Beiträge von myfreexp

    Rheinmetall macht nicht nur in Waffen, richtig, aber auch … ist halt heutzutage eine Form des Business!

    Nur heutzutage?! Das war, solange ich geschichtlich einigermaßen gebildet zurückdenken kann, schon immer ein Business. Vor, während (vor allem), und nach WW2. "Kriegsgewinnler" gab’s und gibt’s solange es Kriege gibt und geben wird, nicht alleine auf Waffenebene.

    Nun ist aber Rheinmetall wohl kaum für die kruden Gehirnwindungen eines Herrn Putin verantwortlich. Ob sie sich aber darüber gefreut haben? Man wird es wohl nie erfahren, vorstellen will ich es mir jedenfalls nicht. Wäre aber mal interessant zu hören, wie sich ein Vorstand eines solchen Waffenkonzerns zu dem Dilemma zwischen "Natürlich lehne ich Krieg als Mittel zur Konfliktbewältigung ab" (was anderes könnte und dürfte er ja gar nicht sagen) und "Natürlich möchte ich soviele Waffen produzieren und verkaufen wie irgend möglich" äußert.

    Denn wenn die einmal verkauften Waffen nie benutzt würden, bedürfte es ja auch keinen Nachschubs. Außer zu Zwecken des "Fortschritts" und der "Modernisierung" vielleicht. Aber überleben kann ein Rüstungsunternehmen ja möglicherweise auch alleine damit.

    Ich weiß es nicht. Schwieriges Thema.

    myfreexp übrigens, die 53 Anrufe pro Tag waren natürlich Klamauk und als Spaß formuliert. Aber scheinbar hatte ich da nen guten Riecher. Hatte schon vermutet (und stark gehofft), dass da was gehen könnte und Rheinmetall sicherlich auch andere Werbeformate sucht als den BVB _;)

    Schon klar. Allerdings hat der BVB als CL-Finalteilnehmer natürlich eine ganz andere mediale Reichweite als die DEG sie jemals haben wird, vor allem international. Auch wenn’s ein Lizenzbetrüger-Club ist, woran sich aber kaum noch jemand erinnern kann oder will.

    Übrigens engagiert sich Rheinmetall schon etwas länger im lokalen Düsseldorfer Sport:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Jedenfalls scheint sich der Shitstorm in diesem Forum ja sehr in Grenzen zu halten.

    Mein Gott! Einen Dolak und einen Barta weiter zum Trainerstab gehörend zusammen mit einem mediocren Woodcroft und dafür ehrlich bis zu 62% höhere Ticketpreise? Also , liebe DEG, wenn euch das nicht mal vor eure Füße fällt!

    Auf eure Füße. ;)

    Aber das kann ich so nicht unwidersprochen stehenlassen (ich verschiebe meine Antwort mal hierhin, weil sie hier besser und richtiger aufgehoben ist):

