Beiträge von myfreexp

    Bezog er das vielleicht einfach darauf, dass man, da ja für die DEL2 plant, viel sparen kann, da die Gehälter dort niedriger sind?

    Äh … nein. Die besagten 1½ Mio. € fehlen ja gerade im Falle des Abstiegs (also für den Etat der DEL2). Der zudem nicht geringer sein sollte als er es letzte Saison für die DEL war (also der für die Mannschaft).

    Nochmal: Der DEL-Etat der DEG für die Mannschaft lag zu Saisonbeginn unter dem der Top-Clubs der DEL2. Wo will man da (noch mehr) sparen? Und was ist daran nicht zu verstehen?

    Kann man eigentlich alles in den hier verlinkten Artikeln der RP nachlesen.

    Aus dem RP-Liveblog vom 11.04.2025:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Im Artikel zum Spiel des KEV in Ravensburg steht:

    Ab Samstag beginnt in Krefeld die Sommerpause. Dann wird die personelle Gerüchteküche wieder dampfen. Glaubt man den Meldungen aus den Sozialen Medien, dann werden folgende Spieler an die Niederrhein wechseln: Czarnik, Santos, Korus, Sezemsky (alle Ravensburg), Zengerle, Köhler (beide Augsburg), Dybowski (Rosenheim, Mäkitalo (Weißwasser) und Bruch (Weiden).

    Nur mal so als Beispiel, was sich in der DEL2 bereits tut i.S. Spielertransfers. Und die DEG so:

    Namen nannte er nicht. Sind da welche bei, die (in unterschiedlichen Rollen) für DEL und DEL2 denkbar wären? So welche wollte Mondt ja verpflichten, aber seine Nachfolger sehen das anders: „Wir holen nicht Spieler für beide Ligen, wir glauben, dass es nicht funktioniert“, sagte Niederberger. „Unsere Planung geht zu 99 Prozent Richtung DEL2“, ergänzte Amann. Was natürlich die Gefahr mit sich bringt, im Falle des Nichtabstiegs kaum DEL-Spieler zu haben.

    Na denn.

    Also nur eine Vermutung wo nichts dahinter ist

    :facepalm:

    Hinter den aufwendigen Recherchen von Bernd Schwickerath (hast Du die Artikel überhaupt gelesen?) ist sehr viel mehr "dahinter" als bei allen offiziellen Mitteilungen der DEG. Leider. Die RP ist im Moment die einzige Quelle, bei der man sich seriös und umfassend über die DEG informieren kann (zum Teil auch über dieses Forum).

    Wäre an den Aussagen über Insolvenz nichts dran, hätte die DEG es längst dementiert bzw. dementieren müssen.

    Naja welcher Spieler, wie viel verdient hat ist doch egal.. Da steht auch im Artikel, dass die DEG mit einem niedrigeren Etat gestartet ist als mancher Zweitligist. Also wo soll dann eingespart werden?

    Wenn du einzelne Spieler mit hohen Verträgen hast, bleibt für den restlichen Kader weniger Budget übrig. Dazu zähle ich einfach mal Akdag, Mebus, McCrea, Gogulla, Ehl und O´Donnell.

    Ja, mach "einfach mal" (von den Namen stimmen maximal zwei bis drei). Aber wie Kollege fl0wn bereits sagte, geht es um Einsparungen im Gesamtetat für die Mannschaft und nicht bei einzelnen Spielern, die in der DEL2 sowieso nicht spielen werden. Und der war zu Saisonbeginn nun mal niedriger als die Etats der Top-Zweitligisten.

    Sagen wir mal, man hätte den oben von Dir genannten Spielern die Bezüge gekürzt, um mehr Budget für den Rest der Mannschaft zu haben: Dann hätte man gar nichts gespart, sondern den Etat nur anders verteilt. So bekommt man aber überhaupt keine Einsparungen hin. Kann doch nicht so schwer sein.

