Beiträge von myfreexp

    Wie negativ oder positiv man die Lage bewertet, hängt wohl auch davon ab, wieviel Vertrauen man in die "Strategie" von ANRA (und in sie als Personen) setzt.

    Hängt es das, wenn man die nachfolgende Feststellung von dir beachtet? .

    Na ja, dann halt, wenn man es ihnen zutraut, etwas zu schaffen, was noch niemand vorher geschafft hat.

    Da wäre es hilfreich, etwas mehr und konkreter von deren Plänen zu erfahren. Denn bisher konnte sich noch kein Profi-Eishockeyclub in Deutschland selbst finanzieren (...).

    Warum soll es - ausgerechnet - der DEG gelingen, dies zu erreichen?

    Ich weiß es nicht, und sie sagen es (bisher) ja auch nicht. Vielleicht haben sie etwas im Köcher, von dem wir alle nichts ahnen. :dontknow:

    Wenn (!) es wirklich "nur" um eine Million geht, die es zu kompensieren gilt, um auf denselben Gesamtetat wie letzte und kommende Saison zu kommen, ist das durch zusätzliches Sponsoring vielleicht nicht gänzlich unmöglich. Aber das wäre dann ja keine sensationell neue "Strategie", kein völlig anderer "Plan" als bisher.

    Ich hab nur immer noch im Ohr (Klick auf die Zitatzeile startet das Video an der Stelle bzw. kurz davor):

    […] Das alles geht nur auf, wenn uns die Fans weiterhin zahlreich im Dome besuchen und unterstützen, die Sponsoren an Bord bleiben, und die Stadt mit im Boot bleibt.

    Das klingt eher nach "Business as usual" und heißt inhaltlich soviel wie "Wenn Geld da ist, ist Geld da". Verstehe …

    Du siehst schon, ich stoße da ebenfalls an Verständnis- und Wissensgrenzen. Aber es soll ja Leute geben, die zwar auch nichts wissen, aber trotzdem (blind) vertrauen.

    Keine Gesellschafter mehr, fragliche Hauptsponsoren. Dazu neues Konfliktpotenzial mit der Stadt, welche sich vermutlich so oder so nicht langfristig in dem aktuellen Ausmaß engagieren kann. Wie soll denn unter diesen Umständen aus der DEG ein "Business" werden?

    Es soll (muss) ja gerade deshalb ein "Business" werden. Ob und wie das gelingt, müssen wir abwarten. Immerhin enthält der Artikel ja auch tendenziell positive Aussagen:

    Die ist also ein Jahr auf Bewährung. Es liegt an den Geschäftsführern, in den nächsten zwölf Monaten so viel Geld einzusammeln, dass es danach noch Profieishockey in Düsseldorf gibt. Und Amann und Niederberger glauben dran. Einerseits soll die neue Mannschaft Begeisterung entfachen, bei Publikum wie Sponsoren. Zudem würden Ausgaben wegfallen.

    Wie negativ oder positiv man die Lage bewertet, hängt wohl auch davon ab, wieviel Vertrauen man in die "Strategie" von ANRA (und in sie als Personen) setzt. Da wäre es hilfreich, etwas mehr und konkreter von deren Plänen zu erfahren. Denn bisher konnte sich noch kein Profi-Eishockeyclub in Deutschland selbst finanzieren (okay, die DEG vielleicht in den späten ’60ern bis Mitte der ’70er, ehe dann das Finanzamt aufmerksam wurde, aber da waren die Spieler ja auch noch mehr Amateure als Profis).

    :dontknow:Ihr wollt mich wohl nicht verstehen.

    Um es ganz klar zu sagen und damit kein Missverständnis aufkommt. Egal welcher Verein beantragt von der DEL2 in die DEL aufzusteigen und die Voraussetzungen erfüllt muss auch aufsteigen. Wenn er Meister in der DEL2 wird.

