? Klar gäbe es noch eine hypothetische Wahrscheinlichkeit, aber das kann doch keiner ernsthaft planen. Ich sehe es auch so wie hier schon gesagt, Bau einen guten DEL2 Kader und verpflichte im Falle eines Falles 2-3 Spieler nach. Schlechter als jetzt kann es nicht werden.

    Ich stimme auch zu, dass die Spieler vieles verkackt haben. Das Team insgesamt. Dass die Stärke auf dem Papier nicht abgestiegen wäre. Hier muss klar die Verantwortung beim Team und Trainer gefunden werden. Ich würde eine Einzelanalyse machen und gewissen Spielern, die darin OK wegkommen, durchaus auch die Chance geben das zu "reparieren" und als Ecksäulen im neuen Team zu fungieren. Aber das sind mMn nur sehr wenige.

    Für mich habe ich entschieden dass ich erst einmal mit dem Thema DEG durch bin. Die letzten 3 Jahre haben keinen Spaß gemacht. Ich bin einfach enttäuscht was seit dem hier zerstört wurde. Ich sehe auch eine Zukunft in der DEL2 kritisch, auch wenn die Liga an sich OK sein mag, wenn es bisher finanziell ach so schwierig war, wird das unten nicht besser. Zumal es dort starke (finanziell und sportlich) Teams gibt. Da sehe ich unser fragiles DEG Konstrukt sehr kritisch. Daher ist der Abstieg für mich ein Übergang dass es hier bald ganz dunkel wird. Da das kein Pech ist, sondern ein länger dauernder Prozess, fehlt mir nun die Identifikation mit dem Weg der letzten Jahre.

    Sollen sie nun mal machen, wenn bei mir die Flamme wieder angezündet wird bin ich wieder dabei. Im Moment ist es aus bei mir. 😥

    Aber meine Ansicht ist, dass hier ein Umbruch her muss (schon länger gemusst hätte). Das nur zur Erklärung zu "alles am Trainer festmachen"

    Damit ist gemeint, dass hier meiner Ansicht nach die Spieler selbst zu wenig in die Pflicht und Verantwortung genommen werden. Es muss immer ein anderer für manchen Bockmist herhalten, der uns Punkte kostet und der ihm ganz sicher so nicht aufgetragen wurde.

    Das sehe ich auch so (daher schrieb ich auch "das hat viele Gründe"). Allerdings ist die Spieler in die Pflicht zu nehmen vor allem die Pflicht des Trainers _;) .

    Aber gut, es ist nun wie es ist und so sei es dann. Hoffen wir dass es gerade eben so noch gut geht. Und dann hoffe ich auf eine konzentrierte, professionelle, emotionsfreie, analytische Aufarbeitung und ein strategisch fundiertes Weichenstellen für die nächsten Jahre (!!! Und nicht ein Weiterhangeln für eine nächste Saison)

    Es ist ja mal wieder schön das wir den oder die Schuldigen suchen.

    Lasst uns lieber die Saison hoffentlich mit dem Klassenerhalt abschließen, ich sage extra nicht feiern und dann können wir uns in aller Ruhe den o.a. Themen widmen. Ich glaube das wir in der DEL bleiben und dann mit einem guten Budget eine deutlich bessere Mannschaft zusammen stellen können, ob jetzt mit NM und SR werden wir dann sehen.

    Grüße und Helau aus Düsseldorf.

    Verantwortlichen ≠ Schuldigen

    Und klar muss man auch auf die Defizite hinweisen können, um sich weiterzuentwickeln.

    Was heißt "lasst uns lieber..."? Das ist doch nicht entweder oder.

    Und _wir_ müssen uns den Themen grundsätzlich gar nicht widmen. Das müssen die entsprechend Verantwortlichen.

    Aber meine Ansicht ist, dass hier ein Umbruch her muss (schon länger gemusst hätte). Das nur zur Erklärung zu "alles am Trainer festmachen"

    aber trotzdem glauben einige, alles (vor allem aber Niederlagen) an den Trainern festmachen zu können.

    Nein, das Ergebnis unserer Situation ist nicht einzig am Trainer festzumachen. Das hat viele Gründe. Aber es gibt zwei Personen die in ihrer Funktion die Verantwortung tragen und das sind Sportdirektor und Trainer. Da die Entscheidungen von Niki Mondt (aus meiner Sicht) vor allem externen Zwängen unterworfen waren und er auch gute Impulse gesetzt hat (Gaudet, Braun diese Saison, letzte v.a. Agostino und Varone, auch einen O'Donnell und Haukeland hat er geholt) ist für mich nun vor allem der Trainer in der Verantwortung. Nicht alleinverantwortlich aber er steht für den Erfolg der Mannschaft. Wenn er Meister würde, würde er den Anteil ja ebenso mit einstecken. Wie würde man ansonsten eine Verantwortung für die sichtbare Situation übernehmen, wenn nicht als Trainer?