    Also: Amann und Niederberger möchten ausgerechnet und primär am Spieleretat der DEG Einsparungen vornehmen, der ohnehin schon der niedrigste der Liga war. Das ist – ich wiederhole mich – absurd. Genauso wie, dass man keine Spieler verpflichten will, die für beide Ligen geeignet wären.

    Aber immer, wenn ich denke, dass das alles nur ein schlechter Traum sein kann, hole ich mir diesen Beitrag hervor, und schon bin ich wieder voller Zuversicht und bester Laune:

    Kompetenz Pur....Welcome Back #19 und #20 ;--)j :yippie:

    Niederberger und Amann ermitteln gerade erst mal den Status quo und Einsparpotenziale. Aber einen Bereich hat Amann schon gesehen: Bei den Spielern könne am meisten gespart werden. Was doch überraschte, der vormalige Manager Niki Mondt musste ja jahrelang mit einem der niedrigsten Etats der Liga auskommen. Bleibt die DEG doch in der DEL, müsste nicht weniger, sondern eher mehr Geld in den Kader fließen. Selbst in der DEL2 spielt ein Low-Budget-Team nicht oben mit. Die Topklubs der zweiten Liga hatten nach Informationen unserer Redaktion zu Saisonbeginn einen höheren Etat als die DEG in der DEL.

    Hä…? ?(:gruebel: Das ist doch absurd.

    PS: ich weiß dass die DEG auch einzelne Leute u.a. für Marketing/Sponsoren beschäftigt. Aber ich meine mit meinem o.a. Text ein breites Team wie es bei Unternehmern üblich ist.

    Das man aber auch bezahlen muss (was dann wieder zu Lasten des ohnehin schmalen Mannschaftsetats gegangen wäre).

    Nun ja, es wäre nicht das erste Mal, dass die Einnahmen eigentlich ausreichen, die handelnden Personen das Geld aber verpulvern.

    Da kann schnell einiges zusammen kommen.

    Auch 1½ Mio. Euro?

    Wenn das so wäre, hätte die bisherige Geschäftsführung total versagt (und die Gesellschafter, überwiegend (ehemalige) erfolgreiche Inhaber und Geschäftsführer nicht ganz so kleiner mittelständischer Unternehmen, hätten es nicht gemerkt)? Halte ich für so gut wie ausgeschlossen.

    Es wurde immer gesagt (auch von Harald Wirtz selbst), die DEG habe kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Aber eines, das von außen auf die DEG zukommt und deshalb nicht oder nur begrenzt zu beeinflussen wäre.

    Beim Lesen habe ich mir jedoch gedacht, wenn es noch Posten zum einsparen gibt, was hat dann HW gemacht? Für meinen Teil hörte es sich immer so an, als ob er der einsparer und optimierer gewesen ist, den man als Angestellten fürchtet, da man ggf hier am nächsten Tag die Kündigung haben könnte. Jetzt liest es sich eher, dass noch viel einzusparen ist...

    "Irgendwas" einsparen kann man sicher immer, und vielleicht, vermutlich, wahrscheinlich oder meinetwegen auch ganz sicher hat Wirtz je nach Sichtweise und Präferenz nicht immer alles 100%ig richtig gemacht, aber in dieser Größenordnung…?

    Man stelle sich vor, diese Summe wäre in den Spieleretat statt (angeblich) wohin auch immer geflossen, wir würden null über den möglichen Abstieg reden.

    Ich frage mich gerade, ob alle mit denselben Zahlen operieren und was jetzt wirklich stimmt (wobei konkrete Details über Einsparpotentiale von Niederberger/Amann ja anscheinend nicht genannt wurden).

    Das ist alles schon sehr diffus, von allen Seiten.

    Eigentlich wolltest du dich doch nicht äußern.

    Wo liest Du das?

    Ich kommentiere das erstmal nicht.

    Siehst Du das markierte Wort? Den Link zum Artikel habe ich schnell im Auto an einer roten Ampel stehend gepostet. Da kann ich aber keinen ausführlichen Kommentar abgeben.

    Man muss jetzt Niederberger und Amann eine Chance geben den Laden wieder in Ordnung zu bringen.