    Mit "beantragt von der DEL2 in die DEL aufzusteigen" ist auch der Antrag der Lizenz für die DEL gemeint. Noch Fragen? :gruebel:

    Nein, Du willst es nicht verstehen, und Deine Wortwahl ist unscharf. Du schreibst:

    Krefeld hat beantragt aufzusteigen, […]

    Nein, der KEV und die übrigen fünf aufstiegsberechtigten Clubs haben "beantragt", aufsteigen zu dürfen (aber nicht zu müssen). Es ist eine Bewerbung.

    Diese sechs Clubs haben vor der Saison eine Grundbürgschaft in Höhe von 250.000 € hinterlegt, um im Falle der DEL2-Meisterschaft überhaupt das Recht (aber nicht die Pflicht!) zu haben, die Lizenzprüfung zu durchlaufen (ob die Lizenz dann auch erteilt wird, ist wieder eine andere und weitere Frage).

    Der knapp ein Jahr später feststehende Meister der DEL2 muss, sofern er einen entsprechenden Antrag gestellt hat, die Grundbürgschaft entsprechend auf die komplette Lizenzvergütung für den Aufstieg erhöhen und die weitere Wirtschaftlichkeit gemäß der Clublizenzprüfung in der PENNY DEL nachweisen.

    Tut der Meister der DEL2 das oben fettgedruckte nicht (wir reden über insgesamt 1,4 Mio. €), bekommt er keine Lizenz und steigt somit automatisch auch nicht auf. Ganz einfach.

    Du glaubst wirklich, es besser und mehr zu wissen als die Geschäftsführer des KEV, der DEL2 und der DEL zusammen. Wahnsinn.

    Besonders bemerkenswert diese Passage:

    Noch wichtiger: Die DEG müsse nun keine Löcher mehr stopfen. Schon im Dezember sagte Niederberger: „Alle Zahlungen, die uns aus der Saison 2024/25 begleitet haben, sind zu 99 Prozent beglichen.“ Was allerdings die Stadt auf den Plan gerufen hat. Eigentlich war die Grundlage für die Rettung, dass die DEG keine Altlasten aus der Vorsaison mit in die neue Spielzeit nimmt. Dennoch wurden aus dem aktuellen Etat alte Schulden bezahlt. Nach Informationen unserer Redaktion hat die Stadt deswegen kürzlich einen Brief mit Fragen an die DEG geschickt. Das Thema dürfte noch für Diskussionen sorgen.

    Warte, du bist ja nicht der Meinung, dass es so ist, sondern dass es so sein sollte. Mein erst Reflex ist: ja, konsequent. Fände ich also auch gut.

    Abgesehen davon, dass Michael DEG-Fan sehr wohl und trotz mehrfachen Widerspruchs dieser (irrigen) Meinung ist, wiederhole ich mich:

    Verpflichtend für alle ist die Wahrnehmung des sportlichen Aufstiegs!

    Man kann niemanden zum Aufstieg zwingen, der nicht will oder kann. Dass Vereine in unteren Ligen auf einen Aufstieg verzichten und erst gar keine Lizenz beantragen, weil die wirtschaftlichen Voraussetzungen es nicht hergeben, ist z.B. im Fußball keine absolute Seltenheit. <Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.>

    Wenn der KEV als DEL2-Meister die vollständige Lizenzgebühr nicht aufbringt, machste nix. Er verliert dann halt seine Grundbürgschaft von 250.000 €.

    Um es ganz klar zu sagen und damit kein Missverständnis aufkommt. Egal welcher Verein beantragt von der DEL2 in die DEL aufzusteigen und die Voraussetzungen erfüllt muss auch aufsteigen. Wenn er Meister in der DEL2 wird.

    Um es ganz klar zu sagen und damit kein Missverständnis aufkommt: Das ist Unsinn, einfach falsch, und Du hast keine Ahnung.

