Finanzen und Sponsoring

  • Ich verstehe nicht warum du da so gegen argumentieren musst.

    Es geht doch gar nicht um Selbstbestätigung. Die Unternehmen sind keine Teenager die ihre neue Fingernägel zeigen. Ebenso wird kein CEO auf den einzelnen Instagram Post schauen.

    Aber Sponsoring und Social Media ist eine Strategie, die messbar ist. Es ist ebenso wie Vertriebszahlen. Nicht ganz so hart, aber ebenso reported. Ich arbeite in einem großen Unternehmen im weitesten Sinne in der Finanzbranche. Wir haben eine Social Strategie mit definiertem Ziel und zwei interne Spezialisten sowie eine Agentur. Glaub mir dass jeder einzelne Post bewertet wird hinsichtlich Erfolg. Und insgesamt daraus Erkenntnisse für Weiteres getroffen wird. Wenn wir ein Sponsoring mit einem Verein hätten, dann würde dies in die Social Strategie einbezogen. Auch die Erfolgsmessung. Es würde nicht alles daran fallen, sollte nur social nicht stimmen. Aber es wäre ein Indikator ob es was bringt. Wie ich schon sagte. Daher weiter mein Tipp, dass diejenigen, die gern Posten und followen, das bitte tun sollen und es nicht für die Katz ist.

    Werde das aber nun nicht weiter kommentieren, schade dass das Thema so klein klein zerfleddert wird. Ich wünschte mir da einen offeneren Umgang unabhängig von der eigenen negativen Bewertung von social Media (die ich teilweise teile). Es ist aber heute eine Säule von Unternehmenskommunikation, ob man will oder nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Chrizzly (25. Mai 2026 um 12:02)

  • Chrizzly, erstmal danke für den sachlichen Beitrag.

    Ich verstehe nicht warum du da so gegen argumentieren musst.

    Ich lege – wie Du auch – meine Sicht der Dinge dar. Muss ich nicht, und Du auch nicht. Aber dafür sind Foren da.

    Ich arbeite in einem großen Unternehmen im weitesten Sinne in der Finanzbranche. Wir haben eine Social Strategie mit definiertem Ziel und zwei interne Spezialisten sowie eine Agentur. Glaub mir dass jeder einzelne Post bewertet wird hinsichtlich Erfolg. Und insgesamt daraus Erkenntnisse für Weiteres getroffen wird.

    Das ist doch interessant, kannst Du das konkretisieren? Worin besteht der Erfolg? In der Zahl der Likes, der Kommentare, deren Inhalt, der Personen oder Unternehmen, die liken/followen/kommentieren?

    Wenn ADELTA.FINANZ den Post der DEG zu deren Engagament bewertet, zu welchem Ergebnis müssten die kommen? Einigermaßen niederschmetternd, würde ich vermuten: 11 inhaltlich substanzlose Kommentare (davon zwei von ADELTA selbst), 617 Likes von 60.800 DEG-Followern, und seit 5 Tagen tut sich da nichts mehr. Aus den Augen, aus dem Sinn, die Halbwertzeit solcher Posts dürfte bei max. einem Tag liegen. Und ob einer der anderen 9 Kommentierer als potentieller Kunde überhaupt in Frage kommt, ist auch unwahrscheinlich.

    Andererseits haben die noch nie soviele Likes auf ihrer eigenen Instagram-Seite bekommen. Die höchste Zahl an Likes, die ich auf die Schnelle gesehen habe, liegt bei 30.

    Aber es wäre ein Indikator ob es was bringt.

    Mag man ja so sehen, aber wenn das so ist, müssten die ihr Sponsoring eigentlich nochmal überdenken (hoffentlich nicht).

    Aber Sponsoring und Social Media ist eine Strategie, die messbar ist.

    Das halte ich auch für fraglich. Ich habe den Post der DEG gesehen, gelesen, und das war’s. Kein Like, kein Kommentar, ich folge auch nicht, also können die von meiner "Teilhabe" gar nichts wissen. Und ich bin ja sicher nicht der Einzige.

    Werde das aber nun nicht weiter kommentieren, schade dass das Thema so klein klein zerfleddert wird. Ich wünschte mir da einen offeneren Umgang unabhängig von der eigenen negativen Bewertung von social Media (die ich teilweise teile). Es ist aber heute eine Säule von Unternehmenskommunikation, ob man will oder nicht.

    Was meinst Du mit "klein zerfleddert" und "offeneren Umgang"? Von mir aus kann jedes Unternehmen seine Schlüsse aus Likes und Kommentaren auf Instagram ziehen wie es lustig ist. Insofern bin ich da völlig offen, was auch sonst, ich kann (und will) sie auch gar nicht daran hindern. Ich halte es persönlich halt nur für weitgehend irrelevant bei einem Factoring-Dienstleister wie ADELTA.FINANZ (theoretisch wäre ich sogar deren potentieller Kunde). Klar, bei Schumacher, Füchschen, Henkel, Vodafone etc. ist es was anderes, weil die Produkte für den Endkunden anbieten.

    Was mich noch zu einem anderen Punkt bringt:

    Ja, wie gesagt wollte dem gar nicht grundsätzlich widersprechen, aber wollte auch sagen dass seriöse Unternehmen Sportsponsoring nicht eben so machen weil einer Bock drauf hat oder die was gutes tun wollen, sondern um ein definiertes Ziel zu erreichen.

    Entspricht nicht meiner Beobachtung und Erfahrung. Doch, sie machen es genau deshalb, weil sie "Bock drauf haben", denn einen wirklich messbaren und nennenswerten Erfolg wird ein Sponsoring bei der DEG gar nicht erzielen können. Das ist ja die Krux, dass keiner in den Führungsetagen der in Düsseldorf ansässigen Großunternehmen sitzt, der DEG- oder zumindest Eishockeyfan ist.

    Ich weiß es konkret am Beispiel BVB und Evonik, weil ich beruflich mit deren damaligem VV, Klaus Engel, zu tun hatte. Evonik ist aus dem einzigen Grund Trikotsponsor des BVB geworden, dass Engel BVB-Fan war.