    • Zu Woodcroft/Dolak/Barta siehe diesen Post im Saison-Thread. Du tust so, als sei das alles bereits beschlossen. Einfach mal abwarten. Und welchen Top-Trainer bei schmalem Etat stellst Du Dir denn so vor…?
    • Die Erhöhung der Ticketpreise ist doch nicht dafür (also die vermeintliche Verpflichtung der drei oben Genannten).
    • Überhaupt sehe ich keinen Zusammenhang zwischen dem Verlauf der vergangenen Saison und Ticketpreisen. Meinst Du, irgendwer (Stadt, Rheinbahn, Klüh, Catering) käme auf die DEG zu und würde sagen "Da Ihr so bescheiden abgeschnitten habt letzte Saison, freuen wir uns Euch mitteilen zu dürfen, dass wir die Kosten um x% reduzieren"? Im Gegenteil, die erhöhen die Kosten ebenfalls! Und die DEG muss sich nun mal weitestgehed über den Ticketverkauf finanzieren (auch trotz Rheinmetall).
    • Hat Berlin nach der vorletzten Saison die Preise reduziert, nachdem sie nicht einmal die Playoffs erreicht hatten? (Außerdem ist Berlin ohnehin ein überhaupt nicht vergleichbarer Fall.) Oder der KEC, der seit x Jahren trotz Mega-Etat sportlich nie irgendwas gerissen hat? Wäre mir nicht bekannt.
    • Hört doch bitte endlich mal auf, auf diesen "bis zu 62%" herumzureiten! Der bisherige Ticketpreis von zum Teil von 1,40 € pro Spiel (wenn man mal von den rund 8 € pro Spiel (das muss man sich mal vergegenwärtigen!) die 6,60 € in Anrechnung bringt, die man normalerweise für Hin- und Rückfahrt mit der Rheinbahn zahlen müsste, wenn sie nicht im Ticket enthalten wären) war schon längst völlig ungerechtfertigt und ist selbst jetzt immer noch günstig. Wo bekommt man denn bitte noch einen Tribünenplatz bei einer Sportveranstaltung für 8 €? Selbst bei den ART Giants z.B. kostet ein ermäßigtes Einzelticket 12 € (Quelle), also gerade mal 88 Cent weniger als bei der DEG-Dauerkarte mit 335 € für 26 Heimspiele. Dafür bekommt man aber auch nur mittelmäßigen Zweitliga-Basketball im Castello vor maximal ein paar hundert Zuschauern zu sehen und nicht Erstliga-Eishockey vor bis zu 13.000 Zuschauern in der DEL. Zumal in einer Sportart, deren Materialaufwand um ein Vielfaches geringer ist als im Eishockey (von der Hallenmiete usw. mal gar nicht zu sprechen).
    • Leute, bringen Euch die 4,88 € Mehrkosten pro Spiel wirklich um? Ist das nicht vielmehr eine "gefühlte" Ungerechtigkeit, weil die DEG so nett war, schon viel zu lange viel zu hohe Ermäßigungen für diese Personengruppen gewährt zu haben? Wie ich schon an anderer Stelle sagte, ist abgesehen davon ein Rentner oder Schwerbehinderter ja auch nicht zwangsläufig und per Definition "arm". Das ist eher so eine typische Anspruchshaltung á la "Ich bin Rentner, also hat mich gefälligst alles nur noch die Hälfte zu kosten".
    • Ich empfehle wirklich, den obigen RP+-Artikel eingehend zu lesen. Nirgendwo in NRW kann man so günstig DEL-Eishockey (oder sogar DEL2-Eishockey) sehen wie (ausgerechnet!) im angeblich so reichen und schönen Düsseldorf. Selbst wenn man sein Fandasein ausschließlich davon abhängig machte (und das wäre dann allerdings "arm"!).

    Wer trotz dieser Faktenlage dann immer noch damit "droht", seine Dauerkarte evtl. nicht verlängern zu wollen, hat m.M.n. irgendwie den Schuss nicht gehört.

    Kann jemand etwas Näheres zu Craig Woodcroft sagen?

    War 2 Jahre in Mannheim (glaube ich) … hat in der KHL gecoacht, in der Schweiz auch (meine ich) … als Spieler war er in der DEL tätig, u.a. auch auf der falschen Rheinseite! Also jetzt kein Nobody!

    Zumindest etwas genauer kann man das u.a. Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen. erfahren. ;)

    Craig Woodcroft soll wohl neuer Cheftrainer werden. Dolak und Barta werden wahrscheinlich die Co-Trainer sein.

    Dass Dolak und Barta Co sein werden, dürfte zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinesfalls feststehen. Nach meinen Infos wird man dem neuen Trainer (ob Woodcroft oder wem auch immer) kein Co-Trainergespann einfach vor die Nase setzen, sondern ihm mindestens ein Mitspracherecht einräumen oder ihm gar die Entscheidung überlassen.

    (Übrigens fände ich die Quelle oder zumindest eine Andeutung für solche Gerüchte immer ganz sinnvoll (also ob RinkRat, Eisblog, Flurfunk, aus Berater- oder Spielerkreisen etc.), sofern nicht super-super-geheim.)

    ;--)j Yo … zurück aus der Kirche!

    Bin mal gespannt wie das Sponsoring aussieht … ist das so‘n kleineres „Sponsor of the day“-Nebenbeidings oder wird das was Größeres, wo der Name präsenter dabei ist … und wie groß fällt das finanzielle Engagement am Ende aus … macht sich das beim Kader bemerkbar?

    Erst wenn man mehr Fakten kennt, kann man auch etwas dazu sagen.

    Ich will der Pressemitteilung der DEG nicht zu sehr vorgreifen, aber das Sponsoring wird ähnlich angelegt sein wie in Dortmund, nur eben ’ne Nummer kleiner (logisch). Also mindestens Premiumbereich.

    Keine Werbung auf den Trikots.

    Die mir zu Ohren gekommene Größenordnung ist nennenswert und wird definitiv beim Kader helfen. Laufzeit erstmal ein Jahr mit Aussicht auf Verlängerung.

    Mal grundsätzlich ist Rheinmetall schon eher polarisierend, aber das wäre Merkur ja eigentlich auch … und die sind schon lange dabei, ohne das viel gemeckert wird.

