Beiträge von myfreexp

    Laut allen Berichten lag der Etat mit Augsburg und Iserlohn auf ungefähr einem Level.

    Nicht einmal. Wie ich oben schrieb:

    Tatsächlich war es, nachdem endlich überhaupt mal ein Etat beziffert wurde, aber noch viel dramatischer.

    Was konkret heißt: Es musste zu Saisonbeginn mit einem DEL2-Etat, der nicht einmal zu den Top 3 bis 4 in dieser Liga gehört hätte, ein DEL-Team gebaut werden.

    Das war aber gar nicht Gegenstand Deines Beitrags. Gegenstand Deines Beitrags war die Aussage "Augsburg ein Team, das wegen der Abstiegsthematik erst Wochen später als alle andere an die Planung gehen konnte". Und auf diese Aussage habe ich mich bezogen, weil sie falsch ist. Es gab nämlich ein Team, das trotz feststehenden Klassenerhalts noch später in die Planung gehen konnte als Augsburg, und das war die DEG.

    Ich lasse mir ungern unterstellen, Unwahrheiten zu verbreiten. Die Planungen der DEG wurden nach Saisonende erschwert, vielleicht auch eine Zeit lang unterbrochen, aber gerade auf dem deutschen Sektor (das ist nunmal der Bereich, wo über den Sommer kaum noch was geht) haben sie doch nicht erst im Mai begonnen, sondern waren zu diesem Zeitpunkt schon so gut wie abgeschlossen. Das war in Augsburg mitnichten der Fall.

    In Deiner ursprünglichen Aussage war aber vom "deutschen Sektor" gar nicht die Rede, sondern nur von "Planung" generell.

    Zudem hat man noch Nikita Quapp im Mai verpflichtet, das war’s dann aber in der Tat auch.

    Aber inwiefern kann man Planungen im "deutschen Sektor" überhaupt jemals als "abgeschlossen" betrachten? Das Kontingent deutscher Spieler ist doch nicht begrenzt. Natürlich hätte die DEG auch noch vier deutsche Top-Center verpflichten können, wenn sie denn verfügbar und bezahlbar gewesen wären. Auch durch den späten Einstieg in die Planung war das nicht möglich, und bezahlbar wären sie aber auch vorher schon ohnehin nicht gewesen. Insofern ist auch diese Abgeschlossenheit auf dem "deutschen Sektor" eher eine der Not gehorchende und zwingende Folge, aber keine irgendeiner Planung. Man ist ja nicht verpflichtet, alle AL auch zu vergeben.

    Und als dann wieder Geld nachgeschossen wurde, hat man ja immerhin noch McKiernan (nach erfolgter Einbürgerung) und Laurin Braun verpflichtet.

    Insofern ist mir das Argument mit dem "deutschen Sektor" im Vergleich zu Augsburg vor Saisonbeginn nicht sehr einleuchtend, wenn man mit Max Balinson gerade mal einen deutschen Feldspieler neu verpflichtet hat, weil mehr halt mangels Verfügbarkeit und Geld nicht möglich war. Alle anderen waren ja schon da. Und selbiges gilt ja auch für Augsburg (also dass alle deutschen Spieler, die noch einen DEL-Vertrag über die Saison hinaus hatten, schon da waren). Aber wie gesagt, im Detail habe ich über deren Kader zu diesem Zeitpunkt keinen Überblick.

    Da ist die frühzeitige Verpflichtung von Max Balinson nun wirklich nicht der "Game Changer", und im Nachhinein schon mal gar nicht angesichts seiner Leistungen, die man so auch wirklich nicht erwarten musste.

    Was aber durchaus interessant ist, wie die Verträge aussehen, wenn man wie Augsburg (oder eben jetzt die DEG) "eigentlich" abgestiegen ist, aber noch gar nicht sicher ist, ob der Abstieg wirklich vollzogen werden wird. Muss ich mich wirklich mal kundig machen, ob dann eine Ausstiegsklausel greift.

    Zitat

    Okay, mag man ja so sehen. Aber man kann (speziell in dieser Phase) die Trennung doch nicht vollziehen, bevor man nicht auch umgehend einen Ersatz präsentieren kann!

    Da bin ich ganz bei dir. Geschäftsführung und Gesellschafter waren in der Pflicht, Szenarien für den Fall des Abstiegs vorzubereiten, auch und gerade auf diesem Gebiet. Daran sind sie, nach dem was man bislang weiß, komplett gescheitert.