    Die muss man ihnen nicht mehr geben, die haben sie bereits aktuell.

    Aber alles was ich bisher lese und erfahre, stimmt mich eher skeptisch. Ich täusche mich aber gerne.

    Am Montag schrieb die DEG noch:

    Rick Amann und Andreas Niederberger haben mit vollem Elan ihre Arbeit bei der DEG Eishockey GmbH aufgenommen. Das Duo unterstützt das operative Geschäft des Clubs als verantwortliche Berater und ist in dieser Phase auch für die Zusammenstellung des neuen Teams zuständig.

    Da bin ich natürlich fest davon ausgegangen, dass sich beide in Düsseldorf befinden, Kontakte knüpfen, Gesprächstermine verabreden, was man halt so macht, wenn man bei potentiellen und bereits bestehenden Sponsoren binnen 3½ Wochen 1½ Mio. Euro auftreiben muss.

    Als ich dann bereits am Dienstag erfuhr, dass Amann sich gar nicht in Düsseldorf sondern am Bein operiert weiterhin in Dubai aufhält, bin ich schon fast vom Stuhl gefallen. Da hieß es aber immerhin noch, er werde "bald" nach Düsseldorf kommen.

    Jetzt ist aber zu lesen:

    Amann ist nicht mal in Düsseldorf, erholt sich in Dubai von einer Knieoperation, soll Anfang Mai da sein.

    Vielleicht muss er dann gar nicht mehr kommen. Er soll also die ohnehin schon kaum zu schaffende Herkulesaufgabe komplett von Dubai aus erfüllen? Wie soll das – Telefonate/E-Mails hin, Videocalls her – denn gehen…?

    Unverständlich ist mir auch:

    Aber bei Sponsoren klingelt er derzeit wohl weniger durch. Um die Bestehenden kümmere sich die Geschäftsstelle, sagte Niederberger. Neue könne man erst ansprechen, wenn man einen Plan habe. „Bevor ich Gesellschafter und Sponsoren überzeugen kann, muss ich ihnen die Finanzen zeigen. Und wenn es da nur rote Zahlen gibt, ist mir das peinlich“, sagte Amann.

    Ähm … Die DEG ist doch gerade deshalb in der misslichen Lage, schnell Geld auftreiben zu müssen, WEIL es rote Zahlen gibt, was will man denn da beschönigen? Würde man es schaffen, die Finanzlücke alleine durch Einsparungen zu schließen, müsste man ja in der Tat nicht mehr zwingend jetzt und in aller Eile bei Sponsoren vorsprechen. Aber das ist ja genauso ausgeschlossen wie die Wahlversprechen von Merz und sonstigen nötigen Investitionen in Infrastruktur etc. durch Einsparungen beim Bürgergeld finanzieren und die Schuldenbremse unangetastet lassen zu können.

    Die DEG ist "chronisch pleite", wie mir mal jemand sagte. Sonst würden wir ja auch gar nicht über eine drohende Insolvenz reden. Und das weiß mittlerweile auch jeder in und um Düsseldorf, die Leute lesen ja auch Zeitung. Da muss einem nix mehr peinlich sein, und jede andere Darstellung mit schwarzen Zahlen wäre unglaubwürdig.

    Klingt für mich alles nicht so, als ob man die Situation wirklich vollständig erfasst hätte.

    Vielmehr seien Niederberger und Amann die letzte Chance für die DEG in ihrer aktuellen Form. Muss sie die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) wirklich verlassen, reiche das Geld Stand jetzt nur noch für den April. Im Mai sei der Klub handlungsunfähig, könne nicht mal einen Spielervertrag unterschreiben.

    So war es noch am Dienstag zu lesen. Und zum Thema Spielerverpflichtungen steht im heutigen Artikel auch gar nix.

    Bei alledem kommt noch hinzu, dass der trotz Rücktritt immer noch amtierende Geschäftsführer, der den immerhin in Düsseldorf weilenden Andreas Niederberger i.S. Kostenstruktur, Einblick in die Finanzen usw. unterstützen müsste, auch nicht im Lande ist und wohl ebenfalls wieder erst gegen Ende April in der Theodorstraße erwartet wird.