    Nun ja, hier wurde vor drei Tagen gefordert, Harald Wirtz solle 53 mal am Tag bei Rheinmetall anrufen, da waren die Verhandlungen praktisch schon beendet. Natürlich ist Rheinmetall nicht der höchstmöglich politisch korrekte Sponsor (wie eben Merkur auch nicht), aber es ist ein Düsseldorfer Großunternehmen, das nun (auch) einen Düsseldorfer Club sponsert. Ich kann damit jedenfalls besser leben als ich es mit einem Alleineigentümer wie dem des KEC könnte. Zudem hat sich aufgund der Ereignisse wohl bei vielen die Sicht auf die Dinge hinsichtlich Verteidigung verändert, auch wenn die BVB-Fans in Wembley die Frage stellen "Mit dem Fußball zum Saubermann-Image?". Das kann schon deshalb nicht sein, weil der seinerzeit am Flughafen Düsseldorf vor der endgültigen Auflösung gerettete Lizenzbetrüger-Club Borussia Dortmund selbst kein "Saubermann" ist (und der Fußball insgesamt schon dreimal nicht). Und wie schon angemerkt wurde, ist Rheinmetall nicht nur Panzer und Kanonen.

    Dazu ein Capital-Artikel vom 31.05.2024:

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    Und aus der FAZ vom 30.05.2024:

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    Die Presse betrachtet den BVB-Deal überwiegend kritisch. Wem ich auch ausgesprochen kritisch gegenüberstehe, sind Waffenexporte in Länder und Regionen, die besser nicht stattfinden sollten. Aber das ist auch eine Angelegenheit unserer Regierung.

    Mir kommt da als erstes David Wolf in den Sinn. Als offiziell wurde, dass er in Mannheim keine Zukunft mehr hat, war mein erster Gedanke: "Den hätte ich wirklich gerne bei uns!" Als ich dann noch zufällig so etwas oder ähnliches gelesen habe:

    -Für die „ereignisreichen und wunderbaren“ Jahre sei er den Adlern Mannheim dankbar, schrieb Wolf. Wie BILD erfuhr, ist er jetzt bei der Düsseldorfer EG als Neuzugang im Gespräch. Der Hintergrund: Er versteht sich sehr gut mit Düsseldorfs Sportchef Niki Mondt. Beide hielten auch in der Vergangenheit immer Verbindung.03.04.2024-

    Schlug mein Herz höher. Aber ich denke, dass er für uns wohl nicht bezahlbar wäre oder ggf für einen Mindestlohn die Knochen hinhalten würde. Habe nun aber auch gelesen dass er mit dem AEV in Verbindung gebracht wird, also hat sich das Thema wohl eh erledigt.

    Wie wäre eure Meinung dazu? Würde mich ehrlich interessieren

    Zu Wolf? Ich bin nicht sicher, ob Du die wirklich hören willst. ;)

    Erstens: BILD. Ich bin fast sicher, dass Niki Mondt sich mit dem Thema nicht ernsthaft beschäftigt haben wird (und nicht weil "zu teuer").

    Zweitens: Wolf ist m.M.n. über seinen Zenit hinaus. Da bekommt man bessere und beweglichere Stürmer für weniger Geld.

    AEV, ernsthaft? Wo hast Du das gelesen? Zu seinem Ex-Mannheimer Kollegen Reul? Das wäre in der Tat lustig.

    BTW: Der Abschied von Mannheim war auch wohl alles andere als harmonisch, wie zu lesen war. Und im Januar hieß es im Mannheimer Morgen noch "Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen." (leider Bezahlschranke). Aber das war natürlich bevor er in Mannheim vor die Tür gesetzt wurde.

    sollte auch speichern bedeuten ist doch klar


    sicher = confirmed

    Jaja. ;) "Confirmed" ist gar nix, solange es nicht "confirmed" ist (von einem der Clubs).

    In K*ln hielt man auch Ehl für "confirmed", weil man Sharkbite für gut informiert hielt. Und Sharkbite ist bzgl. KEC i.d.R. tatsächlich gut informiert, besser als Eisblog jedenfalls.

    Aber wie auch immer, kann alles sein mit Geitner. Warten wir ab.

    Mal abgesehen von der ganzen Konversation hier...die Toiletten sind allgemein komplett abgeranzt und einfach nur richtig widerlich. Habe in anderen Hallen erlebt, dass es dort auch mal zwischen den Dritteln gereinigt wird.

    Bei uns gefühlt nicht mal zwischen den Spieltagen

    Das wäre dann in der Tat allerdings ‒ und im wahrsten Sinne des Wortes ‒ eine "Sauerei".

    :yippie:

    Das wäre doch mal was … ich sehe schon die Werbung vor meinem geistigen Auge: „Die Eis-Panzer aus Düsseldorf“

    … und die Helme werden dann in Camouflage foliert!