    Na ja, ich würde nicht soweit gehen zu fordern, dass man für den Fall des Abstiegs schon einen unterschriftsreifen Vertrag in der Schublade mit einem anderen Sportdirektor hätte liegen haben müssen, um ihm im Falle des Klassenerhalts "April, April!" zuzurufen.

    Aber man hätte nach dem letzten Spiel gegen Wolfsburg umgehend damit beginnen müssen…

    • zu klären, ob man Mondt halten will oder nicht (und nicht erst 10 Tage damit zu warten, ggf. hätte man die Entscheidung für dieses Szenario sogar auch schon vorher treffen können),
    • wenn nicht, sich um Alternativen zu kümmern, und
    • Mondt erst dann freizustellen, wenn man auch einen Ersatz gefunden hat.

    Stimmt auch nicht. Als die DEG überhaupt (und da auch nur ansatzweise) mit der Planung beginnen konnte, war es Anfang Mai 2024:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Und somit sogar mindestens eine Woche später als das letzte Finalspiel der DEL2 am 23.04.2024.

    Kann man nicht mal vorher die Fakten checken, bevor man sie verbreitet?

    Wie viele Spieler, insbesondere im deutschen Sektor, hatte die DEG Ende April schon für die neue Saison unter Vertrag? Wie viele waren es in Augsburg?

    Das war aber gar nicht Gegenstand Deines Beitrags. Gegenstand Deines Beitrags war die Aussage "Augsburg ein Team, das wegen der Abstiegsthematik erst Wochen später als alle andere an die Planung gehen konnte". Und auf diese Aussage habe ich mich bezogen, weil sie falsch ist. Es gab nämlich ein Team, das trotz feststehenden Klassenerhalts noch später in die Planung gehen konnte als Augsburg, und das war die DEG.

    Wenn du über Fakten sprechen möchtest, dann bitte über die entscheidenden.

    Ich wollte nicht über etwas sprechen, was in Deinem Beitrag gar nicht Thema war (wie gesagt).

    Wenn Du noch andere Themen ansprechen möchtest, gerne. Und wenn Du die Vertragssituation von Augsburg und der DEG Ende April darlegen und vergleichen möchtest, dann ebenfalls. Aber frag mich doch nicht danach.

    Ich weiß ad hoc nur, dass unsere einzige Neuverpflichtung bis Anfang Mai Max Balinson war. Aber die wurde schon viel früher getätigt als sie kommuniziert wurde, und auch lange bevor von den finanziellen Schwierigkeiten die Rede war. Die halbe DEL war hinter ihm her.

    Vom Augsburger Kader Ende April habe ich im Detail keine Kenntnis, aber bevor ich vielleicht mal irgendwas dazu sagen sollte, werde ich mir diese Kenntnis vorher aneignen.

    Alle, die anderer Meinung sind, in einer Tour mit dem Totschlagargument zu kommen, sie würden nicht alle Fakten kennen, ist übrigens wirklich ermüdend.

    Niemand kennt alle Fakten, auch ich nicht. Aber das ist auch gar nicht der primäre Punkt. Viel "ermüdender" ist, wenn längst bekannte Fakten starrsinnig, konsequent und fortlaufend ignoriert werden.

    Ich kann ja sogar verstehen, dass man Mondt den Kader wegen der schwierigen Bedingungen verzeiht. Ich persönlich sehe aber so gravierende Fehlleistungen, dass eine Trennung gerechtfertigt werden kann.

    Okay, mag man ja so sehen. Aber man kann (speziell in dieser Phase) die Trennung doch nicht vollziehen, bevor man nicht auch umgehend einen Ersatz präsentieren kann!

    P.S.: Aber danke für Deinen sachlichen Diskussionsstil.

    jiri: Danke für Deinen Beitrag.

    Wir müssen uns ehrlich fragen, worum es bei der Personalie Mondt geht,- geht es um Kompetrenz, Identifikation, Motivation,- oder geht es um Ergebnisse, Enttäuschung, Frust, Marktmechanismen, Symbolhandlungen?

    Es geht bei der Personalie Mondt nicht zuletzt auch um lange gehegte Aversionen, die nichts mit (vermeintlich mangelnder) Kompetenz zu tun haben.

    Denn so, wie man Mondt unterstellt, seinen Kumpels (übrig ist ja nur Barta geblieben, wenn man ihn denn überhaupt als solchen bezeichnen will) nur deshalb einen Job verschafft zu haben, weil es eben Kumpels sind (und nicht, weil er sie für kompetent hielt), so haben die, die das unterstellen, ihrerseits nämlich Kumpel(s), deren/dessen frühere Entlassung man Mondt immer noch nachträgt. Obwohl Mondt für deren/dessen Entlassung gar nicht verantwortlich war/ist.