    Kannst Dein vermeintliches Wissen ja mal den Herren Schopp, Rudorisch und Tripcke näherbringen, die wussten das alle nämlich noch gar nicht.

    Aber man könnte ja x Spiele für "rohes Spiel" geben (und da gerne noch abstufen zwischen McKenna und Wagner) und y on top, falls schwere Verletzung. Wären dann zB 6 für McK und 4 (+10 wegen Verletzung) für Wagner.

    Dagegen stehen mehrere Argumente/Probleme:

    • Der Faktor Zufall (Verletzung ja/nein, wenn ja wie schwer)
    • Die Definition für "schwer"
    • Der enge Zeitrahmen, in dem die Entscheidung über die Dauer einer Sperre oft getroffen werden muss einerseits, und in dem die Verletzung(en) untersucht und festgestellt werden müssen andererseits
    • Die ärztliche Schweigepflicht bzw. die Unmöglichkeit, Spieler und deren Clubs dazu zu verpflichten, der Liga Auskunft über medizinische Einzelheiten zu erteilen

    Zu komplex, zu schwierig.

    Unser designierter Neuzugang Brett Kemp mit dem Ausgleich im letzten Drittel und dem GWG für Bietigheim in der Overtime im ersten Spiel in Kassel.

    Bietigheim führt in der Serie 1:0.

    Sollte Kassel die Serie tatsächlich verlieren, dann wäre von den 6 ursprünglichen Bewerbern um den Aufstieg in die DEL nur noch der KEV übrig geblieben. Und der muss auch erstmal DEL2-Meister werden, und dann auch noch aufsteigen wollen.

    Für Dresden fast schon eine ähnliche Hängepartie wie für die DEG letzte Saison. Und wer weiß, ob Dresden überhaupt in der DEL bleiben will, aber sie werden es möglicherweise müssen.

    Ich finde den Ansatz, die Folgen eines Fouls mit in die Bewertung einzubeziehen, durchaus vernünftig, auch wenn ich ad hoc keine klaren Kriterien definieren könnte. Aber wer brutal und/oder rücksichtslos spielt und seinen Gegner verletzt - warum sollte der schneller wieder spielen dürfen als sein Opfer?

    Missverstanden …?

    Es geht nicht darum, die Täter milder zu bestrafen, deren Opfer das Glück hatten, nicht schwer verletzt worden zu sein, nur weil der Gegner vielleicht um Zentimeter nicht "richtig" getroffen wurde. Sondern darum, die Täter, deren brutale/rücksichtslose/dreckige Aktion NICHT zu einer schweren Verletzung geführt, genauso hart zu bestrafen wie die, deren Aktion eine schwere Verletzung zur Folge hatte.

    Also in diesem Fall McKenna genauso oder ähnlich hart zu bestrafen wie Wagner. DAS ist das Thema bzw. die Frage.

    Also (nur) die Aktion zu bewerten und nicht (wie es aktuell gehandhabt wird) auch deren Folgen.

    Und: Warum gelten Sperren nicht unabhängig von ihrer Länge im Übrigen vor allem mal bei den nächsten Spielen gegen denselben Gegner?

    Wäre zwar sinnvoll und wünschenswert, aber in der Hauptrunde häufig nicht praktikabel.

    Ich fand die Aktion von McKenna gegen Schmölz nicht weniger dreckig und sogar deutlicher als die von Wagner

    Ging mir auch so, aber da sind auch die Kameraeinstellungen deutlich besser. Da siehst du halt deutlich, wie McKenna schon 1-2m vorher nur Richtung Kopf zielt.

    Richtig, aber was sagst Du zur eigentlichen Frage?

    Hätte McKenna daher nicht ähnlich hart bestraft werden sollen wie Wagner?

    Was die Eishockey NEWS nicht oder nur am Rande thematisiert, ist die krass unterschiedliche Dauer der Strafen gegen Wagner und McKenna.