    Gleiches gilt/galt in anderer Größenordnung für Klüh, Zamek, Kamps und wahrscheinlich auch EPSON. Oder guck Dir die Sponsoren in Iserlohn und Bremerhaven an. Wobei sich Unternehmen, die irgendwas für Endkunden herstellen und an diese verkaufen, sich wenigstens noch eine geringfügige Steigerung des Umsatzes erhoffen können.

    Und vor allem gilt das für die vielen Kleinsponsoren der DEG wie mich selbst: Ich mache das nur, weil ich DEG-Fan bin, verspreche mir davon gar nichts und habe auch kein definiertes Ziel. Jedenfalls nicht für mein (durchaus seriöses) Unternehmen.

    Letztes Beispiel die TIMOCOM:

    Es war nie mein Ding, mich zu produzieren. Ich lebe gern im Hintergrund und versuche, das, was ich erreicht habe, nicht nach vorne zu zeigen, sondern an verschiedensten Stellen zu helfen. 1997 habe ich die Timocom gegründet, da haben wir sehr viel dran gearbeitet und tragen jetzt die Früchte. Davon möchte ich etwas zurückgeben. Zur Branche, an Leute, die es gebrauchen können, und neuerdings auch im Profisport.

    […]

    Ich bin Eishockeyfan, aber kein Eishockeykenner. Und das muss auch nicht so sein. Ich habe einfach Spaß an diesem Sport.

    […]

    Die DEG ist ein Traditionsverein. Und ich bin der Meinung, dass wir als Unternehmer Zeichen setzen sollten. Gerade in dieser schwierigen Welt. Wir brauchen alle Halt und Ablenkung. Insofern war es die Idee meiner Frau und von mir, dass wir einem Verein wie der DEG helfen, einem Düsseldorfer Traditionsverein, um dafür zu sorgen, dass eine solidere Basis aufgebaut wird.

    Auch im übrigen Interview keine Rede von definierten Zielen für das Unternehmen.

    Ohne Begeisterung für Eishockey und die DEG wird man eher kein Sponsor bei der DEG werden, davon bin ich überzeugt.

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • myfreexp habe zunächst überlegt, ob es die Zeit wert ist, hier zu antworten, da Du in jedem Kommentar, der nicht von Dir stammt, zunächst das Haar in der Suppe suchst. Für dich und gerne auch weitere Forenteilnehmer versuche ich dennoch gerne, etwas Struktur in das Thema "Einsatz von SoMe bei Sponsorship" zu bringen. Vorweg: Seit etwa 25 Jahren bin ich selbst im Marketing tätig und habe nicht wenige Sponsorships für Unternehmen von KMU bis zum Konzern konzipiert und kommunikativ begleitet. Dazu gehörten Events wie die Tour de France, Olympische & Paralympische Spiele und last but not least durfte ich auch einige Monate bei der lokalen/regionalen Vermarktung eines NHL-Teams mitmischen.

    Nun zum eigentlichen Thema: Der Einsatz von Social Media macht bei Sportsponsoring-Engagements Sinn, weil Sponsoring dadurch nicht nur sichtbar, sondern aktivierbar, messbar und dialogfähig wird.

    Erstens erhöht Social Media die Reichweite eines Sponsorings deutlich. Ein Logo auf Trikot, Bande oder Eventfläche wird vor allem vor Ort oder in der Übertragung wahrgenommen. Über Instagram, TikTok, YouTube, LinkedIn oder X kann der Sponsor die Partnerschaft zusätzlich verlängern: Highlight-Clips, Behind-the-Scenes-Inhalte, Gewinnspiele, Athleten-Content oder Fanaktionen erreichen Zielgruppen auch vor und nach dem Event.

    Zweitens ermöglicht Social Media eine stärkere Emotionalisierung. Sport lebt von Emotionen, Identifikation, Spannung und Gemeinschaft. Wenn eine Marke diese Momente digital begleitet, kann sie sich glaubwürdiger mit positiven Sportwerten wie Leistung, Teamgeist, Fairness oder Leidenschaft verbinden.

    Drittens entsteht Interaktion mit Fans. Klassisches Sponsoring ist oft einseitig: Die Marke zeigt sich - das war´s zunächst. Social Media erlaubt dagegen Kommentare, Shares, Challenges, Abstimmungen, Livestreams oder User Generated Content. Dadurch wird aus Sichtbarkeit echte Beteiligung.

    Viertens kann Social Media die Zielgruppe präziser ansprechen. Sportfans unterscheiden sich stark nach Verein, Sportart, Altersgruppe, Region und Interessen. Über Social-Media-Kanäle können Sponsoren Inhalte zielgruppenspezifisch ausspielen und Streuverluste reduzieren.

    Fünftens ist Social Media gut messbar. Während klassische Sponsoringwirkung oft schwer zu erfassen ist, liefern digitale Kanäle Kennzahlen wie Reichweite, Impressionen, Engagement Rate, Klicks, Conversions, Follower-Wachstum oder Sentiment. Dadurch lässt sich besser beurteilen, ob ein Sponsoringengagement wirkt.

    Sechstens verlängert Social Media die Dauer der Sponsoringwirkung. Ein Eishockey-Event dauert rd. 3 Stunden inkl. Vorprogramm, eine Saison etwa 7 Monate. Digitale Inhalte können aber dauerhaft abrufbar sein, wiederverwendet werden und über Kampagnen hinweg Wirkung entfalten.

    Kurz gesagt: Social Media macht Sportsponsoring wirkungsvoller, weil es aus einer passiven Präsenz eine aktive Markenkommunikation mit Fans macht. Die Marke wird nicht nur gesehen, sondern erlebt, geteilt, kommentiert und im besten Fall positiv mit dem Sportmoment verbunden.

    Am Ende des Tages ist es - wie bei so vielem - eine Frage des Preises (die monetäre oder auch gewünschte nicht-monetäre Wirkung kann man vorher schätzen aber nicht vorhersagen, ähnliches Prinzip wie beim Aktienhandel), kaufe ich günstig ein und erreiche ich mit dem Engagement meine Ziele, werde ich mein Engagement mit großer Wahrscheinlichkeit verlängern, kaufe ich zu teuer ein bzw. erreiche ich meine Ziele nicht, werde ich mein Engagement beenden oder womöglich trotzdem am "Puck" bleiben, sofern ich Eishockey- respektive DEG-Fan bin. Ob ich nun günstig oder teuer einkaufe, hängt lange nicht nur mit den Vertragskosten des Sponsorships zusammen, die ich dem Verein "schulde". Einen erheblichen Einfluss hat die Kommunikationsstrategie meines Unternehmens, mit welchen Maßnahmen und Mitteln ich das Sponsorship aktiviere.