    Die DEG Eishockey GmbH wird nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt, in dem alle Entscheider dasselbe Interesse verfolgen. Das wird leider immer deutlicher.

    Ich hoffe, sie liefern! Ich hoffe, sie haben schon ein Trumpfass im Ärmel!

    Ich fürchte, da wirst Du enttäuscht werden.

    Vor der DEG lagen am Ende der Saison mit Iserlohn ein Team, das sich den Luxus (andere würden sagen die Doofheit) erlaubt hat, die Kaderplanung ganz ohne richtigen Sportdirektor anzugehen, und mit Augsburg ein Team, das wegen der Abstiegsthematik erst Wochen später als alle andere an die Planung gehen konnte.

    Stimmt auch nicht. Als die DEG überhaupt (und da auch nur ansatzweise) mit der Planung beginnen konnte, war es Anfang Mai 2024:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Und somit sogar mindestens eine Woche später als das letzte Finalspiel der DEL2 am 23.04.2024.

    Kann man nicht mal vorher die Fakten checken, bevor man sie verbreitet?

    Wie oft willst Du eigentlich noch auf immer denselben Argumenten rumreiten, die längst und mehrfach entkräftet wurden, sowie alle dargelegten Gründe, Umstände und Tatsachen ignorieren? Was ist eigentlich Dein Problem? Ernsthafte Frage.

    Da es eh keinen Zweck hat, werde ich nicht nochmal alles wiederholen. Daher nur diese Kommentare, Rest bei Bedarf bitte selbst raussuchen:

    Wer hat denn die Mannschaft 2023-24 verpflichtet und mit langjährigen Verträgen ausgestattet.

    Falsch und (bewusst) irreführend. Es wurden nur drei Spieler mit "langjährigen" Verträgen ausgestattet, die man kritisieren könnte, nämlich Akdağ (2 Jahre), Ankert (2 Jahre) und Mebus (3 Jahre). Und nicht die gesamte Mannschaft. Die Gründe bei den drei genannten Spielern waren zwingend und wurden mehrfach erläutert.

    Diese Mannschaft spielte schon gegen den Abstieg. Die unter Form spielende Mannschaft war bestimmt nicht günstig.

    Beides falsch. Mannschaftsetat Platz 13 (also kann sie so teuer nicht gewesen sein), Tabellenplatz 11. Also wie Berlin mit Mega-Etat eine Saison zuvor. Wie kommst Du zu solchen Aussagen wie "war bestimmt nicht günstig", woher glaubst Du das zu wissen oder behaupten zu können, wenn doch längst das Gegenteil öffentlich bekannt und zudem belegt ist?

    Danach holt er zur Saison 2024-25 einen Trainer Novizen. Selbst wo Geld vorhanden war tauschte er ihn nicht aus.

    In der Umfrage vom 30./31.12.2024 hast Du selbst für die Option "Trainer feuern, sobald Ersatz gefunden wurde, Sportdirektor nach der Saison" abgestimmt.

    Es wurde Geld für einen Trainerwechsel bereitgestellt? Von wem und wieviel? Nichts davon wurde je kommuniziert (und ist auch nicht der Fall gewesen). Und gab es jemanden, der den Job hätte machen können und wollen? Erzähl doch mal… Kannst Du aber nicht, weil Du es gar nicht weißt.

    Hier wurde ja ausführlich beschrieben das dieses System nicht zu diesen vorhandenen Kader passte. Das hätte doch ein so erfahrener Sportdirektor sehen müssen.

    Du meinst alle die Meistertrainer hier im Forum, die meinen, besser über "Systeme" urteilen zu können als die dafür ausgebildeten Profis? Hier gibt es nur ganz wenige User, die dazu ansatzweise kompetent sind (ich gehöre nicht dazu). Einer davon ist offensichtlich flingern1935, und der hat geschrieben:

    Auf wessen Kappe geht das jetzt? Schwer zu sagen. Vielleicht hätte Reinprecht rausfliegen sollen. Vielleicht hatte die DEG kein Geld für einen neuen Trainer. Vielleicht hätte Reinprecht das System nach erfolglosen 30 Spielen irgendwann umstellen sollen. Aber wie wahrscheinlich wäre es, dass das Team dann ein neues System verinnerlicht, nachdem sie eineinhalb Saisons in Manndeckung unterwegs waren? Man weiß es nicht.

    Alles richtige Fragen, und eine Frage fehlt da noch: Hat die Mannschaft überhaupt das System gespielt, das ihr vorgegeben wurde? Hat man nicht oft von Spielern in Interviews nach Niederlagen gehört, dass sie eben nicht das gespielt haben, was sie hätten spielen sollen? Weiß jemand, was in der Kabine gesprochen wurde?