    Es kommt wohl (auch) auf die Schwere des Fouls und dessen Folgen an.

    Das ist ganz offensichtlich so, die DEL begründet es ja auch selbst so:

    - Der Spieler Tropmann wurde verletzt und muss stationär behandelt werden

    Man bzw. die DEL(2) sollte(n) aber mal darüber nachdenken und diskutieren, ob es denn überhaupt richtig ist, die Höhe/Dauer einer Strafe auch von den Folgen eines Fouls abhängig zu machen. Ich fand die Aktion von McKenna gegen Schmölz nicht weniger dreckig und sogar deutlicher als die von Wagner, es ist nur zum Glück weniger passiert. Hätte McKenna daher nicht ähnlich hart bestraft werden sollen wie Wagner?

    Im → Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen. wird jedenfalls die Auffassung vertreten, dass die Aktion bewertet werden muss und nicht deren (m.o.w. auch zufällige) Folgen (bei 41:15).

    Die Worte vom Münchner Trainer sind in meinen Augen nicht weniger skandalös.

    Richtig. Aber fast noch schlimmer finde ich den nach wie vor unveränderten Text im Spielbericht auf der Homepage des EHC:

    Nachdem ein Ingolstädter kurz vor Spielende verletzt vom Eis getragen wurde, ließen die Schiedsrichter die letzten 100 Sekunden der Begegnung ohne weitere Einwirkung der Spieler auslaufen.

    "ein Ingolstädter", soso. Name? Egal. "verletzt vom Eis getragen", Ursache? Auch egal. Verantwortung, Bedauern, Genesungswünsche? Null.

    Das zeigt die ganze "Eishockeykultur", Gleichgültigkeit und Empathielosigkeit, die in diesem Sauladen herrscht.

    Aber wann bekommt den hierzulande mal einer 5 Spiele Sperre wegen eines Kniechecks? Ich kann mich an keine erinnern.

    Das stimmt, meist waren es 1-2 Spiele Sperre. Es kommt wohl (auch) auf die Schwere des Fouls und dessen Folgen an.

    Sorry, da wird einfach bei solchen Aussetzern einfach viel zu oft Milde walten gelassen und sich am untersten Strafmaß herum gehangelt

    Da macht die NHL aber keine Ausnahme. Gab kürzlich noch 'nen anderen Fall, aber da fehlen mir gerade die Namen und Details.

    In der NHL kriegst du dafür 20 Spiele inkl. Gehaltseinbußen.

    In der NHL wird nach meiner Wahrnehmung weniger hart bestraft als in der DEL (was die Sperren betrifft). Jüngstes Beispiel:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Für Matthews ist es das Saisonaus:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Olsen bekam wegen des Stockstichs gegen Svensson seinerzeit 10 Spiele Sperre (okay, auch weil Wiederholungstäter).

    Erstmal sorry mir ist in der Antwort ein Fehler unterlaufen, es ist kein U24 sondern ein Ü24 Spieler. Habe es korrigiert. Und in Weiden war ich nicht.

    Wo ist am Freitag gewesen sein kann, Kassel, Ravensburg oder Rosenheim alles mögliche.

    Hatten wir das nicht bereits?

    Nach Informationen von einem Mitarbeiter (ein Freund von mir) bei den Star Bulls soll Järveläinen den Vertrag bei der DEG unterschrieben haben. Der Wechsel soll aber erst nach den PO bzw. Ausscheiden der Bulls bekannt gegeben werden.

    Das wäre dann eher: :gaehn:

    Gehe jetzt weiter darauf nicht ein, denn hier im Forum werden Aussagen mit zwei Paar Schuhen gemessen.

    Weder hier noch sonstwo wird etwas in Schuhen gemessen. Es kann sich jedoch bei unterschiedlichen Sachverhalten um "zwei Paar Schuhe" handeln, und es kann auch mit zweierlei Maß gemessen werden.

    :D