    Wenn ich ein konkretes, gelungenes Beispiel eines kleinen Sponsorships nennen darf in Bezug auf die DEG, würde ich sagen, dass Nippon Gases - von außen betrachtet - eine äußerst positive mediale Wirkung erzeugt hat.

  • cst04 hat alles perfekter beschrieben als ich je könnte, zumal aus dem Urlaub auf dem Smartphone. Daher auch ohne Zitate.

    Nur kurz zum Evonik Beispiel: als Impuls vom Vorstand mag das sein und ne zeitlang sogar so gehen. Aber irgendwann kommt ein anderer Vorstand oder sonst wer um die Ecke und fragt "was sollen die 1 Mio, die wir da jährlich raus hauen. Wären die nicht besser in konkreten Marketing - oder Vertriebsaktion eingesetzt?". Spätestens wenn Mitarbeiter wegen Sparmßnahmen gehen müssen, wird das Konzept gehörig durchgecheckt.

    Zu den konkreten Fragen zu dem Unternehmen wo ich bin: die Strategie im Detail kenne ich nicht, kann ich auch nicht genau sagen. Aber ich habe ausreichend Austausch und Einsicht in Präsentation von Social Agenturen, die aufs kleinste aufrechnen was sie wie erzielen möchten. Das geht durch Boards und auf deren Grundlage wird entschieden "machen wir oder nicht".

    Es sind genau die Messgrößen die ich genannt habe: Sichtbarkeit des Posts, Reaktionen. Die zur definierten Zielgruppe passen. Also habe ich beispielsweise Deutschlandweit alle 30-50jahrigen Sportinteressierten Angestellten erreicht. Ja so genau wird das definiert.

    Und wenn es bei Adelta wirklich 617 Likes von DEG Fans sind, dann wäre das eine Zahl, die unsere Social Abteilung schon zum Jubeln bringen würde.

    Zum zerfleddern: du gehst von deinen Vorstellungen aus und stellst in Frage wenn hier andere sagen dass Interaktion etwas bringen könnte.

    Zum "Ich bin nicht messbar weil ich nicht interagiere". Natürlich wird genau angezeigt ob ein Post an wie viele ausgespielt wurde. Egal was du damit machst. Wenn du was tust, wird es nur "relevanter". Also nicht wie TV Werbung, sondern wie ein Banner, den du klickst. Man könnte es Lead nennen, je nach Ziel.

    Zum Thema Endkunde: Kein Unternehmen wird seriös erhoffen X Produkte mehr zu verkaufen durch Sponsoring. Währung ist einfach Image und/oder Bekanntheit. Wichtige Währungen. Daher aber für die Henkels dieser Welt auch stark zu prüfen (weil schon bekannt und gutes Image). Und bei Adelta eben eine gute Investition (weil kaum bis nicht bekannt und kein konkretes Image).

    Zu den Führungsetagen keine Eishockey Fans: es wäre bei uns zb irrelevant ob der Vertriebsvorstand DEG Fan wäre. Es muss ein schlüssiges Konzept überzeugen dass alle da mal sagen dass wir 100.000 locker machen. Und ganz ehrlich da ist Sportsponsoring das letzte an das gedacht wird.


    PS: myfreexp wenn du mit deinem Unternehmen Geld in die DEG butterst, ohne Ziel, würde ich das an der Stelle als Liebhaberei, Spende, Mäzenatentum usw. bezeichnen. Ehrenwert, aber nichts das mit Sportsponsoring im eigentlichen Sinne zu tun hat.

    Die Zeiten wo namhafte Unternehmen das machen, ist wahrscheinlich vorbei. Ich hoffe nur die DEG hat das in ihren Bemühungen auch erkannt. Es ist ein Business wie jedes andere. Einer will etwas, der andere hat Mittel, die ihm dazu helfen können. ZB. "Tausche Geld gegen Aufmerksamkeit".

    3 Mal editiert, zuletzt von Chrizzly (25. Mai 2026 um 23:08)

  • myfreexp habe zunächst überlegt, ob es die Zeit wert ist, hier zu antworten, da Du in jedem Kommentar, der nicht von Dir stammt, zunächst das Haar in der Suppe suchst.

    Wie gesagt, ich lege meine Sicht der Dinge dar. Kann schon sein, dass die nicht Deiner oder der anderer User entspricht, aber unterschiediche Meinungen in einem Forum sind jetzt nicht so furchtbar außergewöhnlich. Mit "Haar in der Suppe suchen" hat das nichts zu tun. Ich lass Dir Deine und Du mir meine, es geht um Austausch (und irgendwas vom einen bleibt vielleicht beim anderen hängen). Okay?

    Ich kann hier nur für meine Sicht sprechen, bin aber einigermaßen zuversichtlich, dass sie einigermaßen der Realität entspricht. Zudem beschränke ich mich auf das Thema Sponsoring bei der DEG. Ich will nicht auf jede Deiner Aussagen inhaltlich eingehen, mir ist das auch zu sehr und viel Marketing-Sprech. Nur soviel:

    Erstens erhöht Social Media die Reichweite eines Sponsorings deutlich. Ein Logo auf Trikot, Bande oder Eventfläche wird vor allem vor Ort oder in der Übertragung wahrgenommen. Über Instagram, TikTok, YouTube, LinkedIn oder X kann der Sponsor die Partnerschaft zusätzlich verlängern: Highlight-Clips, Behind-the-Scenes-Inhalte, Gewinnspiele, Athleten-Content oder Fanaktionen erreichen Zielgruppen auch vor und nach dem Event.