    „Das Unternehmertum muss sich wie damals schon dienstags darauf freuen, dass wir uns am Freitag bei der DEG treffen. Dieses Feeling gilt es wieder zu erzeugen.“

    Boah. Jaja, die Zeiten als die Frauen der Düsseldorfer Schickeria und Großkopferten auf der "Scheiß-Tribüne" der Brehmstraße ihre Pelzmäntel vorführten. Und natürlich nicht immer denselben, damit bloß keiner denkt, man hätte nur den einen. Das ist das "DEG-Feeling", das uns retten soll?

    Na dann: Toi toi toi! (Frei nach Volker Pispers) Ab morgen Abend sind es nur noch 2½ Wochen.

    Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass da jetzt Alle 2 Tage irgendwelche Wasserstandsmeldungen rausgehauen werden.

    Das wird auch nicht passieren, außer es gibt tatsächlich irgendwas Weltbewegendes zu berichten ("Rheinmetall sponsert die DEG mit Mega-Etat: Ab kommender Saison läuft sie als "DEG Warriors" aufs Eis"). Oder so. :D

    Es geht jetzt wohl eher erstmal darum der Öffentlichkeit zu erklären, was der weitere Plan und was bereits passiert ist (falls was passiert ist).

    So jedenfalls…

    Ich glaube es läuft eine Menge im Hintergrund, nur solange die Ligenzugehörigkeit DEL/DEL2 nicht final geklärt ist, werden auch keine großen Ergebnisse veröffentlicht. Sobald dies der Fall ist, werden bestimmt die passenden Konzepte sehr zeitnah bekannt gegeben

    …kann es (und wird es hoffentlich) nicht laufen, denn dann ist es längst zu spät. Leider hat ChrSch nicht beantwortet, woher er den Glauben nimmt und warum man bis Ende April oder sogar bis in den Mai hinein warten sollte, bis man irgendwelche "Konzepte" bekannt gibt. Da sollten nämlich längst einige Spieler verpflichtet und Sponsoren gefunden worden sein. Das zumindest ist laut DEG jetzt der Job von Niederberger und Amann.

    Es ist wirklich unerträglich wie du unendlich versuchst, dein Mondtlein aus der Verantwortung zu ziehen. Jetzt ist auf einmal kein Geld da gewesen, für einen Trainer der 3-4 Monate ins Amt geholt hätte werden können. Warum hat sich Mondt dann nicht selber an die Bande gestellt, wie es in Augsburg oder Iserlohn der Fall war ? Hat der Supermanager keinen Arsch in der Hose gehabt Verantwortung zu übernehmen ?

    Hatte ich Dir ja schon privat beantwortet, aber da die Frage immer noch da steht:

    Weil Mitchell und Fritzmeier eine A-Trainerlizenz haben und Mondt nicht. Aber primär natürlich, weil Mondt nun mal kein Coach ist. Da hilft auch der breiteste Arsch nichts. Mich erstaunt die Frage.

    "dein Mondtlein", "der Supermanager". Muss unbedingt sein, richtig? :rolleyes:

    kann es sein das die 1,5m fehlen weil ja laut DEG noch mit keinem der gesellschafter / investoren gesprochen wurde ?

    Hä…? Die Gesellschafter/Investoren sind genau die, die den Fehlbetrag ermittelt und deswegen jetzt Niederberger/Amann geholt haben. Welches "laut DEG" meinst Du?

    Bei dm ganzen Geschreibsel hier blickt man ja nicht mehr durch.

    "Man" würde ich jetzt nicht sagen. Lies einfach die RP-Artikel.

    Ich glaube es läuft eine Menge im Hintergrund, nur solange die Ligenzugehörigkeit DEL/DEL2 nicht final geklärt ist, werden auch keine großen Ergebnisse veröffentlicht. Sobald dies der Fall ist, werden bestimmt die passenden Konzepte sehr zeitnah bekannt gegeben.