    Ich hätte mir eher vorgestellt, irgendeine Rheinmetall-Panzerkanone auf die Zamboni zu montieren, die in Intervallen rot-gelben Rauch ausstößt.

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    Also wenn ich mit Vornamen Harald hieße, wüsste ich wo ich jeden Tag mindestens 53x anriefe :prof:

    der Anruf käme ja dann jetzt zu spät !

    Ohne es in diesem Fall definitiv zu wissen, kann man aber mit Fug und Recht anehmen, dass Harald Wirtz die Existenz der in Düsseldorf ansässigen Firma Rheinmetall nicht völlig entgangen ist und es zumindest den Versuch gegeben hat (wie bei allen anderen in Frage kommenden Großunternehmen in Düsseldorf auch).

    … so ein Mindset ist genau das, was gebraucht wird! Wird vor allem Hauke freuen!

    ...falls er hoffentlich noch am Start ist und noch nicht verhökert wurde bzw. wird...

    Aktuell steht er bei der DEG unter Vertrag. Und es sieht ja nicht gerade so aus, als würden sich andere Clubs intensiv um ihn (oder er sich um andere Clubs) bemühen. Was sicher auch dem Vertrag geschuldet ist, den er hier hat.

    Wobei ja nicht unbedingt gesagt ist, dass ein Verblieb von Haukeland zwingend die allerbeste Lösung sein muss…

    NEIN. Ob eine Frage von mir rhetorisch ist oder nicht, bestimme ich wohl immer noch selbst.

    Aber mir ist schon klar, dass Du darauf keine Antwort hast, es aber nicht zugeben kannst.

    Hast du doch, ich habe dich zitiert. Du hast deine Frage selbst als rhetorisch deklariert. Lies bitte selbst was du geschrieben hast...

    Was also willsr du?

    Komische Art der Kommunikation....

    Ist ja echt nicht einfach mit Dir. (Richtig) Lesen solltest besser Du selbst:

    Überhaupt halte ich es für den falschen Ansatz, hier auf einer juristischen Ebene weiterkommen zu wollen, auf der man jeden Prozess höchstwahrscheinlich verlieren würde.

    Ich kenne den konkreten Fall nicht und weiß auch nicht, wer warum eine Toilette verschlossen hat (die DEG war es wohl eher nicht). War sie verstopft, war die Spülung defekt? Soll die DEG jetzt etwa den Klempner bestellen?

    Sehr sachlich. Vielleicht nimmt man die Realität in der Halle im VIP-Bereich nicht mehr so wirklich wahr... Aus welchen Gründen auch immer.

    Das war eine ernstgemeinte rhetorische Frage, um zu verdeutlichen, dass hier nicht die DEG als zeitweiliger Mieter, sondern die Stadt als Vermieter zuständig ist (falls es sich um ein solches oder ähnliches Problem handeln sollte).

    Bekommst Du diesen Bezug (den ich jetzt extra nochmal hervorgehoben habe) hin? Wo steht da was von Vertragstext?

    Seit Beginn dieses Themas pochst Du aber darauf, dass die DEG Dein Vertragspartner und somit zuständig und verantwortlich auch für funktionierende und nicht abgeschlossene Toiletten sei (da war von den Toiletten im Oberrang auch noch gar nicht die Rede):

    Wenn die Toilettenräume verschlossen oder unbeleuchtet sind ist die DEG verantwortlich, weil sie unser Vertragspartner ist. Rein rechtlich niemand anders! Es obliegt der DEG, wie das organisiert wird.

    Und ebenfalls seitdem frage ich Dich mehrfach, was dieser Vertrag zwischen Dir (oder dem Zuschauer allgemein) und der DEG zum Thema Toiletten hergibt. Zuletzt vor rund 4 Stunden:

    Okay. Und was steht jetzt im Vertrag dazu (Zitat), auf den Du so pochst?

    Und diese Frage wurde (von mir!) nie als rhetorisch deklariert. Also, was ist nun Deine Antwort darauf…?

    Wenn hier also etwas "komisch" an der Kommunikation ist, dann ist es Deine.

    Man kann ja sicher vieles an der DEG kritisieren (tue ich auch), aber irgendwo ist auch mal ’ne Grenze. Die DEG hat den Dome weder konzipiert und gebaut, noch ist sie dessen Eigentümer, noch hat sie das "Facility Management" (wie das heute heißt) übernommen. Sie mietet lediglich die Halle für einen Spieltag zu einem bestimmten Zweck, legt dafür ordentlich Geld auf den Tisch, und dann hat der Eigentümer/Vermieter dafür zu sorgen, dass sich alles in dem vorgesehenen ordnungsgemäßen und funktionierenden Zustand befindet.