    Das klingt ja alles toll, aber mal ehrlich: Wer geht denn vor/nach einem Spiel der DEG auf die Facebook-/Instagram-Seite eines der aktuell 112 Partner und Sponsoren (hab nur die Logos auf der DEG-Website gezählt), um sich "Highlight-Clips, Behind-the-Scenes-Inhalte, Gewinnspiele, Athleten-Content oder Fanaktionen" zu Gemüte zu führen? Ich jedenfalls nicht und ich weiß auch gar nicht, welche dieser Sponsoren sowas überhaupt produzieren und anbieten (können/wollen), Völkel vielleicht. Aber selbst da war ich noch nie unterwegs, und selbst wenn, was hätte Völkel davon? Mein Bedarf an Gewinden sowie deren -bohrern und -schneidern ist eher Null. Völkel ist wie TIMOCOM auch ein typisches Beispiel dafür, dass Begeisterung für Eishockey und DEG die einzige Basis für das Sponsoring ist. Und das sind aktuell unsere mit Abstand größten Sponsoren.

    Highlights gibt’s bei Magenta, SportEurope.tv und YouTube, und den restlichen Social-Media-Kram produziert die DEG ja selbst.

    Da würde mich jetzt wirklich mal ein Feedback der User hier interessieren, ob und inwieweit Social-Media-Inhalte mit DEG-Bezug von Partnern und Sponsoren (von TIMOCOM und Völkel über Rheinmetall bis zum Café Muggel und Fatty’s) tatsächlich und überhaupt a) existieren und b) genutzt werden. Ich bezweifle das.

    Zweitens ermöglicht Social Media eine stärkere Emotionalisierung. Sport lebt von Emotionen, Identifikation, Spannung und Gemeinschaft.

    Mehr Emotion als bei einem Spiel der DEG kann doch das beste Social-Media-Marketing nicht schaffen. Sorry, kapier ich nicht. Gibt’s Beispiele? Zu Nippon Gases kann ich nichts sagen, bei denen war ich auch nie unterwegs.

    Zum zerfleddern: du gehst von deinen Vorstellungen aus und stellst in Frage wenn hier andere sagen dass Interaktion etwas bringen könnte.

    Ich bezweifle, dass sie überhaupt in nennenswertem Umfang stattfindet. Vielleicht gibt das Feedback der User mehr Aufschluss.

    Was anderes:

    cst04 hat alles perfekter beschrieben als ich aus dem Urlaub auf dem Smartphone könnte. Daher auch ohne Zitate.

    Man kann seit dieser Version 6.0 auf dem Handy genauso gut zitieren wie auf dem Rechner. Falls ich da helfen kann/soll, gib Bescheid.

    Auch das Markieren von Textteilen und Einfügen als Zitat klappt.

    PS: myfreexp wenn du mit deinem Unternehmen Geld in die DEG butterst, ohne Ziel, würde ich das an der Stelle als Liebhaberei, Spende, Mäzenatentum usw. bezeichnen. Ehrenwert, aber nichts das mit Sportsponsoring im eigentlichen Sinne zu tun hat.

    Korrekt, aber das meine ich ja: Dann hat die DEG keinen einzigen Sponsor "im eigentlichen Sinne". Tatsächlich hat mir Peter Hoberg (R.I.P.) mal gesagt, dass das Finanzamt seine Zuwendungen und die der anderen Gesellschafter als eben Liebhaberei bewertet. Wobei das bei ihm als Privatperson ja auch logisch ist. Wie es z.B. bei Völkel aussieht, weiß ich nicht, und bei Thiermann muss man trennen zwischen ihm und dem Unternehmen TIMOCOM (der mit Abstand größte Teil kommt ja von ihm privat).

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Ich kann hier nur für meine Sicht sprechen, bin aber einigermaßen zuversichtlich, dass sie einigermaßen der Realität entspricht.

    Und genau das ist es, was es eigentlich unmöglich macht hier mit anderen und -ohne dir zu nahe treten zu wollen- qualifzierteren (weil praxisnahen) Informationen zu dem Thema zu kommen.

    Ich kann es auch kürzer machen und sagen deine Sicht entspricht nicht der (heutigen) Realität. Zumindest der, die ich von Unternehmensseite, kenne. Und das halte ich für gefährlich hier als Wissen zu verkaufen und damit den wenigen Usern, die motiviert sind den "Unternehmen was zurückzugeben" (das war ja die ursprüngliche Ausgangslage), diese Motivation zu nehmen. Daher hatte ich vorsichtig dagegen argumentiert. Es ist mein einziges Ziel, dass diejenigen die etwas tun möchten, nicht gebremst werden. Keiner wird zu etwas gezwungen. Aber es ist grundsätzlich eine gute Idee im Forum dafür zu sensibilisieren dass man durchaus auch auf Postings reagieren kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Admin (25. Mai 2026 um 23:32) aus folgendem Grund: Leeres Zitat entfernt.

  • Ich kann hier nur für meine Sicht sprechen, bin aber einigermaßen zuversichtlich, dass sie einigermaßen der Realität entspricht.

    Und genau das ist es, was es eigentlich unmöglich macht hier mit anderen und -ohne dir zu nahe treten zu wollen- qualifzierteren (weil praxisnahen) Informationen zu dem Thema zu kommen.

    Du konntest doch alles loswerden und jeder kann es lesen, oder nicht? Du musst aber schon akzeptieren, dass es andere und von Kenntnis getragene Sichtweisen geben kann.

    Und gerade auf die Praxis bzgl. der DEG (nur darum geht es doch hier) wie auf viele andere Argumente wird ja gar nicht dezidiert eingegangen. Ich hatte die Beispiele und Namen konkret genannt.

    Ich kann es auch kürzer machen und sagen deine Sicht entspricht nicht der (heutigen) Realität. Zumindest der, die ich von Unternehmensseite, kenne.

    Das ist dann aber eben (D)eine sehr einseitige Sicht, die Dir völlig unbenommen ist. Meine Wahrnehmung der Realität ist ja nicht nur meine und auch nicht völlig aus der Luft gegriffen. Und zwar sowohl was die Fan- als auch die Sponsorenseite betrifft. Ja, ich spreche auch mit Sponsoren, auch mit den genannten persönlich. Möglicherweise kenne ich daher deren Motivation, die DEG zu unterstützen, recht genau. Bei Thiermann kann man sie sogar → Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen. nachlesen.

    Es ist mein einziges Ziel, dass diejenigen die etwas tun möchten, nicht gebremst werden.

    Können sie doch, wer bremst sie?