    Jedenfalls äußert sich ein offensichtlich taktisch beschlagener und sachkundiger(er) User differenziert dazu und endet mit der Aussage "Man weiß es nicht". Aber selbsternannten Experten wie Dir war das natürlich alles und schon immer sonnenklar, und man tritt mal eben forsch auf und fordert "Mondt raus"!

    Man hat den Sportdirektor darauf hingewiesen wie gefährlich es ist mit dem Trainer in die Saison 2024-25 zu gehen. Das hat mir Harald Wirtz persönlich gesagt.

    Und hat Dir Harald Wirtz dann auch persönlich gesagt, warum er und die Mitgesellschafter es dann nicht verhindert haben, wenn sie es für zu "gefährlich" gehalten haben sollten? Hätten sie ja verhindern können, denn Entscheidungen über die Verpflichtung von Trainern trifft der Sportdirektor nicht alleine, sondern gemeinsam mit den Gesellschaftern.

    Aber erst zustimmen und dann hinterher sagen "Wir haben ja gewarnt" ist nicht fair. Dann muss man sich auch selbst den Schuh anziehen.

    Wie hier immer geschrieben wird das der Sportdirektor für die Mannschaft verantwortlich ist, dann muss er auch die Konsequenzen tragen.

    Das hat nichts mit Anti Mondt-Fraktion zu tun,

    Unterm Strich sind wir abgestiegen!

    Richtig. Die Frage ist nur, welchen Anteil Mondt daran trägt, oder ob nicht andere einen viel größeren Anteil daran tragen. Du und viele andere verfahren nach dem Prinzip "Schuldiger eindeutig klar, Klappe zu, Affe tot, Problem gelöst". Ganz einfach.

    Aber eben (leider) nicht so einfach.

    Wie auch immer: Es spricht ja überhaupt nichts dagegen, einen Sportdirektor, der noch Vertrag bis 2027 hat, freizustellen, wenn…

    • man Kandidaten konkret im Auge hat, von denen man überzeugt ist (und die es im Idealfall auch schon nachgewiesen haben), dass sie es besser können,
    • es einen Kandidaten gibt, auf den sich alle Gesellschafter einvernehmlich oder mehrheitlich geeinigt haben,
    • man diesen Kandidaten dann auch wirklich verpflichten will,
    • der auch wirklich zur DEG kommen will, und
    • man sich über die Modalitäten (Gehalt, Vertragslaufzeit etc.) geeinigt hat.

    Dann (und nur dann) kann und sollte man einen Sportdirektor in einer Phase, in der es bereits um Spielerverpflichtungen für die kommende Saison geht, freistellen/feuern.

    Wenn nur eine der obigen fünf Voraussetzungen nicht erfüllt ist, dann nicht. Und wie es aussieht, ist mindestens eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt. Wahrscheinlich sogar mehrere. Und deshalb ist die DEG aktuell in einer prekären Situation, in die sie sich (bzw. die Gesellschafter) selbst manövriert hat/haben.

    Und da helfen dann insbesondere solche Parolen nicht:

    Wir brauchen keine Pessimisten sondern Optimisten.

    Nein, sondern: Realisten und Entscheider mit Eishockey-Sachverstand, die nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun.

    P.S.: Dieser Beitrag hat länger gedauert, weil mir zwischendurch ein längeres Telefonat dazwischengekommen ist. Sollte es Redundanzen mit inzwischen weiteren geposteten Beiträgen geben, ist das möglich.

    Wieso sollte ich wenn der Etat veröffentlicht wird große Augen machen?

    Weil Dir dann vielleicht klar(er) würde, wo die eigentlichen Probleme liegen bzw. lagen. Du hast meinem vorletzten Beitrag und damit der Aussage zugestimmt, dass die Verantwortlichen nicht die sind, die jetzt gefeuert wurden.

    Das hattest Du bisher aber anders gesehen. Es gab ja hier seit Bestehen dieses Forums immer wieder Aussagen á la "Kann mir doch keiner erzählen, dass wir einen niedrigeren Etat als Bremerhaven/Straubing/Schwenningen/Nürnberg/Frankfurt/Iserlohn/Augsburg haben".

    Tatsächlich war es, nachdem endlich überhaupt mal ein Etat beziffert wurde, aber noch viel dramatischer. Und mit dem Etat konnten nun mal z.B. nur die Center geholt werden, die geholt wurden. Als dann Geld nachgeschossen wurde, war es bereits viel zu spät.