    Und woher nimmst Du diesen Glauben? Wir brauchen auch keine "Konzepte", sondern Kohle, und das zügig.

    Es kann noch bis in den Mai dauern, bis feststeht, ob die DEG absteigt oder nicht. Spiel 7 des Finales ist am 29.04., und dann hat der DEL2-Meister noch zwei Wochen Zeit sich zu entscheiden, ob er wirklich aufsteigen will (wenn es nicht Ravensburg ist). Aber auch am 29.04. ist der April und somit die Frist praktisch rum.

    Würde wirklich gerne wissen, welche Infos Du da hast, die Dich so optimistisch stimmen. Ich höre jedenfalls nichts von einer "Menge im Hintergrund", eher im Gegenteil.

    Schulden in zweistelliger Millionenhöhe, Streit unter den Gesellschaftern, Management nach Gutsherrenart, schwarze Kassen.

    Das Image des einstigen Ligakrösus DEG lag 1998 komplett ruiniert danieder.

    Das hast Du schön zitiert/kopiert aus:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    ;)

    Leider Bezahlschranke. Dürfte lesenswert sein.

    Ich weiß, die sind lästig und irritieren nur. :D

    Willst Du mir jetzt auch noch meine Gefühle absprechen oder sogar verbieten!?

    Würde ich mir nie erlauben und kann ich auch gar nicht.

    Ich weiß nur nicht, was "Gefühle" bei einem solchen Thema zu suchen haben. Jedenfalls sind sie überhaupt nicht dazu geeignet, völlig unterschiedliche Dinge, Abläufe und vor allem Personen der Jetztzeit auf eine Stufe mit der Zeit und den Personen der ’90er zu stellen. Ist einfach sachlich falsch und unfair, wenn man einfach so undifferenziert einen Satz wie "Fühle mich gerade in die Mitte der 90-er Jahre versetzt" raushaut. Da reden wir u.a. über schwarze Kassen, Selbstanzeige, Untersuchungshaft und Millionenstrafen. Einen nur groben und oberflächlichen Einblick gibt dieser RP+-Artikel (Link ist freigeschaltet, Thema passt ja auch gerade):

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Man kann von den aktuell Verantwortlichen halten was man will, aber das war ein komplett anderer Schnack.

    Sicher werden wohl Steuern und Abgaben abgeführt worden sein; auch schwarze Kassen etc. unterstelle ich nicht.

    Die Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns wurde meiner Meinung nach wohl nicht immer gewahrt ( Informationspolitik, schriftliche Fixierung von Absprachen/Vereinbarungen z.B.)

    Bei "Informationspolitik" gehe ich absolut mit, was "Absprachen/Vereinbarungen" angeht, nur zum Teil. Unter ehrbaren Kaufleuten sind m.W. prinzipiell auch mündliche Vereinbarungen gültig und bindend. Dennoch ist es immer ratsam, sie schriftlich festzuhalten.

    Das hat ja z.B. Peter Hoberg schmerzlich am eigenen Leib erfahren müssen, der mit Ponomarev vereinbart hatte, die saisonale Finanzlücke (den "Gap", wie er immer sagte) zwischen den beiden fifty-fifty aufzuteilen und gemeinsam zu schließen. Woran sich Ponomarev aber nur anfangs und auch nur (sehr) teilweise gehalten hat. Dass es darüber keine schriftliche Vereinbarung gab, hat Peter Hoberg am Ende sehr bereut und ihm finanziell massiv geschadet (weil er sie dann über Jahre nämlich alleine geschlossen hat).

    Dennoch würde ich Peter Hoberg nie auf eine Stufe mit van Hauten, Klüh usw. stellen und ihm seine Gutgläubigkeit vorwerfen wollen, zumal der DEG dadurch ja auch kein Schaden entstanden ist. Und ebenso gilt das auch für Wirtz und die übrigen Gesellschafter, welche ganz anderen Fehler als in den ’90ern da auch gemacht worden sein mögen, die zudem niemand hier im Detail benennen kann.