    Einem Trainer, dem der Abstieg aus der DEL anlastet, soll wieder Aufbau und Motivation für einen Wiederaufstieg bringen? Ich stimme dir zwar zu, dass Reinprecht nicht alleine Schuld ist (Spielermaterial war vorher schon fest), aber dennoch möchte ich den weder in der DEL noch in der DEL2 hier weiter sehen.

    Er hatte die ganze Saison Zeit und unendliches Vertrauen. Und hat daraus nichts, wirklich nichts gemacht. Im Gegenteil, nicht nachvollziehbare Aufstellungen, fehlende Auszeiten zu passenden Momenten, null Motivation/Zuversicht/Feuer ausstrahlend (OK, Typsache, aber mMn ein Mangel), keine Struktur/sichtbare Taktik, keine Anpassung der nicht funktionieren Taktik, keine Überraschungsmomente (bis auf Januar, aber das sehe ich eher bei der Mannschaft), kein angeordneter Kampf, weitestgehend immer die gleichen Versuche das spielerisch zu lösen > Fehlende Erkenntnis und Reaktion dass dies mit dieser Mannschaft nicht geht, usw.

    Für mich ist das leider sowas von in die Hose gegangen. Ich respektiere das nun bis zum Ende durchzuziehen, aber dann muss ein Cut erfolgen. Leider wieder ("Alles auf Anfang"). Aber der muss kommen, keineswegs ein weiter so. Das haben wir (mMn zu) lange gemacht in der Saison, aber auch die letzten 3 Jahre.

    Ich weiß nicht ob es zu weit führt, dann bitte löschen Admin , aber mich hat der Auftritt und das Gefühl der hilflosen Anteilnahme gestern auch dazu bewegt noch einmal zu spenden. Neben den üblichen und bekanten Bündnissen/NGOs kann man auch auf der offiziellen Seite der Ukraine direkt in das Land spenden. Dabei kann man wählen welchen Bereich man konkret unterstützen möchte.

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    Dies wollte ich einmal teilen, weil es ggf. anderen auch so geht, dass man neben dem Support auch praktisch helfen möchte...

    Ich habe eine Analyse auf n-tv gesehen, bei der vermutet wurde, dass das Ganze ein Script gewesen ist von den USA um sich der Verantwortung zu entziehen und nach innen sagen zu können "seht her, den müssen wir nicht mehr unterstützen, so wie der sich uns gegenüber verhält". Ich glaube Trump sieht wirklich nur die wirtschaftlichen und nationalen Interessen, alles andere ist ihm total egal und ich glaube er hat auch keine Empathie dafür.

    Hier:

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    Es macht das keinen Deut besser, eher sogar noch schlimmer, wenn Kalkül dahinter steckt.

    Aber es hat mich insgesamt auch komplett geschockt. Und ich muss das immer noch verarbeiten. Immerhin gibt es weltweite Solidarisierung, das zeigt mir dass man nicht allein ist. Denn in den USA ist die Reaktion ja relativ gemäßigt angesichts des Ausmaßes. Ich würde wirklich erwarten, dass auch mehr Republikaner hier rote Linien ziehen, was im Namen ihrer Partei geschieht. Aber ich befürchte dass die Anzahl der überzeugten Trump Anhänger einerseits und die ängstlichen, nicht offen in Kritik gehenden, sich und ihre Position rettende Opportunisten andererseits schon zu groß geworden ist.

    Es ist erschreckend wie schnell Allianzen, politische Sicherheiten, ja Demokratie insgesamt zerschlagen werden.

    Anders als in der ersten Amtszeit, wo es eher lächerlich war, habe ich in dieser zweiten, düsteren Trump Amtszeit wirklich Angst, dass die Welt grundsätzlich zugrunde geht. Zumindest werden die Weichen dahingehend gestellt.

    Einzig positiver Aspekt: Ich sehe es als Chance, dass Europa sich mehr eint und stärkt. Dies ist seit Jahrzehnten notwendig. Auch wenn ich persönlich nicht der Fan von rein regionalen Kräften (USA, Europa, China, Russland) bin, da dies auch Konflikte birgt, lieber wäre mir eine gemeinsame Weltpolitik. Aber für den Moment scheint es nicht anders zu gehen als sich von den USA zu emanzipieren ebenso wie die USA sich von Europa distanzieren.