    Bezeichnend ja auch, dass wir diesen Sommer nicht einen einzigen Spieler mit Erfahrung und ordentlicher Vita verpflichtet haben

    Es behauptet niemand, dass wenn Mondt jetzt freigestellt wird, dass dadurch die Mannschaft besser spielt, aber sein Kredit ist aufgebraucht, er hat die Mannschaft und Trainer installiert, wenig Etat hin oder her, es fehlt an sämtlichen Ecken.

    Das ist von Oktober. Ja, es fehlte vor allem finanziell an allen Ecken und Enden, aber dafür ist nicht der Sportdirektor zuständig und verantwortlich. Der kann und darf nur das Geld ausgeben, das man ihm gibt. Da kann man nicht einfach mit "Etat hin oder her" lapidar drüber hinweggehen.

    Und es ist ja auch nicht nur der Etat zu Saisonbeginn, woran es gehakt hat. Aber was soll ich mich in Andeutungen ergehen, bei denen ich dann doch wieder keine Details nennen kann/darf und es wieder heißt, es sei alles nur heiße Luft. Bei den Informationen, die ich auch in der letzten Woche noch so sammeln konnte, bietet sich mir ein Bild des Grauens.

    Egal, die Anti-Mondt-Fraktion hat endlich ihren Willen bekommen, nun soll und muss sie damit glücklich werden.

    Die Zeit rennt der DEG weg.

    So wie ich es verstehe - bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege - sponsored von den Gesellschaftern nur Herr Völkel über sein Unternehmen. […] Herr Thiermann hat keine zwei Jahre ausgehalten, und hat völlig desillusioniert zurückgezogen.

    Timocom geht jetzt bereits in die fünfte (!) Saison als Sponsor.

    Und sicherlich hat Thiermann bisher auch zusätzlich aus seinem Privatvermögen zugebuttert, und das nicht zu knapp. Zurückgezogen hat er sich als Gesellschafter.

    Ich sehe da schon noch einen enormen Unterschied bei den Kader-Etats zwischen den Ligen. Der Top-Etat der DEL2 ist noch immer deutlich unter dem niedrigsten Kader-Etat in der DEL.

    Ganz sicher nicht.

    Und würde mal die volle Wahrheit über den Etat der DEG zu Saisonbeginn ans Licht der Öffentlichkeit geraten, würden einige Leute hier und anderswo etliche Dinge mit ganz anderen Augen sehen.

    Doch, ganz sicher.

    Oder wie erklärst du die Situation in Krefeld bzw. die Aussagen des Geschäftsführers?

    Wie hier schon geschrieben wurde: Als Weck-/Aufruf an potentielle Sponsoren.

    Was der Gf. des KEV der Presse erzählt, ist weder relevant noch der Maßstab. Maßstab sind die tatsächlichen und bei den Ligen hinterlegten Zahlen.

    Die Top Etats in der DEL 2 liegen in der Etattabelle der DEL so auf Platz 11 und 12. Gerade die Topteams, die unbedingt hoch wollen, liegen höher als mancher DEL Verein. Kassel und Dresden sind da an vorderster Front zu nennen.

    Gesamtetat oder Spieleretat?

    Mannschaftsetat natürlich.

    Da sind ganz andere Fehler im Hintergrund gemacht worden und dafür gibt es auch verantwortliche.

    Natürlich. Das sind aber genau nicht die, die von eben diesen Verantwortlichen gerade gefeuert bzw. freigestellt wurden.

    Ich sehe da schon noch einen enormen Unterschied bei den Kader-Etats zwischen den Ligen. Der Top-Etat der DEL2 ist noch immer deutlich unter dem niedrigsten Kader-Etat in der DEL.

    Ganz sicher nicht.

    Und würde mal die volle Wahrheit über den Etat der DEG zu Saisonbeginn ans Licht der Öffentlichkeit geraten, würden einige Leute hier und anderswo etliche Dinge mit ganz anderen Augen sehen.

    Wenn diese Freistellungen (unabhängig davon wie man das bewertet) nicht schon Teil einer KURZFRISTIGEN Strategie sind, welche bereits in Eckpunkten festgelegt und zeitnah umgesetzt wird, DANN zweifel ich an dem Verstand der Entscheidungsträger. Das wäre nämlich purer Aktionismus ohne Sinn und Verstand.

    Muss ich mich glatt mal selbst zitieren. 😂

    Ich fürchte, dass Du nicht sehr weit weg von der Wahrheit bist. Aus meiner Sicht hat sich hier (ähnlich wie bei manchen Fans) eine irrationale und schon länger schwelende negative Grundstimmung gegenüber Personen entladen, ohne die Ursachen wirklich objektiv zu analysieren und sich eigene Versäumnisse und Fehler einzugestehen.