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Das Thema reduziert sich doch auf zwei Fragen:

    Über Instagram, TikTok, YouTube, LinkedIn oder X kann der Sponsor die Partnerschaft zusätzlich verlängern: Highlight-Clips, Behind-the-Scenes-Inhalte, Gewinnspiele, Athleten-Content oder Fanaktionen erreichen Zielgruppen auch vor und nach dem Event.

    • Welche DEG-Sponsoren machen das in nennenswertem Umfang?
    • Wieviele DEG-Fans nutzen das – sofern vorhanden – in nennenswerter Zahl? (Es geht nicht um die Social-Media-Kanäle der DEG, sondern um die der Sponsoren.)

    Kann das jemand beantworten? Ich stelle die These in den Raum, dass beide Fragen mit "vernachlässigbar" zu beantworten sind.

    Und übrigens:

    Adelta hat bspw. Stand heute 528 Follower auf Instagram. Ganz sicher würden sie mitkriegen und es gut finden, wenn es nach der Verkündigung der Partnerschaft plötzlich deutlich mehr wären.

    Es sind aktuell immer noch 528 und es werden (These!) auch nicht wesentlich mehr werden – jedenfalls nicht durch das Sponsoring bei der DEG. Warum auch sollte eine nennenswerte Zahl von DEG-Fans einem "auf Factoring-Lösungen für Dienstleister, Handwerksbetriebe und Bestattungsunternehmen" spezialisierten Unternehmen folgen? Oder Völkel? Oder TIMOCOM?

    Das mag ja in der Theorie alles wunderbar funktionieren (und anderswo auch in der Praxis, das weiß ich nicht). Bzgl. der DEG bzw. deren Sponsoren kann ich das überhaupt nicht sehen. Von "Behind-the-Scenes-Inhalte, Gewinnspiele, Athleten-Content oder Fanaktionen" der Sponsoren ist mir nichts bekannt, was daran eine "stärkere Emotionalisierung" (für die DEG oder den Sponsor?) erzeugen soll, erkenne ich nicht, und halte das, wenn es denn real existierte, auch für entbehrlich.

    Wichtig iss aufm Eis.

    Ich wiederhole meinen Aufruf:

    Da würde mich jetzt wirklich mal ein Feedback der User hier interessieren, ob und inwieweit Social-Media-Inhalte mit DEG-Bezug von Partnern und Sponsoren (von TIMOCOM und Völkel über Rheinmetall bis zum Café Muggel und Fatty’s) tatsächlich und überhaupt a) existieren und b) genutzt werden.

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Da würde mich jetzt wirklich mal ein Feedback der User hier interessieren, ob und inwieweit Social-Media-Inhalte mit DEG-Bezug von Partnern und Sponsoren (von TIMOCOM und Völkel über Rheinmetall bis zum Café Muggel und Fatty’s) tatsächlich und überhaupt a) existieren und b) genutzt werden.

    Als ich noch Social Media genutzt habe, habe ich tatsächlich reingefolgt und mich grob informiert und in einigen Fällen in Erwägung gezogen dort Konsument zu werden. Bspw. wechsele ich meinen Stromanbieter nicht.

  • Ich kann hier nur für meine Sicht sprechen, bin aber einigermaßen zuversichtlich, dass sie einigermaßen der Realität entspricht.

    Und genau das ist es, was es eigentlich unmöglich macht hier mit anderen und -ohne dir zu nahe treten zu wollen- qualifzierteren (weil praxisnahen) Informationen zu dem Thema zu kommen.

    Du konntest doch alles loswerden und jeder kann es lesen, oder nicht? Du musst aber schon akzeptieren, dass es andere und von Kenntnis getragene Sichtweisen geben kann.

    Es geht mir nicht darum "alles loszuwerden", sondern dir die Fakten aufzuzeigen um deinem Eindruck etwas entgegen zu stellen. Dass es eben bei mir kein "Eindruck" oder "Sichtweise" ist.

    Und gerade auf die Praxis bzgl. der DEG (nur darum geht es doch hier) wie auf viele andere Argumente wird ja gar nicht dezidiert eingegangen. Ich hatte die Beispiele und Namen konkret genannt.

    Ich kann es auch kürzer machen und sagen deine Sicht entspricht nicht der (heutigen) Realität. Zumindest der, die ich von Unternehmensseite, kenne.

    Das ist dann aber eben (D)eine sehr einseitige Sicht, die Dir völlig unbenommen ist.

    Weder "Sicht" noch "einseitig". Siehe Post von Cst04 und anderen.

    Meine Wahrnehmung der Realität ist ja nicht nur meine und auch nicht völlig aus der Luft gegriffen. Und zwar sowohl was die Fan- als auch die Sponsorenseite betrifft. Ja, ich spreche auch mit Sponsoren, auch mit den genannten persönlich. Möglicherweise kenne ich daher deren Motivation, die DEG zu unterstützen, recht genau. Bei Thiermann kann man sie sogar → Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen. nachlesen.

    Diskutieren wir über die Motivation einzelner sich bei der DEG zu engagieren oder darum ob Interaktion bei social Media etwas bringt?

    Es ist mein einziges Ziel, dass diejenigen die etwas tun möchten, nicht gebremst werden.

    Können sie doch, wer bremst sie?

    Das Infragestellen von dir und Polemik wie "als ob Pappenberger die Kommentare liest".

    Wenn dann faktische Informationen aus der Praxis von mir (Konzern) und Cst04 (Agentur) kommen, wird das als "zu viel Marketing Blabla" abgetan bzw. mit eigenem Erfahrungen gekommen, die als realistisch und einzig wahr angenommen werden. Mag ja sein, die Realität da draußen ist aber eine andere. Kann man annehmen oder nicht.

  • myfreexp habe zunächst überlegt, ob es die Zeit wert ist, hier zu antworten, da Du in jedem Kommentar, der nicht von Dir stammt, zunächst das Haar in der Suppe suchst.

    Diskussion hat offenbar 2 voneinander zu trennende Aspekte: einen persönlichen- und einen sachlichen.

    Was den persönlichen Aspekt-bezogen auf Kommunikation und Motivation durch myfreexp -betrifft, kann ich nur (für mich) sagen, dass ich als Kind des Ruhrgebietes mit klaren Worte ("sagen watt Sache is") gut umgehen kann, die Motivation dahinter - geht es um Sachverhalte oder Eitelkeiten- vermag- und will ich nicht beurteilen, da muß sich jeder selber betrachten und hinterfragen.