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    Die Frage im verlinkten Artikel ist Wochen, wenn nicht Monate zu spät. Jetzt ändert es auch nichts mehr. Seriös kann kein Trainer der Welt jetzt noch wirklich seine Änderungen (z.B. Strategie) umsetzen und einwirken lassen. Der (auch von mir geforderte) Impuls/Signal wäre auch nur noch ein kurzes Strohfeuer. Es wurde verpasst vor Weihnachten zu zeigen dass man mit allen Mitteln den Abstieg abwenden will. Es ist nichts passiert. Dadurch hat die Lage sich verschlimmert, wie man nun sieht.

    Auch hier im Forum einige Erklärungen warum es nur genau so ging, Forderungen nach Beweisen was ein Wechsel bringt, die Hintergründe zu fehlender letzter Verpflichtung usw. - alles egal. Die Tabelle zeigt dass nichts richtig gelaufen ist. Egal ob nun L. Braun Energie und Motivation mitbringt oder K. Gaudet überdurchschnittlich Tore schießt. Ich hatte es schon im Dezember geschrieben, hatte zwischendurch ein wenig mehr Hoffnung, dass die Wende kommt, aber jetzt wieder sehe ich tiefschwarz. Und habe tatsächlich auch keine Idee, Rat oder Forderung (mehr). Für (seriöse, rationale) Handlungen ist es mMn zu spät. Nun würde ich tatsächlich einfach aufs Glück setzen. Allerdings ein schlechter Ratgeber im Profisport.

    Soso.

    Vermutlich wird tatsächlich jetzt der eine oder andere traurig über diesen Sieg sein, wenn dadurch Reinprecht jetzt wohl doch nicht gefeuert wird.

    Ich nehme das mal auf, weil ich tatsächlich auch kurz überlegt hatte. Nein, ich freue mich über den eindeutigen Sieg. Aber mehr noch über den Eindruck dass nun gewollt und gekonnt wird. Wenn das so in der Richtung weiter geht ist alles in Ordnung. Dann kann man am Ende der Saison noch Mal überlegen wie man weitermacht. Wenn es allerdings nun ein Spiel Aufbäumen ist und die nächsten 6 Spiele wieder so larifari, dann müsste man unter den Eindrücken schauen.

    Jetzt erst einmal alles gut und ich freue mich auch, dass a) die Mannschaft gezeigt hat, was sie kann (und dass sie kann) und b) Braun sich hervorragend (entgegen meiner Erwartung) eingegliedert hat und auch ein positives Momentum ins Team mitgebracht hat.

    Edit: Ein Sieg, der vor allem psychologisch viel mehr als die reinen 3 Punkte wert sein sollte.

    "Unnötige Niederlage"

    "Nehmen einen Punkt mit"

    (Zitat DEG Instagram Post).

    Dachte "Jetzt zählt es"?

    Ein Spiel, das wieder gute Ansätze gezeigt hat, Kampf und Willen? Unglücklich verloren? Immerhin ein Punkt?

    Sorry, ich hatte befürchtet dass ein Sieg ein "Weiter so" legitimiert. Es reicht dafür aber anscheinend auch ein Punkt aus der Verlängerung. Nichts anderes als ein haushoher Sieg hätte das Aufbäumen und die Taten nach den Ansagen bewiesen. Nun wieder so ein "naja, ganz chancenlos waren wir nicht".... Drei (!) Punkte waren notwendig, nicht ein einigermaßen mithalten können. Ich hab echt keine Lust mehr. Ich muss mich anschließen wie ich es hier irgendwo gelesen habe, der Karren wird sehenden Auges gegen die Wand gefahren. Ich bin wirklich enttäuscht, nicht überrascht, aber wirklich tief enttäuscht und allerspätestens nun auch hoffnungslos. Wo sollen die Punkte noch herkommen? Und selbst wenn wir mal was holen, die Konkurrenz ist ja auch nicht komplett chancenlos. Mann.... :fluchen:X(


    PS (nachträglich angehängt:) und dann sehe ich eben hier dass Braun und Scheel als Heilsbringer fungieren sollen. Ich kenne beide nun nicht so wirklich gut und das geht nicht gegen sie, aber ich glaube das wird uns außer mehr Breite gar nichts bringen. Wir bräuchten einen echten Halbgott, der sowohl mitreißen kann, als auch regelmäßig punkten, als auch Spiele entscheiden kann, als auch seine Nebenleute besser macht, als auch Leaderqualitäten hat, als auch körperlich spielen kann... Und noch eine Siegermentalität mitbringt.