    Die Frage ist doch jetzt, ob die Besetzung der drei wichtigen Stellen Geschäftsführer, sportlicher Leiter und Headcoach von der Ligazugehörigkeit abhängig ist.

    Inwiefern sollte die Position des Geschäftsführers (und das wäre die erste, die zu besetzen ist) von der Ligazugehörigkeit abhängig sein? Braucht man in der DEL2 weniger gute (oder bessere) Geschäftsführer als in der DEL?

    Wen ich schmerzlich vermisse ist der Eishockeyverrückte Peter Hoberg, der hätte solch eine Vorgehensweise eines Mondt nicht zugelassen.

    Ich stolpere gerade zufällig über diese Aussage, und auch wenn es Schnee von gestern ist, kann man das so nicht stehenlassen.

    Peter Hoberg hat sich nie in sportliche Belange eingemischt und hätte es auch jetzt nicht getan. Zudem hätte er es alleine auch gar nicht können, weil er mittlerweile nur noch den mit Abstand geringsten Anteil aller Gesellschafter hatte.

    Sorry, aber eine solche Aussage ist einfach Quatsch. Zudem wurde dasselbe schon ausführlich in seinem Thread diskutiert, wen es interessiert, => ab hier.

    Was aber viel wichtiger ist als "hätte wäre wenn" und ich langsam aber sicher besorgniserregend finde:

    Bitte melde Dich an, um diesen Inhalt zu sehen.

    So ist es.

    Ich will nicht behaupten, dass die DEG "trödelt", aber dass man bisher so gar nichts vermeldet in Sachen Geschäftsführer und/oder Sportdirektor, ist m.M.n. kein gutes Zeichen.

    Und insofern dürfte das…

    Ich hoffe nur, dass man jetzt schnell einen guten neuen sportlichen Leiter (ohne Stallgeruch) findet. Ich glaube auch ,dass man schon den einen oder anderen Kandidaten in der Hinterhand hatte und deshalb diese Entscheidung getroffen wurde.

    …wohl leider eine Fehleinschätzung sein. Wobei ich die Hoffnung zwar teile, aber nicht wirklich dran glaube.

    Mir fällt sowieso gar kein Grund ein, warum man Bremerhaven den Vereinten Nationen die Daumen drücken sollte.

    Mir schon.

    Wahrscheinlich macht es die räumliche Nähe zum meinem jetzigen Wohnort!

    Welcher Deiner x Wohnorte ist denn gerade der jetzige? Slowenien, Dänemark, Schweden, Kanada, Tschechien, USA, Lettland?

    Bitte melde Dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    • Berlin schlägt Straubing 4:1 (3 × Ty Ronning) und ist im Halbfinale.
    • Mannheim schlägt München in der 2. Overtime in einem spannenden und hochklassigen Spiel 4:3 (2 × Plachta, u.a. das GWG), Serie 3:2 für Mannheim.

    Mit freundlicher Genehmigung von Bernd Schwickerath aus dem nicht frei zugänglichen Teil der bissl-Hockey-Kolumne "Best-of-seven" vom 22.03.2025:

    Bitte melde Dich an, um diesen Inhalt zu sehen.

    Und als kleines Dankeschön für die Zurverfügungstellung des Texts hier der Hinweis auf das bissl-Hockey-Crowdfunding zur WM 2025:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Mit freundlicher Genehmigung von Bernd Schwickerath aus dem nicht frei zugänglichen Teil der bissl-Hockey-Kolumne "Best-of-seven" vom 22.03.2025:

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    Und als kleines Dankeschön für die Zurverfügungstellung des Texts hier der Hinweis auf das bissl-Hockey-Crowdfunding zur WM 2025:

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    Okay, dann also wohl doch die Frage, ob und wann genau ein Pfiff erfolgt sein soll, wenn es keine andere Regel gibt, wonach bei zuvielen Spielern sofort abgepfiffen werden muss.

    Kann einer derjenigen, die meinen ihn gehört zu haben, dazu etwas Genaueres sagen? Re-Live ist ja online.

    Der den Arm hebenden Schiri hat ihn offenbar nicht gehört (und selbst getätigt schon gar nicht).

    Heißt: Selbst wenn (noch) kein Pfiff erfolgt sein sollte, muss jedes ggf. erzielte Tor aberkannt werden. Daher ergibt es gar keinen Sinn, den Arm zu heben und das Spiel wie bei den anderen Strafen weiterlaufen zu lassen.