    Was den Sachaspekt betrifft, ein Aspekt ist vielleicht auch eine Generationsfrage, ich habe erst vor ein paar Jahren überhaupt mein 1. eig. Mobiltelefon bekommen-weil meine Frau und die Kinder meinten ich brauch das, nun gut, ich glaube, ich wäre mit Festnetz und Laptop auch ausgekommen.

    Will sagen, unstrittig ist glaube ich der Umstand, dass das Internet speichert und ich immer wieder dauerhaft auf Inhalte zurückgreifen kann, im Gegensatz zu früher, da gab es nur "alte Fotos". Sicher ist im WWW vieles möglich, ABER zu bedenken ist doch sicher auch, dass auf Grund der Fülle der Möglichkeiten

    Drittens entsteht Interaktion mit Fans. Klassisches Sponsoring ist oft einseitig: Die Marke zeigt sich - das war´s zunächst. Social Media erlaubt dagegen Kommentare, Shares, Challenges, Abstimmungen, Livestreams oder User Generated Content. Dadurch wird aus Sichtbarkeit echte Beteiligung.

    Viertens kann Social Media die Zielgruppe präziser ansprechen. Sportfans unterscheiden sich stark nach Verein, Sportart, Altersgruppe, Region und Interessen. Über Social-Media-Kanäle können Sponsoren Inhalte zielgruppenspezifisch ausspielen und Streuverluste reduzieren.

    diese beschriebenen Vorgänge auch im Ozean der Optionen gleichwohl versinken; da es sich letztlich immer noch um Werbung handelt ist -so auch bei der Generation meiner Kinder- der Drang sich damit zu beschäftigen genauso groß, wie einen Werbeflyer zu lesen oder an einer Telefonterror-Umfrage teilzunehmen, also eher gegen 0. Und es wird auch schnell vieles wieder vergessen, die Frage der Nachhaltigkeit ist also auch eine offene. Das sehen natürlich unter den Gegebenheiten der Selbstwirksamkeit und Lebensberechtigung die Marketingmenschen anders......

    Ich beschäftige mich damit jedenfalls nicht und eigentlich ist mir das umfangreiche und seitenlange zitieren schon der Anstrengung zuviel, denn mir gehts in erster Linie um Sport, die Kommunikation die mich interessiert, ist die, welche ich auch mit meinem Nachbarn im Stadion führen würde.

  • Grundsätzlich stimmen die Ausführungen von cst04. Allerdings - und da bin ich dann eher bei myfreexp - darf man schon in Frage stellen, ob die klassischen Erfolgs-"Indikatoren" von Sponsoring in Bezug auf das Sponsoring von Adelta bei der DEG ziehen.

    Warum? Ein B2B Geschäftsmodell erfordert eigentlich eher andere Marketing-Aktivitäten als Sportsponsoring. (Wenn man sich zB mal die Sponsoren im Fußball oder sonstigen populären Ligen anschaut sind das im Großteil B2C-Unternehmen.) Dazu hat Sponsoring im deutschen Eishockey allgemein keinen, max. einen eher geringen RoI. Vermutlich gäbe es für Adelta also effizientere Wege fürs Marketing - hier denke ich zB ganz einfach an Werbung im Web, die man gezielt an der Zielgruppe entsprechenden Unternehmer adressieren kann.

    Wenn Adelta sich wirklich einen konkreten Nutzen vom Sponsoring bei der DEG erhofft, dann glaube ich eher dass dieser darin liegen soll, das Netzwerk innerhalbs des Sponsorenpool zu vergrößern und hier direkt oder indirekt neue Vertriebsmöglichkeiten zu erzielen.

  • Meine Wahrnehmung der Realität ist ja nicht nur meine und auch nicht völlig aus der Luft gegriffen. Und zwar sowohl was die Fan- als auch die Sponsorenseite betrifft. Ja, ich spreche auch mit Sponsoren, auch mit den genannten persönlich. Möglicherweise kenne ich daher deren Motivation, die DEG zu unterstützen, recht genau. Bei Thiermann kann man sie sogar → Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen. nachlesen.

    Diskutieren wir über die Motivation einzelner sich bei der DEG zu engagieren oder darum ob Interaktion bei social Media etwas bringt?

    Wir diskutieren – und das sage ich jetzt mindestens zum dritten Mal – anlässlich des Sponsorings von ADELTA.FINANZ ganz konkret über Sponsoring bei und die Sponsoren der DEG. Also über die aktuell 112 (oder wieviel auch immer) "Einzelnen", von TIMOCOM (Firma), Thiermann (privat) und Völkel (Firma und privat) über Rheinmetall und Stadtwerke bis zum Café Muggel und Fatty’s (auch hier wiederhole ich mich). Und eben auch über ADELTA.FINANZ, die hier schon weit mehr und vor allem länger Aufmerksamkeit bekommen haben als durch den einen Instagram-Post der DEG.

    Ich habe natürlich nicht mit jedem dieser 112 Sponsoren persönlich gesprochen, aber mit einigen schon. Vor allem mit denjenigen, die das meiste Geld in die DEG reinbuttern, aber nicht nur. Ich zitiere nochmal eine andere Passage aus dem RP-Interview mit Jens Thiermann:

    Sehen Sie sich als Mäzen oder als Investor? Wollen Sie was verdienen oder wissen Sie, das Geld ist weg?

    THIERMANN Ich weiß, das Geld ist weg. Verdienen kann man damit kein Geld.

    Auch Ihre Firma nicht? Die DEG ist also kein Sprungbrett, damit Ihre Firma noch mehr Kunden gewinnt?

    THIERMANN Nein, das muss man klar sagen. Für ein internationales Unternehmen wie die Timocom kann ein Hauptsponsoring bei der DEG so gut wie nichts bringen. Das ist schön für unsere Kunden in Deutschland, dass sie ab und an mal das Logo sehen. Aber das ist nur ein Viertel, der Rest ist international. Es ist einfach eine Überzeugung. Es geht darum, den Fans ein gutes Gefühl zu geben. Das hatten sie nicht am Wochenende. Aber wenn ich ins Stadion gehe und das Spiel losgeht, schalte ich komplett ab. Egal, was ich für einen Tag hatte, sobald es losgeht, bin ich vollkommen auf die Eisfläche fokussiert. Und ich glaube, es geht den meisten Fans genauso. Das ist das, was wichtig ist.