    Insofern ist mir nicht klar, welche "’90er-Gefühle" einen da beschleichen dürften. Jedenfalls wenn man (auch) mal die von Dir so ungeliebten Fakten nur ein wenig berücksichtigt.

    Ich finde es halt problematisch, aufgrund von "Gefühlen" Äpfel mit Birnen gleichzusetzen und damit implizit auch handelnde Personen weit über das Maß hinaus zu diskreditieren, als sie es tatsächlich verdient haben.

    Meine "Vermutung" (nicht belegbar mit Quellen oder sonstigen Bestätigungen ist folgende. Ich vermute dass die ganze Saison schon kein Geld da war, auch wenn es uns vielleicht so kommuniziert wurde und dass das evtl. auch der Grund war dass keine Trainerentlassung oder SD etc. vorgenommen wurde weil kein Geld da gewesen wäre um neue zu Verpflichten und die alten weiter zu bezahlen. Vielleicht ist das auch der Grund gewesen warum "keine Spieler auf dem Markt" verfügbar waren, weil einfach zu dem Zeitpunkt schon kein Geld da war diese zu holen und dass daher auch die letzte Lizenz dem Spieler gegeben wurde, der eh schon da war.

    Du sprichst genau die richtigen Fragen an. Ich kann zumindest Teile davon bestätigen (mit Quelle). :floet: Mehr würde ich gerne sagen, geht aber nicht. Noch nicht. Ärgert und nervt mich selbst, das könnt Ihr mir glauben.

    Deswegen ist es ja so unfair, ohne jedes Hintergrundwissen über die tatsächlichen Umstände ständig auf den Ex-Sportdirektor einzudreschen und nicht wenigstens ins Kalkül zu ziehen, dass alles auch ganz anders gewesen sein könnte als es nach außen hin ausgesehen hat. Und deswegen fällt es mir auch immer so schwer, mich einer Reaktion zu enthalten, wenn irgendjemand meint, zum 1935sten Mal kritisieren zu müssen, dass kein Trainerwechsel vorgenommen wurde und/oder die letzte AL nicht in eine Nachverpflichtung geflossen ist. (Zumal in der Umfrage gegen Ende Januar auch nur noch eine kleine Minderheit in diesem Forum gefordert hat, den Trainer zu feuern.)

    Alleine dass jetzt 1,5 Mio. Euro für die DEL2 (!) fehlen (wer weiß, wieviel für die DEL fehlen würde?), sollte doch jedem wenigstens eine Ahnung davon vermitteln, woran es entgegen aller öffentlichen Verlautbarungen auch bereits in der letzten Saisonphase gemangelt haben könnte. Da ja gar kein Geld für einen weiteren Trainer oder Spieler ausgegeben wurde, müsste wenigstens diese angeblich zur Verfügung gestellte Summe ja eigentlich noch verhanden sein. Ganz unabhängig davon, ob es überhaupt einen Trainer oder Spieler gegeben hat, den man hätte holen und der auch hätte kommen wollen. (Und nein, Lewandowski wollte => wie gesagt nicht.)

    Soviel dann auch zu:

    Ob eine letzte Karte am Ende tatsächlich den einen Punkt mehr gebracht hätte, werden wir nie erfahren.

    Dennoch hätte man es tun müssen!

    Tun "müssen" reicht nicht, mann muss es auch tun können.

    Sollte ich irgendwann mal das Okay bekommen, mich deutlicher und konkreter dazu zu äußern, werde ich das tun.

    Man muss einfach so langsam einsehen, dass Düsseldorf kein funktionierendes Umfeld mehr für Eishockey ist. Damit teilt Düsseldorf das Schicksal von ähnlich großen Städten wie Hamburg, Stuttgart, Leipzig, Dortmund, Bremen, Hannover, Essen und Duisburg.

    Das halte ich für Unsinn. Mit über 9.100 neuer Zuschauerrekord trotz oftmals unterirdischer Leistungen, höherer Zuschauerschnitt als in der letzten Meistersaison, was soll denn da mit dem Umfeld nicht stimmen? An dem liegt es nun wahrlich nicht.