    Das Tor war also so oder so irregulär, Pfiff hin oder her.

    Nein. Denn es ist ausdrücklich vom “offending team” die Rede. Als Team, das in “Unterzahl” spielt, darfst du durchaus ein Tor schießen bzw. weiterspielen bis der überzählige Spieler aktiv ins Spielgeschehen eingreift.

    Das kann aber eigentlich auch nicht sein, denn wenn mit "offending" das regelverletzende Team gemeint sein sollte, dann wäre Regel 74.2 unsinnig und überflüssig, weil dieses Team ja gar kein Tor erzielen kann, da ja sofort abgepfiffen würde, sobald es Puckkontrolle hat.

    Man behandelt also einen Fall, der gar nicht eintreten kann? ?(

    Bist du dir sicher, dass die 6 Mann Strafe so ausgelegt wird? Allein aus dem von dir genannten Grund kann das ja nicht Sinn der Strafe sein, vor allem wenn die andere Mannschaft im Angriff ist.

    Welchen von mir genannten Grund meinst Du?

    Man hat mir das so gesagt, in den Regeln verifiziert habe ich das nicht.

    Jetzt aber: In Regel 74.2 steht:

    Zitat von IIHF OFFICIAL RULE BOOK 2024/25 adapted for DEL

    Should a goal be scored by the offending Team prior to the Referee or Linesperson blowing their whistle to assess the Bench Minor Penalty, the goal shall be disallowed, and the penalty assessed for “too many Players on the ice”.

    Heißt: Selbst wenn (noch) kein Pfiff erfolgt sein sollte, muss jedes ggf. erzielte Tor aberkannt werden. Daher ergibt es gar keinen Sinn, den Arm zu heben und das Spiel wie bei den anderen Strafen weiterlaufen zu lassen.

    Das Tor war also so oder so irregulär, Pfiff hin oder her.

    Das Regelbuch gibt tatsächlich nicht her, dass das Spiel sofort unterbrochen werden muss.

    Ich finde schon, s.o. Klar, man könnte theoretisch noch minutenlang weiterspielen, aber wozu, wenn man eh kein Tor erzielen darf?

    Bist du dir sicher, dass die 6 Mann Strafe so ausgelegt wird? Allein aus dem von dir genannten Grund kann das ja nicht Sinn der Strafe sein, vor allem wenn die andere Mannschaft im Angriff ist.

    Welchen von mir genannten Grund meinst Du?

    Man hat mir das so gesagt, in den Regeln verifiziert habe ich das nicht. Es erscheint mir aber schon deshalb logisch, weil ja anderenfalls die angreifende Mannschaft minutenlang 5 gegen 6 spielen würde (theoretisch jedenfalls).

    Ich hab ehrlicherweise eine Pfiff gehört und dachte er pfeift jetzt 6 Mann.

    Stimmt , den Pfiff bin Ich sicher auch gehört zu haben

    In welchem der oben gezeigten Momente ungefähr?

    Ich hab ehrlicherweise eine Pfiff gehört und dachte er pfeift jetzt 6 Mann.

    Ich hab mir das nochmal mit Ohrstöpseln angehört und keinen Pfiff gehört. 6 Spieler hab ich auch nicht gesehen, aber das war im TV-Bild auch nicht zu erkennen.

    Ich muss zurückrudern, nachdem es mir von sachkundiger Seite erläutert wurde, aber die Situation ist wirklich auch "tricky" und diffizil:

    Einen Pfiff habe ich im TV tatsächlich nicht gehört. Es geht aber gar nicht (wie ich ursprünglich dachte) darum, dass Nürnberg 6 Spieler auf dem Eis gehabt haben soll, sondern Ingolstadt hatte tatsächlich 6 Spieler auf dem Eis (und das war auch zu sehen, aber dazu muss man in den wenigen Sekunden schon sehr genau und vor allem am eigentlichen Spielgeschehen vorbei geschaut haben).

    Und deshalb hätte das Spiel sofort abgebrochen werden müssen (anders als bei allen anderen angezeigten Strafen, bei denen solange weitergespielt wird, bis die zu bestrafende Mannschaft den Puck unter Kontrolle hat).