    Zitat von DEG HP

    Montag zählt es!

    :gaehn:

    Ich weiß dass es der Job der Presseabteilung mit sich bringt etwas schreiben zu müssen. Und es ist nicht leicht in solchen Situationen überhaupt etwas zu schreiben. Aber ganz ehrlich: mir zeigt dieses Beispiel warum dieses ständige Kommunizieren (z.B. in social Media) auch kontraproduktiv wirkt.

    Was soll das heißen "Montag zählt es!"???

    Zählte es vorher nicht? Was, wenn es wieder eine Niederlage wird? Zählt dann Freitag (wieder)? Dieses Phrasengedresche nervt mich wirklich sehr (momentan). Ich habe zwar keine Lösung, aber mich lässt es nur noch weniger an einen Umschwung glauben. Es wirkt für mich nach einem verzweifelten Versuch auf der kommunikativen Ebene die Wende herbeizuzaubern, bzw. krampfhaft dran glauben zu wollen. Dass dies nicht funktioniert, zeigen die Worte des Kapitäns vor Weihnachten. Aus meiner Sicht: die Zeit der Worte ist (längst) vorbei, es müssen Taten folgen. Entweder von der Mannschaft oder von sonstiger Leitung.

    Kurzer Exkurs zum Fußball: Hannover96 zeigt gerade mal, wie sich ein definierter Anspruch (Aufstieg) in Taten (Trainerwechsel für positive Kehrtwende) niederschlagen kann. (Ich begrüße das nicht per se, denke aber dass wirklich etwas passieren muss.)

    Schauen wir mal was das Spiel bringt. Wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht an einen Sieg und wenn doch, dann nicht an eine nachhaltige Entwicklung, sondern die Legitimation so weiter machen zu können;(

    Sollte da tatsächlich was dran sein, kann ich das persönlich nicht nachvollziehen.

    Zustimmung.

    Ma Müller ist definitiv ein verdienter Spieler. Und klar, er ist keine AL. Aber das wäre wieder so ein Kaliber wie andere deutsche Spieler am Ende ihrer Karriere, ohne das abfällig zu meinen und ohne Namen zu nennen. Aber wir brauchen meiner Meinung nach eher junge, frische, hungrige Spieler, die Bock haben hier zur Legende zu werden. Müller muss keinem mehr was beweisen... Klar, seine Erfahrung und seine Qualität würde für ihn sprechen. Dennoch nicht meine Idealvorstellung.

    Chrizzly: Okay. Aber ich wiederhole ich meine Frage:

    Mal ’ne Frage: Kennst Du nur die kurzen TV-Bildausschnitte, oder kannst Du von Deinem Platz im Dome aus Reinprecht während des gesamten Spiels beobachten (ich nämlich leider nicht)?

    Mir selbst fehlt dieser Eindruck über die gesamte Dauer eines Spiels bisher nämlich leider.

    Mir liegen zur Bewertung nur die TV Bilder vor. Im Dome saß ich zu weit weg um da irgendwas bewerten zu können.

    Emotionen müssen ja nicht nur hurra oder tschakka sein. Sie können ja auch Empathie, Unterstützung, Zuhören usw. sein. Was es auch immer bedarf. Und natürlich müssen sie authentisch sein. Meiner (!) Meinung (!) nach benötigt man auf Spitzenniveau auch emotionale Führung und nicht nur sachlich-faktische. Da SR da anscheinend aber nicht der Typ ist (was nicht schlimm ist), es unserer Mannschaft aber an irgendwas mangelt, wäre es für mich nachvollziehbar zu sagen, dass man nun einen Top-Motivator benötigt.

    Also kurz gesagt, ich glaube/ finde (!) dass eine stark sachlich geprägte Führung, wie sie SR nach außen (!) vermittelt (!) derzeit für unsere verunsicherte Mannschaft nicht weiterhilft. Das nur mein Eindruck und persönliche, subjektive Empfindung. Ich höre aber gern andere Eindrücke, wie die, Micha, von deinem Insight in der Kabine berichtest.