    Mein Reden. Social Media kommt da gar nicht vor.

    Aber natürlich hat TIMOCOM auch einen → Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen., der sich aber zu 99,9% mit deren eigenem Business beschäftigt. Und der erste (also zeitlich letzte) Post, den ich mit Eishockey-Bezug gefunden habe, ist dieser vom 19.03.2024 (der Begriff "DEG" kommt im Text nicht einmal vor, auch wenn da natürlich mit Ebner, Barta und Geitner drei DEG-Spieler in DEG-Trikots auf dem Sofa sitzen und ganz am Ende auch das DEG-Logo eingeblendet wird):

    Bitte melde Dich an, um diesen Inhalt zu sehen.

    Aber das ist über zwei Jahre her und ich musste tatsächlich bis zum absoluten Ende der Seite scrollen, um diesen Post gerade noch zu erwischen (nach dieser Zeile werden keine weiteren mehr nachgeladen). Er hat übrigens 36 Likes und null Kommentare.

    Das zeigt m.E. schon, wie sehr (oder wenig) TIMOCOM davon überzeugt ist, von den weiter oben von cst04 aufgelisteten Vorteilen ihres DEG-Sponsorings profitieren zu können, indem sie Posts mit DEG-Bezug produzieren um damit u.a. eine "stärkere Emotionalisierung" zu erreichen. Was interessieren deren Kunden denn "Emotionen" im Allgemeinen und die DEG im Besonderen? Und dieselbe Frage stellt sich eben auch bei ADELTA.FINANZ und vielen anderen.

    Aber okay, nehmen wir mal die Stadtwerke, die (zumindest auch) im B2C-Bereich unterwegs sind. Da finde ich auf deren Instagram-Seite als ersten Beitrag mit DEG-Bezug, der nicht ohnehin auch auf der Instagram-Seite der DEG selbst erschienen ist, tatsächlich eines der oben erwähnten Gewinnspiele vom 07.03.2026 auf aktuell Position 79 (man muss also auch da schon etwas scrollen):

    Bitte melde Dich an, um diesen Inhalt zu sehen.

    130 Likes, 11 Kommentare (und damit gleichzeitig Teilnehmer). Ich bin beeindruckt. --;)ir

    Mich überzeugt das jetzt nicht wirklich, aber wenigstens war ich durch diesen Thread jetzt erstmals auf den Instagram-Seiten von TIMOCOM und den Stadtwerken. Ist ja auch was.

    Nochmal: Ich will Euch Euren Glauben nicht nehmen, aber ich halte das für überbewertet. Für die DEG selbst mag Social Media vielleicht irgendwie wichtig (geworden) sein und seine/ihre Berechtigung haben, aber selbst da tue ich mich schwer. Aber für Sponsoren (die es in dem von Dir definierten "eigentlichen Sinne" bei der DEG so gut wie nicht gibt) eher nicht. Bzw. nur insoweit, als sie ihr eigenes Business betreffen und dort darstellen, aber die sagenhafte positive Rückwirkung des DEG-Sponsorings auf ihr Business sehe ich nicht. Aber vermutlich wird die DEG das genauso verkaufen wollen. Was aber nicht funktioniert.

    Es ist mein einziges Ziel, dass diejenigen die etwas tun möchten, nicht gebremst werden.

    Können sie doch, wer bremst sie?

    Das Infragestellen von dir und Polemik wie "als ob Pappenberger die Kommentare liest".

    Der Mann heißt Papperger. Und dass ein CEO keine Instagram-Kommentare liest, hast Du oben selbst eingeräumt, aber wenn ich dasselbe sage, ist es "Polemik". Verstehe (nicht).

    Und nein, ich "bremse" hier niemanden. Ich hoffe und gehe davon aus, dass die User hier schon ganz gut selbst entscheiden können, was sie tun oder lassen wollen, soviel Einfluss schreibe ich mir nicht zu. Oder soll ich etwa meine Sicht der Dinge nicht darlegen (dürfen), weil es andere User in ihrem Tun zu sehr "bremsen" könnte? C’mon …

    Wenn dann faktische Informationen aus der Praxis von mir (Konzern) und Cst04 (Agentur) kommen, wird das als "zu viel Marketing Blabla" abgetan bzw. mit eigenem Erfahrungen gekommen, die als realistisch und einzig wahr angenommen werden. Mag ja sein, die Realität da draußen ist aber eine andere. Kann man annehmen oder nicht.

    Es geht (nochmal) nicht um "da draußen", sondern um die DEG, ADELTA.FINANZ und alle anderen Sponsoren und Partner der DEG, das ist Anlass und Thema dieses Forums und dieses Threads. Das mag in Deiner/Eurer "schönen" Social-Media-Welt und ganz anderen Kontexten vielleicht alles so sein wie von Euch beschrieben, die faktische (!) DEG-Welt (und auch die vieler anderer Clubs in Nischensportarten) ist eine andere. Und das macht die Sponsorenakquise auch so schwierig für die dafür zuständigen Mitarbeiter bei der DEG. Sprich/sprecht doch mal selbst mit den Leuten (Mitarbeitern wie Sponsoren)! Falls Ihr an Fakten interessiert seid.

    Die Beispiele (bzw. Gegenbeispiele) bzgl. TIMOCOM und den Stadtwerken habe ich oben aufgeführt. Andererseits muss ich zugeben: Angesichts der Zustimmungen scheinen Eure Beiträge durchaus ihre Wirkung auf die User zu entfalten. Vermutlich ist aber keiner von denen auch Partner/Sponsor der DEG. ;)

    Ich habe auch nicht "Marketing Blabla", sondern → "Marketing-Sprech" geschrieben. Und das ist es doch auch: "Highlight-Clips, Behind-the-Scenes-Inhalte, Athleten-Content, Emotionalisierung, Interaktion, Shares, Challenges, Engagement Rate, Conversions, Follower, User Generated Content" (alles Begriffe aus dem obigen Post von cst04), das sind doch Marketing-Buzzwords par excellence. Oder etwa nicht? Sorry, aber mir rollen sich da die Fußnägel auf.