    Zum Thema Toiletten und Catering im Oberrang hat der User Beckster ja nun schon ausführlich Stellung genommen.

    Und dass die DEG im Falle von echten Mängeln D.Live darauf anspricht und deren Behebung verlangt, darauf kannst Du Gift nehmen.

    Aber okay, wer ein Thema wie Toiletten (!) zum Anlass nimmt, seine Dauerkarte nicht zu verlängern, kann das natürlich tun. Verstehen muss man es nicht.

    Das war eine ernstgemeinte rhetorische Frage, um zu verdeutlichen, dass hier nicht die DEG als zeitweiliger Mieter, sondern die Stadt als Vermieter zuständig ist (falls es sich um ein solches oder ähnliches Problem handeln sollte).

    Da bin ich aber noch davon ausgegangen, dass von Toiletten die Rede ist, die normalerweise für den betreffenden Bereich auch geöffnet sind und zu diesem auch gehören. Von Toiletten im (ohnehin gesperrten) Oberrang war da noch gar nicht die Rede, das hat erst Horst hier erstmals erwähnt. Ich weiß jetzt auch nicht, von welchen Du konkret sprichst.

    Was ist denn jetzt mit dem Vertragstext i.S. Toiletten?

    "Auf eine rhetorische Frage erwartet der Fragende keine (informative) Antwort, sondern es geht ihm dabei um die verstärkende Wirkung seiner Aussage. Der Sprecher drückt durch die rhetorische Frage seine eigene Meinung aus. Durch den Kontext und die Betonung wird die rhetorische Frage kenntlich."

    Hatte ich doch beschrieben!

    Hä? Es geht um diese Frage (und die ist NICHT rhetorisch):

    Okay. Und was steht jetzt im Vertrag dazu (Zitat), auf den Du so pochst?

    Ja?

    Überhaupt halte ich es für den falschen Ansatz, hier auf einer juristischen Ebene weiterkommen zu wollen, auf der man jeden Prozess höchstwahrscheinlich verlieren würde.

    Ich kenne den konkreten Fall nicht und weiß auch nicht, wer warum eine Toilette verschlossen hat (die DEG war es wohl eher nicht). War sie verstopft, war die Spülung defekt? Soll die DEG jetzt etwa den Klempner bestellen?

    Sehr sachlich. Vielleicht nimmt man die Realität in der Halle im VIP-Bereich nicht mehr so wirklich wahr... Aus welchen Gründen auch immer.

    Das war eine ernstgemeinte rhetorische Frage, um zu verdeutlichen, dass hier nicht die DEG als zeitweiliger Mieter, sondern die Stadt als Vermieter zuständig ist (falls es sich um ein solches oder ähnliches Problem handeln sollte).

    Da bin ich aber noch davon ausgegangen, dass von Toiletten die Rede ist, die normalerweise für den betreffenden Bereich auch geöffnet sind und zu diesem auch gehören. Von Toiletten im (ohnehin gesperrten) Oberrang war da noch gar nicht die Rede, das hat erst @Horst hier erstmals erwähnt. Ich weiß jetzt auch nicht, von welchen Du konkret sprichst.

    Was ist denn jetzt mit dem Vertragstext i.S. Toiletten?

    Bin auch von Zitat "einer leichten Anpassung der Preise" betroffen. Wie bereits o.a. eine Erhöhung von 276.- € auf 445.-€. Tut mir leid, aber das kann es nicht sein.

    Was außer "das kann es nicht sein" ist Deine Antwort auf diese Frage:

    Darf ich mal ganz wertfrei die Frage stellen, welchen Sinn es haben soll, dass Rentner und Inklusionspersonen zum Kinderpreis in die Halle können sollen?

    Unabhängig davon, dass verschlossene oder unbeleuchtete Toiletten keine schöne und möglichst zu vermeidende Situation sind, frage ich nochmal: Was in dem Vertrag zwischen Zuschauer und DEG ist bzgl. Toiletten im Detail geregelt? Ich würde mal blind vermuten: Nichts.

    Ja, sehr blind! Es handelt sich um eine Veranstaltung in einer "modernen" Veraltungshalle, nicht um eine grüne Wiese im 18. Jahrthundert. Oder, wie du ja zu Recht bemerkst, nicht mehr um die Zustände von der Brehmstraße, die man ja genau aus diesen Gründen verlassen hat.

    Okay. Und was steht jetzt im Vertrag dazu (Zitat), auf den Du so pochst?

    Dass die Zustände um Welten besser sind als an der Brehmstraße, wirst Du ja wohl hoffentlich nicht bestreiten.

    In den von mir angesprochenen "Anderen Zeiten "konnte "Man" noch, straffrei, an einen Baum/Zaun pinkeln.Ging 60 Jahre ohne das sich jemand aufgeregt hätte.