    Da es aber irgendwie einen Impuls benötigt, dringend sogar, wäre diese Option des Trainers meine erste. (Auch wenn ich sonst mehr für Kontinuität bin und nicht für Hau-Ruck-Zeichensetzung um jeden Preis)

    Allerdings muss ich sagen dass ich mir nicht vorstellen kann dass es in der Kabine eine 360° Wende der Art gibt, das ist doch auch null glaubwürdig. Mir fehlt hier einfach das Gefühl dass großes Engagement vom Trainer kommt und es eher resigniert ist oder zumindest so wirkt.

    Da ist es wieder, das was man "sich vorstellen" kann, und das "Gefühl". Das ist aber keine Grundlage für eine objektive Bewertung.

    Mal ’ne Frage: Kennst Du nur die kurzen TV-Bildausschnitte, oder kannst Du von Deinem Platz im Dome aus Reinprecht während des gesamten Spiels beobachten (ich nämlich leider nicht)?

    Ich hatte explizit dazu geschrieben dass es subjektiv ist... Etwas anderes ist mir auch gar nicht möglich. Es ist nur mein Eindruck..mehr habe ich nicht um mir einen subjektiven (!) Eindruck zu verschaffen. Ein absolut objektiver Eindruck ist definitionsgemäß auch gar nicht möglich. Selbst Niki Mondt wird einen subjektiven Eindruck vom Team/Trainer haben. Es gibt keine 100%ige Objektivität, insbesondere im Sport. Der Punkt ist doch ob ich meinen Eindruck teile oder diesen als Fakt darstelle. Ich glaube nicht, dass ich zweiteres tue.

    Ich glaube mit dem Eindruck zu dem Auftreten vom Trainer bin ich auch nicht allein. Es kann dennoch ein falscher Eindruck sein. Ich teile meine Gedanken und begründe damit, dass ich befürworten würde an dieser Stelle ein Signal zu setzen.

    Aber rein interessehalber: Wie ist denn dein Eindruck? Glaubst Du, dass Reinprecht in der Kabine die Mannschaft positiv motivieren / aufpeitschen kann durch emotionale Ansprachen? (zB wie Jürgen Klopp). Und dann an der Bande kaum bis nichts davon zeigt? Für mich (!) wäre das, selbst wenn es so wäre, nicht glaubwürdig.

    Und ganz ehrlich, die bisherigen Ergebnisse sprechen auch nicht dafür.

    Ja ich glaube auch dass solche Konzepte heute nicht mehr funktionieren.

    Allerdings ist der schweigende Analyst auch nur zu einem gewissen Grad (er)tragbar, nämlich wenn es einigermaßen läuft oder auch mal Ruhe in ein Spiel/Mannschaft kommen muss.

    Wir brauchen im Moment auch aufmunternde Elemente (z.B. mal ein Schulterklopfen "Gut gemacht"), die fehlen ja leider auch. Gepaart von auch ein bisschen mehr das Spiel mitleben.

    Wenn ich Spieler wäre (das ist nun wirklich subjektiv!), dann hätte ich das Gefühl egal ob gute oder schlechte Aktion, dem Trainer ist es egal oder er bekommt es gar nicht mit. Da würde mir (!) die Motivation komplett fehlen wirklich alles zu geben. Das nur der Eindruck von außen (!), mag intern alles anders sein. Allerdings muss ich sagen dass ich mir nicht vorstellen kann dass es in der Kabine eine 360° Wende der Art gibt, das ist doch auch null glaubwürdig. Mir fehlt hier einfach das Gefühl dass großes Engagement vom Trainer kommt und es eher resigniert ist oder zumindest so wirkt.

    Hätte er viele Erkenntnisse könnte er die ja auch im Spiel teilen, sich n Spieler zur Seite nehmen "das war schon ganz gut, aber schau mal, wenn du eher passt, dann kann der Center abschließen, dazu fahre etwas schneller rein..." Oder so... Nehme ich nun auch nicht so viel wahr...

    Toller Typ, tolle Statements. Wenn das authentisch ist (wovon ich ausgehe), können wir uns sehr glücklich schätzen dass er sein Herz an die DEG verloren hat.

    Ein Aspekt würde ich aber gern noch aufgreifen wollen, was er anspricht: es ist kein Geld mit einem Investment in den Club zu verdienen. Und das Sponsoring im B2B und international bringt eigentlich keinen Mehrwert. Ich befürchte das ist eben das Problem mit vielen Firmen in Düsseldorf sich sinnvoll im Eishockey zu engagieren. Bei Consumermarken sehe ich da mehr Potential.

    (Ich warte eigentlich immer noch auf ein stärkeres DEG Engagement von Vodafone, die ja im Magenta Umfeld super positioniert wären.)