    Ich verfolge ja gerade aktuell auch die traurige Entwicklung bei Fortuna (ja, auch da habe ich eine Dauerkarte) via 95er-Forum, und als ich den Beitrag von cst04 gelesen hatte, wollte ich fast schon fragen: "Björn, bist Du es?" :D

    Einen sehr schönen Post eines von mir sehr geschätzten Users in diesem Forum zitiere ich verspoilert, damit er nicht mehr Platz als nötig in diesem ohnehin schon raumgreifenden Beitrag beansprucht (und OT ist es natürlich zudem):

    Zitat aus dem 95er-Forum

    Danke, @Pepe95. Dein Hinweis hat mich überhaupt erst auf diese Website gebracht. Nach der Lektüre wundert mich weniger, dass Fortunas jüngste Mitteilungen so klingen, wie sie klingen, sondern eher, wenn sie anders geklungen hätten.

    Auf dieser Seite wird Sport fortwährend als Bühne, Ökosystem, Community, Lifestyle und Geschäftsgelegenheit erzählt. Da gibt es »inspirierende Athlete Stories«, »Business Deep Dives«, »Matchmaking Formate«, »Community Events« und den schönen Anspruch, Athleten eine »zentrale Bühne im Ökosystem Sport« zu geben und ihren Einfluss auf »Culture, Business und Lifestyle« zu zeigen. Man erfährt dabei weniger, was konkret getan wird, als in welchem Milieu man offenbar gern stattfindet. Das ist weniger Sprache über Sport als Sprache aus der Erlebnis- und Netzwerkökonomie.

    Genau deshalb klingen auch Fortunas jüngste Pressemitteilungen so vertraut. Dort heißt es wieder ›Handlungsfähigkeit‹, ›klare Führung‹, ›klare Richtung‹, ›gemeinsames Verständnis‹, ›Identifikation‹ und ›Neuanfang‹; bei POWWOW heißen die Dinge ›Home of Athletes‹, Home of Sports‹, ›Business Deep Dives‹, ›Community Events‹ und ›Business Entscheider‹. Unterschiedliche Vokabeln, aber dieselbe Grundbewegung: Erst wird Bedeutung aufgeblasen, dann Information nachgereicht.

    Mein Eindruck ist daher: Auf der Website steht nicht einfach, was man macht; dort steht vor allem, in welchem Milieu man gern stattfindet. Und genau dieses Milieu spricht inzwischen auch aus Fortunas Mitteilungen. Neu ist der Zusammenhang zwischen Vereinsamt und beruflicher Vernetzungswelt ja nun wahrlich nicht; im Forum wird er seit Längerem thematisiert und kritisiert. Gerade deshalb ist die Teamvorstellung so hübsch: Björn Borgerding firmiert dort als »CEO & Co-Founder POWWOW, Entrepreneur & Seriengründer, Aufsichtsratsvorsitzender Fortuna Düsseldorf«. Man muss also gar nichts mehr eigens enthüllen; die Website liefert nur noch die freundlich redigierte Selbstauskunft dazu. Für Sponsoren mag das anschlussfähig sein. Für Anhänger, die lieber Klartext als Milieuprosa lesen, ist es eher eine unfreiwillig ehrliche Visitenkarte.

    Das nur am Rande, aber passte gerade irgendwie.

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Wir diskutieren – und das sage ich jetzt mindestens zum dritten Mal – anlässlich des Sponsorings von ADELTA.FINANZ ganz konkret über Sponsoring bei und die Sponsoren der DEG. Also über die aktuell 112 (oder wieviel auch immer)


    Nochmal: Ich will Euch Euren Glauben nicht nehmen, aber ich halte das für überbewertet. Für die DEG selbst mag Social Media vielleicht irgendwie wichtig (geworden) sein und seine/ihre Berechtigung haben, aber selbst da tue ich mich schwer. Aber für Sponsoren (die es in dem von Dir definierten "eigentlichen Sinne" bei der DEG so gut wie nicht gibt) eher nicht. Bzw. nur insoweit, als sie ihr eigenes Business betreffen und dort darstellen, aber die sagenhafte positive Rückwirkung des DEG-Sponsorings auf ihr Business sehe ich nicht.


    Zu den beiden Punkten nur, ich möchte mich nicht im klein klein verlieren und eigentlich macht es mir auch keine Freude hier zu diskutieren, daher werde ich das wirklich einfach lassen. Ich muss niemanden überzeugen und das geht eh nicht, schon gar nicht hier.

    Ich glaube wir diskutieren aneinander vorbei. Du erzählst von den Erfahrungen der DEG Sponsoren. Ich zeige auf dass Social Media gemessen wird und zum Sponsoring Paket dazu gehört. Wenn das für die genannten Sponsoren nicht relevant ist, dann sei es so. Ich glaube es bei regulären (also nicht Jens Thiemann) Sponsoren weiter nicht. Aber gut. Sei es so.

    Der zweite Punkt ist eben das, warum die Diskussion keinen Spaß macht. Es geht nicht um Religion=Glauben. Nur weil du Social Media nicht magst (wie gesagt bin ich da leicht bei dir) und es für nutzlos oder was auch immer hältst, heißt es nicht dass andere an die Macht "glauben". Sondern Unternehmen das messen. Und zwar sehr detailliert und damit auch auf das Sponsoring anwendbar. Wenn nun eine 5-Mann Bronze Partner Klitsche das nicht tut dann sei es so, wäre aber eben nicht die Sponsoren die uns im ganzen voran bringen. Henkel, Metro, Rheinmetall, Vodafone usw. arbeiten (heute) anders.

    Und selbst bei den kleinen Unternehmen wäre die Chance höher dass da jemand (und sei es ein Dienstleister) drauf schaut wie die Zahlen sich entwickeln.

    Und das mit dem Messen ist der einzige Punkt den ich machen möchte, woher wir meiner Meinung nach kamen und worum es (mir) ging. Und wo ich auch was zu sagen kann da ich da gewisse Kenntnisse habe. Alles andere wäre von meiner Seite Spekulation.

    Einmal editiert, zuletzt von Chrizzly (27. Mai 2026 um 10:43) aus folgendem Grund: Tippfehler Autokorrektur handy korrigiert

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