    Ich hingegen erinnere mich an bisweilen durchaus aufgeregte Schäferhunde an der Leine von Polizeibeamten, die in späteren Jahren an besagtem Zaun Position bezogen hatten.

    Wer immer von uns noch an der Brehmstrasse war, war zumindest 18 Jahre jünger und fitter... ;)

    Und die, die damals so alt waren wie manche hier jetzt, was war mit denen?

    Beispiel Catering: ist ein externes Unternehmen; nichts „eigenes“.
    Die DEG hat hier nur bedingt Einfluss, denn sie muss nachher alles bezahlen. „Wenn ihr wollt, dass wir die Cateringpoints im Oberrang bespielen, kostet es extra“.

    Den Punkt sehe ich allerdings etwas anders. Wer immer da was verkauft, macht Gewinn oder hat zumindest die Absicht dazu. Also hat er eine Standmiete zu bezahlen (die auch die Kosten für Sicherheitspersonal etc. decken könnte).

    Wenn sich dann niemand findet oder den Zuschauern am Ende die Preise zu hoch sind, ist das so. Aber dass (und wofür?) die DEG etwas zu bezahlen hätte, sehe ich nicht (anders als im VIP-Bereich).

    Die DEG ist ja m.W. an den Catering-Einnahmen im Dome nicht beteiligt (anders als in Köln der KEC).

    Und in dem Zusammenhang die Brehmstrasse zu erwähnen verbietet sich von selbst. Waren andere Zeiten und im Gegensatz zu einem Besuch im Dome war ein Besuch an der Brehmstrasse ein besonderes Erlebnis.

    Inwiefern "andere Zeiten"? Musste man da weniger dringend?

    Und ein besonderes Erlebnis war es, weil es von den Zuschauern dazu gemacht wurde. Und in den letzten Jahren auch immer seltener. Merkste selbst, oder?

    Da spielt auch das Sicherheits- und Räumungskonzept eine große Rolle.

    Wobei mir unter der Hand schon zu Ohren gekommen ist, dass man sich in Köln über das (nach deren Ansicht völlig übertriebene) Konzept bei uns köstlich amüsiert. Es hieß, dass die Stadt (also wohl wieder D.Live?) diese Vorgaben macht.

    Diese Vorgaben sollen jetzt nochmals verschärft worden sein, und sind damit einer der vielen Gründe für gestiegene Kosten. So hieß es jedenfalls.

    Nochmal: Die DEG ist unser Vertragspartner! Wenn die Toilettenräume verschlossen oder unbeleuchtet sind ist die DEG verantwortlich, weil sie unser Vertragspartner ist. Rein rechtlich niemand anders! Es obliegt der DEG, wie das organisiert wird.

    Unabhängig davon, dass verschlossene oder unbeleuchtete Toiletten keine schöne und möglichst zu vermeidende Situation sind, frage ich nochmal: Was in dem Vertrag zwischen Zuschauer und DEG ist bzgl. Toiletten im Detail geregelt? Ich würde mal blind vermuten: Nichts.

    Überhaupt halte ich es für den falschen Ansatz, hier auf einer juristischen Ebene weiterkommen zu wollen, auf der man jeden Prozess höchstwahrscheinlich verlieren würde.

    Ich kenne den konkreten Fall nicht und weiß auch nicht, wer warum eine Toilette verschlossen hat (die DEG war es wohl eher nicht). War sie verstopft, war die Spülung defekt? Soll die DEG jetzt etwa den Klempner bestellen?

    Es ist Aufgabe der Stadt (D.Live), den Dome funktional in Schuss zu halten, nicht der DEG. Die DEG ist nur ein zeitweiliger Mieter, und zudem auch nur einer von vielen, und sie muss leider mit den Gegebenheiten leben, die sie beim Spiel aktuell vorfindet. Oder soll sie bekanntgeben "Eine Toilette ist defekt, Spiel fällt leider aus!"?

    Ich jedenfalls habe insbesondere wegen der Toilettensituation und der in dem Kontext erfahrenen Beleidigungen meine Dauerkarte nach mehr als 60 Jahren Fanfreundschaft gekündigt

    Wer hat wen wie beleidigt?

    Und wenn Du schon so lange Fan bist: Wie fandest Du denn die Toilettensituation auf der Brehmstraße so? Die muss ja geradezu paradiesisch gewesen sein, wenn Du nicht da schon die Dauerkarte gekündigt hast.

    Beckster
    Danke für die ausführliche und anschauliche Schilderung. Das ist in der Tat ein unhaltbarer Zustand. Aber da wäre wohl D.Live der richtige Ansprechpartner, weniger die DEG (die aber natürlich Druck machen könnte/sollte).