    Übrigens zu Dortmund: 3.300 Zuschauer in ausverkaufter Halle im Finale gegen Ratingen, in der vierten Liga! Mehr als Wolfsburg bei manchem DEL-Spiel (Schnitt 3.183). Zeugt jetzt auch nicht von ausgemachter Hockey-Aversion.

    Wenn ich jetzt "Fakten" sage, gibt's dann wieder Haue? :D

    In der Eishockey News von heute steht, dass Niederberger und Amann sich heute zu Wort melden wollen und sie haben es bereits getan. Da steht, sie führen viele Gespräche, der Fokus liegt auf DEL2, DEL nur, wenn es tatsächlich dazu kommt, Oberliga ist kein Thema. Man plant weiterhin transparent zu kommunizieren.

    Guten Morgen!

    Das ist 1:1 eine Kopie dessen, was die DEG bereits gestern auf ihrer Homepage veröffentlicht hat und auch hier längst verlinkt wurde:

    myfreexp
    7. April 2025 um 11:27

    Forenleser wissen mehr und Lesen vor dem Posten ist sinnvoll. :D

    Fühle mich gerade in die Mitte der 90-er Jahre versetzt.

    Als noch Friseur und Finanzgenie Rolli van Hauten jonglierte :rolleyes2:

    Nee, sorry, da ging's noch ganz anders ab. Da täte man den aktuell Verantwortlichen und speziell Harald Wirtz bei aller Kritik wirklich unrecht.

    Rolli war Wildwest pur. Das geht so heute gar nicht mehr. Der Vergleich ist komplett daneben.

    Und solltest Du trotzdem dieser Meinung sein, dann bitte mal ein paar Belege und Fakten im Detail. Diese Dreizeiler mit pauschalen und unbelegten Aussagen nur aus dem Bauch heraus sind unfair und populistisch.

    Zumal sich ja jetzt herausgestellt hat, dass diese Zusage von Timocom gar nicht so sicher ist wie sie dort dargestellt wird, sondern erstens gar nicht schriftlich fixiert ist und zweitens unter Vorbehalt steht.

    In diesem Zusammenhang ist es auch mal ganz interessant, ein paar Tage und Wochen zurückzublicken und sich nochmal zu vergegenwärtigen, welche Informationen der Öffentlichkeit dort seitens der DEG via Presse (RP) so aufgetischt wurden:

    Dass durch den Abstieg pünktlich zum 90. Geburtstag die Lichter ausgehen, wie manche Pessimisten seit Monaten unken, ist damit also endgültig vom Tisch. Die DEG macht weiter – ganz gleich, ob sie ab Herbst in der Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen. oder der DEL2 spielt. Allerdings anders, als ursprünglich gedacht. Denn der Klub verkündete am Freitag ebenfalls, dass Jens Thiermann zum 30. April 2025 als Gesellschafter ausscheidet. Aber eben nur als das. Ursprünglich hieß es ja, dass sein finanzielles Engagement an den Verblieb in der DEL gebundenen ist. Durch die Verlängerung des Sponsorings ist nun klar, dass er auf jeden Fall dabei bleibt.

    Und einen Tag später im Artikel => "Tabula rasa bei der DEG":

    Wie die DEG am Freitag bekanntgab, bleibt Thiermann mit seinem Unternehmen Timocom zumindest als Sponsor dabei. Egal, in welcher Liga. Und mit einem „sehr signifikanten Betrag“, wie Harald Wirtz sagt, der nur als Geschäftsführer zurücktreten ist, aber nach wie vor Anteile an der DEG Eishockey GmbH hält und den Sponsoringvertrag mit Timocom ausgehandelt hat.