    Warum hat Niki Mondt Hansson gefeuert. Er wurde als Trainer danach die Saison Schwedischer Meister. Dann hat er Dolak eingestellt weil er sein Freund ist.

    Ich glaube es war Vizemeister, oder?

    "... Weil er sein Freund ist" würde ich nicht bewerten können, aber vielleicht fehlen mir da die Infos.

    Ich finde es auch müßig nun in der Vergangenheit zu graben. Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: wer muss/kann nun was tun, damit das Schlimmste abgewendet werden kann?

    Trainerwechsel wäre zB für mich ein Signal nach innen und außen; Statement zur weiteren Planung/Vorgehen wäre wichtig (aber kein bloßes bla bla, sondern wirklich einen Plan kommunizieren), Teambuildung (da ja anklang, dass nicht jeder immer alles fürs Team gibt), eine ehrenvolle und gesichtswahrende (!) Änderung der Teamhierarchie, v.a. Kapitänsamt (Einer der auch kommunikativ in die Offensive geht, wie McCrea es getan hat), Verpflichtung eines Top Stürmers (AL) (aber kein Rentenvertrag für einen 35 jährigen, sondern einen hungrigen, ehrgeizigen im besten Alter. Sowas wie Haukeland als Stürmer 😉)...

    ...

    Da bin ich total bei dir. Das war der Grund meiner Anmeldung hier eben. Einfach mal überlegen was man tun kann, die vorhandene Energie in positive Energie wandeln. Was tun 😉

    Ein gemeinsames Bekenntnis die Mannschaft positiv zu unterstützen könnte ja ein Angebot von uns allen sein...


    PS: gerade gesehen wir sind mit dem Thema sogar in den n-tv Nachrichten (die sonst fast nie was über Eishockey bringen) - kein schönes Signal:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ich muss sagen, dass ich Steven Reinprecht nicht so gut kenne/verfolgt habe. Bei der Ankündigung dass er unser neuer Coach wird, habe ich mich ein wenig über ihn informiert und dachte mir "Mal sehen".

    Oft denke ich bei so etwas an Künstler, die großartige Werke erstellen, aber nicht erklären können, warum. Ein großer Spieler muss nicht automatisch ein guter Trainer werden. Im Gegenteil, was einem tollen Spieler vielleicht instinktiv gut gelingt, kann er nicht vermitteln und ggf fehlt ihm das Verständnis, warum ein Spieler diesen Instinkt vielleicht nicht hat. Beim Fußball: ein Zauberer kann vielleicht eine Truppe von Zauberern trainieren, aber keine Arbeiter.

    Für mich sollte der Versuch hier mit einem tollen Spieler eine respektierte Mannschaft aufzubauen beendet werden. Nicht weil jemand was nicht kann, sondern weil es einfach nicht so wie geplant harmoniert/funktioniert. Das vielzitierte Missverständnis. Ich denke auch SR hat sich das anders vorgestellt. Vielleicht kennt er die "Arbeit" am Abgrund auch nicht aus seiner Laufbahn? Vielleicht benötigt er andere Spielertypen? Auf jeden Fall ist die Aussage "Die Mannschaft entscheidet das Gesicht, das sie zeigt " eine Katastrophe. Der Trainer sollte dieses Gesicht vorgeben (Spielfreude, Unangenehmer Gegner, Defensive, Offensive, Feuerwerk, Taktikmonster, Prügeltruppe... Die Möglichkeiten sind schier endlos).

    Hallo zusammen,
    nachdem ich interessiert die letzten Seiten gelesen habe, habe ich mich auch mal angemeldet.

    Wäre jemand so nett und könnte mir erklären, warum DEL2 keine Option ist?

    Sebastian

    Da ich das als letzter angesprochen habe, nehme ich den Ball mal auf. Ich glaube in der DEL2 sind die Kosten noch enger gestrickt. Weniger Einnahmen (Sponsoren, TV, Zuschauer), ungefähr gleiche Ausgaben (Halle, Catering, Personal, Fahrtkosten, Material usw.). Ich glaube wenn DEL schon schwierig in Düsseldorf ist, ist DEL2 unmöglich. Das kann nur in Regionen funktionieren, wo wenig andere Alternativen/Vereine sind und ein extrem lokaler Support von Firmen vorhanden ist (Dresden ist ein gutes Beispiel, wenig drumherum, Fußball nicht so stark, Stadt wirtschaftlich solide, viel Mittelstand)