    Genau das ist völlig falsch. Unser Vertragspartner ist die DEG als Veranstalter, D.Live ist deren Vertragspartner!

    Die Stadt Düsseldorf, vertreten durch D.Live, ist der Eigentümer des Dome, und nur der könnte auch bauliche Maßnahmen und Verbesserungen veranlassen (Aufzüge, Toiletten etc.). Die DEG als Mieter kann da gar nichts aktiv tun (außer eben freundlich bitten oder Druck machen).

    Und wenn Du schon so auf Verträge pochst: Wo im Vertrag zwischen Zuschauer und DEG steht denn, dass der Zuschauer Anspruch auf optimale Bedingungen für Behinderte habe? (Dass das wünschenswert wäre, steht ja außer Frage.)

    Ich erwarte nicht dass mir jemand ein Sitzplatz anbietet

    Das würde ich allerdings erwarten!

    Baulich ist der Dome für Leute mit körperlichen Einschränkungen eine Vollkatastrophe. Da braucht man sicherlich nicht drüber diskutieren.

    Kannst Du das näher und konkreter beschreiben? Ich will das gar nicht in Frage stellen, aber ich habe tatsächlich keine Ahnung, und deshalb interessiert es mich. Zwar bin ich (noch) nicht betroffen (und es fällt mir deshalb nicht auf), aber der Zahn der Zeit nagt auch an mir. Niemand kann sicher sein, zeitlebens topfit durch die Gegend rennen zu können.

    2027 haben wir ja die WM. Möglicherweise MUSS sich bis spätestens dahin ja sogar etwas ändern, wenn die Zustände wirklich so katastrophal sind (Auflagen der IIHF?).

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    Dieses Forum ist "schlau": Du musst gar nicht irgendwelche Link-Konstruktionen "basteln", sondern einfach nur den Link als solchen einfügen, dann stellt sich das automatisch so dar (inklusive der Quelle rechts unten):

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    […]

    Und gerade Fans mit einer Gehbehinderung werden bei der DEG in Einklang mit DLive teilweise diskriminierend behandelt. Das habe ich selbst mitbekommen.

    Das ist allerdings a) ein ganz anderes Thema und hat mit Preisen nix zu tun, und b) ebenfalls zu unkonkret. Wenn Du etwas zu beklagen hast, dann tu es, aber bitte so, dass man damit auch was anfangen und sich darunter etwas vorstellen kann.

    (…) Aber unsere Ermäßigten und zwar die Rentner und Schwerbehinderte sowie Schüler, Studenten, Azubis (von 17 - 27) haben eine Erhöhung von 61% bei den Jugendlichen von 4 - 16 Jahren sind es knapp 7%. (…)

    Darf ich mal ganz wertfrei die Frage stellen, welchen Sinn es haben soll, dass Rentner und Inklusionspersonen zum Kinderpreis in die Halle können sollen?

    Ich kenne keinen Club, welcher die o.g. Personengruppen unter der Ermäßigungskategorie „Kind“ führen. Dies hat die DEG jahrelang gemacht. Somit konnten die genannten Personengruppen bisher Eishockey für einen absolut schmalen Taler genießen.

    Der Club hat eine Änderung meines Erachtens viel zu lange versäumt.

    Vielleicht mal überlegen, ob diese nicht soviel Geld haben. Und mal eben 169,00€ (Kat. 3 vorher 4) mehr bezahlen müssen, kann nicht jeder. Letztes Jahr sind die Preise ja auch angehoben worden.

    Was soll ein Club wie die DEG da "überlegen"? "Nicht soviel Geld" können auch Nicht-Rentner und Nicht-Behinderte haben (und haben sie oft auch). Genauso wie Rentner und Behinderte nicht pauschal und per Definition arm sein müssen. Da müsste man schon andere Kriterien (er)finden, aber deren objektive Prüfung ist natürlich schwierig und ein Problem. Menschen, die für einen viel zu niedrigen Mindestlohn schuften müssen, Bürgergeldempfänger, Obdachlose, Flaschensammler, Flüchtlinge, you name it…

    Ich hab mich mit dem Preisgefüge für diese Personengruppen ehrlich gesagt (noch) nie beschäftigt. Aber 169 € umgelegt auf 26 Heimspiele sind 6,50 € pro Spiel (und somit pro Woche während der Saison) mehr. Für das Geld bekommt man heute keine Packung Kippen mehr, und vielleicht gerade noch zwei Schumacher Alt in ’nem Restaurant.