    Und was erfahren wir jetzt: Gar nichts ist klar. Weder ist "endgültig vom Tisch", dass bei der DEG die Lichter ausgehen, noch ist "klar", dass das Sponsoring seitens Timocom/Thiermann mit einem "sehr signifikanten Betrag" sowie "auf jeden Fall" stattfindet, noch gibt es darüber bisher überhaupt einen "Sponsoringvertrag", den Harald Wirtz "ausgehandelt hat".

    Und wer sich jetzt vielleicht fragt "Welchen Stuss hat der Schwickerath denn da vorher und warum geschrieben?": Der kann ja auch nur inhaltsgetreu wiedergeben, was ihm von seinen Quellen und Informanten (bei den obigen Zitaten wohl Harald Wirtz selbst) zum jeweiligen Zeitpunkt zugetragen und von diesen auch freigegeben wurde (auch wenn er vermutlich mehr weiß als er schreiben "darf"). Und da hat sich bei den jüngsten intensiven Recherchen der letzten Tage nun anscheinend ein völlig anderes Bild ergeben als es die DEG offiziell selbst (in persönlichen Gesprächen wie auch auf Website, Facebook und Instagram) – und offenbar nicht wirklich wahrheitsgemäß, sondern eher beschönigend – vorher von sich selbst gezeichnet hatte.

    Das ist schon etwas sehr viel an atemberaubender Divergenz binnen gut zwei Wochen, und man kann Schwickerath nur dankbar sein, da endlich mal sehr viel mehr Licht ins Dunkel gebracht zu haben. Von der DEG ist solche "Transparenz", die sie ja => laut letztem Beitrag auf ihrer Website selbst für sich in Anspruch nimmt (wobei man "auch weiterhin transparent" nur als augenzwinkernden Scherz verstehen kann), ja leider nicht zu vernehmen. Gut, manches kann man vielleicht auch wirklich nicht erwarten, wie z.B. die im => RP+-Artikel erwähnte "Nötigung", und irgendwo gibt es auch Grenzen der Transparenz. Aber den Begriff "Insolvenz" z.B. habe ich von der DEG bisher nicht gelesen. Oder dass es überhaupt nur dann weitergeht, wenn Amann und Niederberger binnen 3½ Wochen irgendwo 1,5 Mio. Euro aufgetrieben haben.

    Wobei ich mich schon frage, welche Kontakte die beiden (Amann kommt geradewegs aus Kanada, Niederberger m.W. aus Bayern) speziell in Düsseldorf haben sollen, die die DEG selbst nicht ebenfalls hat. Natürlich können (und sollen!) die beiden z.B. auch bei Rheinmetall vorsprechen. Aber was Herrn Papperger dazu veranlassen könnte, nun nur wegen dieser beiden DEG-Ikonen einen deutlich "signifikanteren Betrag" als bisher zuzusagen (was OB Keller und Wirtz anscheinend nicht gelungen ist), ist mir jedenfalls nicht ganz klar. Im Zweifel kennt er die beiden ja nicht einmal bzw. jetzt nur durch diese Aktion. Es sei denn, auch Papperger habe sich schon in den ’90ern bei Minusgraden auf der Brehmstraße den Schabau hinter die Binde gekippt. Kann ja sein, man weiß es nicht. Selbiges gilt z.B. auch für die CEOs bei Vodafone und insbesondere Henkel, an deren Türen die DEG in der Vergangenheit längst angeklopft hat.

    Aber vielleicht springt ja urplötzlich auch ein internationales Unternehmen á la EPSON ein. Wenn, dann sage ich Danke und Chapeau, und widerufe alle skeptischen Äußerungen!

    Aber wer weiß… Man könnte ja auch auf den Gedanken kommen, dass es mit der DEG auch dann in der DEL oder DEL2 weitergeht, wenn Amann und Niederberger es nicht schaffen, die 1,5 Mio. Euro ranzuschaffen. Nämlich weil dann möglicherweise doch wieder die Gesellschafter einspringen, um sowohl weder sich selbst als auch noch der Öffentlichkeit gegenüber eingestehen zu müssen, einen (weiteren) erfolglosen Versuch unternommen zu haben. Auch das kann ja eine vage Hoffnung sein.

    Schaumerma.