    Aber da ich keinen Vergleich zu den Vorjahren habe (die Mail von gestern hab ich auch bekommen, aber keine in den Vorjahren, die DEG-Website schweigt sich aktuell zu DK-Preisen aus, aber die Preise der Vorsaison habe ich immerhin noch über die "Wayback Machine" Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen. gefunden) bzw. auch gerade nicht die Zeit habe, das im Detail zu vergleichen, könnte vielleicht jemand das mal in Zahlen übersichtlich gegenüberstellen, damit man sich ein Bild machen und ein Urteil bilden kann?

    Im übrigen kann man z.B. in Berlin bessere Plätze für deutlich weniger Geld haben.

    Ich bin geneigt zu antworten: "Dann geh doch nach Berlin!" :D ;)

    Berlin, ja, ganz toller Vergleich. Der Club gehört der AEG, die Arena ist ebenfalls im Eigentum der AEG, wenn die eines nicht haben, dann sind es Geldsorgen. Und was wirklich "bessere" Plätze sind, ist ja auch noch nicht klar. Das ist zu pauschal, hast Du das konkreter?

    Interessant wäre aber tatsächlich mal ein Preisvergleich mit allen Clubs.

    Und gerade Fans mit einer Gehbehinderung werden bei der DEG in Einklang mit DLive teilweise diskriminierend behandelt. Das habe ich selbst mitbekommen.

    Das ist allerdings a) ein ganz anderes Thema und hat mit Preisen nix zu tun, und b) ebenfalls zu unkonkret. Wenn Du etwas zu beklagen hast, dann tu es, aber bitte so, dass man damit auch was anfangen und sich darunter etwas vorstellen kann.

    Enttäuscht bin ich eigentlich nur von der Stimmung angesichts der Wichtigkeit des Spiels.

    Hä? Warst Du im Stadion?

    Joa.

    Am Bierstand, oder wo?

    Nee, sorry, das kann ich so nicht stehenlassen. Ich bin im Block 106 (Pressetribüne), und das ist ganz gewiss nicht der "Stimmungsblock" überhaupt. Aber eben deshalb kann man die Gesamtstimmung im Stadion recht gut wahrnehmen und einschätzen, statt sich durch eine Superstimmung, die vielleicht im eigenen Block herrschen mag, täuschen zu lassen.

    So laut, wie es phasenweise während des Spiels war, habe ich dieses Stadion noch nie erlebt. Das fing schon bei der Aufstellung an, und hat sich auch während des Spiels fortgesetzt. Bemerkenswert vor allem auch die Reaktion unmittelbar nach den Gegentoren, da wurde nochmal richtig angefeuert und aufgemuntert. Und zwar (fast) vom ganzen Stadion.

    Natürlich gab es zwischendurch Phasen, wo es auch wieder leiser war bzw. nur die Ultras mit ihrem einschläfernden Dauer-Leierkastensingsang zu hören waren (ich verstehe auch gar nicht, dass die das selbst nicht mal merken, dass das nicht zündet und deshalb keiner mitzieht). Aber das gibt es in jedem Spiel in jedem Stadion weltweit, zumal ja angesichts des Grottenkicks der Fortuna auch wirklich so gar kein Funke vom Rasen auf die Ränge übergesprungen ist (und auch gar nicht überspringen konnte). Und es gab mehrfach die Reaktion vom Rest-Publikum, dass denen die Ultra-Dauerschleife irgendwann auf den Sack ging und anderer Support initiiert wurde, wo dann prompt auch (fast) alle mitgezogen haben.

    Ich weiß echt nicht, woher Du Deine Wahrnehmung nimmst. Unter Berücksichtigung der Leistung der Mannschaft und des Spielverlaufs (aber auch unabhängig davon) war die Stimmung und der Support insgesamt überragend.

    Die Stimmung in Eisstadion egal in welchen ist viel besser wie im Fußballstadion

    Das ist ein Mythos und stimmt so auch nicht. Zum einen ist die Akustik in reinen Eisstadien wie Straubing, Iserlohn und seinerzeit Brehmstraße eine völlig andere als in MuFu-Arenen mit all ihren schallschluckenden Materalien (und in Fußballstadien unter freiem Himmel sowieso), aber die Lautstärke, die ich gestern im Stadion phasenweise erlebt habe, ja, die habe ich vielleicht an der Brehmstraße in den ’70/’80ern mal erlebt (unter einem Blechdach).

    Als hätte es bei noch keinem Eishockeyspiel Ruhephasen im Publikum gegeben (ja, auch an der Brehmstraße, und auch abhängig vom Spielverlauf).

    Warst Du schon mal in Skandinavien? Ich war 2015 mit der DEG bei der CHL sowohl in Turku als auch in Oulu. Da ist keine Stimmung, da ist Oper. Soviel zu "egal in welchen"…