    Hier der Ablauf in Bildern. Sorry für die fünf Screenshots, die auch echt nicht ganz einfach zu erstellen sind, wenn man vermeiden will, dass Magenta beim Stoppen der Szene das Bild abdunkelt und durch die Anzeige der Paarung in riesigen weißen Buchstaben links oben einen Teil des Bildes verdeckt, aber wie der Kollege flingern1935 an anderer Stelle schon sagte, kann man bei Screenshots die Bewegung nicht sehen (und immerhin habe ich die Datenmenge der Bilder auf ein absolutes Minimum reduziert):

    Hier hat Ingolstadt eindeutig bereits 5 Spieler auf dem Eis, ein sechster mit dem roten Pfeil ist (warum auch immer) gerade im Begriff, über die Bande zu springen und am Spiel teilzunehmen:

    Bitte melde Dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Hier ist er bereits auf dem Eis gelandet (und man sieht, wie der Nürnberger Spieler #75 Dove-McFalls schon mit seinem Stock auf den Ingolstädter Spieler zeigt, um auf diese Regelwidrigkeit aufmerksam zu machen):

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    Hier ist er schon an der blauen Linie angekommen:

    Bitte melde Dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Hier ist es dann endgültig eindeutig, Ingolstadt spielt mit 6 Spielern:

    Bitte melde Dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Und hier sieht man (was ich vorher überhaupt nicht wahrgenommen hatte), dass einer der Schiris unmittelbar vor dem entscheidenden Tor für Nürnberg tatsächlich die Strafe wegen 6 Mann auf dem Eis anzeigt:

    Bitte melde Dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Insofern war das Tor streng nach den Regeln wohl tatsächlich irregulär, weil bei 6 Mann auf dem Eis die Strafe eben nicht nur angezeigt wird, sondern sofort ausgesprochen und abgepfiffen werden muss. Hinzu kommt noch, dass bei 6 auf Eis auch die Linienrichter abpfeifen dürfen. Nur hat es anscheinend keiner oder kaum jemand wahrgenommen, jedenfalls hat (soweit im TV sichtbar) ja keiner aufgehört zu spielen. Wobei es wohl Stimmen gibt, dass irgendwelche Ingolstädter Spieler wegen des Pfiffs eben doch aufgehört zu spielen haben sollen:

    „Wir hatten sechs Mann auf dem Eis, die Scheibe war noch in der neutralen Zone – und dann wurde gepfiffen. Einige haben auch aufgehört zu spielen“, berichtete Leon Hüttl. „Ich bin danach zum Schiri hin, und er hat auch zugegeben, dass er gepfiffen hat.“

    Aber wenn, dann war das wohl nicht spielentscheidend, weil diese Spieler in der entscheidenden Szene eh nicht mehr direkt beteiligt waren.

    Wäre natürlich ein "cleverer" Schachzug: Sobald ein 2 auf 1, ein 1 auf Null oder sonst eine kritische Situation droht, einfach mal einen Spieler über die Bande springen lassen, um das Spiel sofort zu stoppen. Kann man Ingolstadt aber in dem Fall m.M.n. nicht unterstellen, denn die Situation war in dem Moment, als der Ingolstädter Spieler über die Bande gesprungen ist, so noch gar nicht absehbar. Zudem handelt man sich ja eine Unterzahl ein, was gerade in einer Overtime alles andere als klug wäre. Insofern kann man sich eher fragen, was den Ingolstädter Spieler da geritten haben mag, zumal der ja seine 5 Mitspieler direkt vor Augen hatte.

    Bin mal gespannt, ob es da noch irgendeine versteckte Regel gibt, mit der die Schiris (die sich ja auch noch beraten haben) ihre Entscheidung begründen können.

    Irgendwie scheint diese Serie von diskutablen Schiri-Entscheidungen geprägt zu sein.

    • Berlin gewinnt in Straubing in der Overtime 4:3, Serie 3:1 für Berlin
    • Nürnberg schlägt Ingolstadt in der Overtime, 3:2, Serie 2:2
    • Mannheim gewinnt 2:0 in München, Serie 2:2

    Ich hab ehrlicherweise eine Pfiff gehört und dachte er pfeift jetzt 6 Mann.

    Ich hab mir das nochmal mit Ohrstöpseln angehört und keinen Pfiff gehört. 6 Spieler hab ich auch nicht gesehen, aber das war im TV-Bild auch nicht zu erkennen.

    • Ravensburg gewint 4:2 in Landshut und ist im Halbfinale.
    • Krefeld schlägt Weiden auswärts mit 5:4 in der Overtime und ist ebenfalls im Halbfinale (auch wenn das auf FlashScore so noch nicht angezeigt wird)

    Kassel - Dresden
    Krefeld - Ravensburg

    als Halbfinale wäre schon ok.

    So sei es.

    Hat jemand verstanden, warum sich Ingolstadt so über das Tor von Nürnberg in OT beschwert hat?

    Überhaupt nicht. Hab extra nochmal zurückgespult und mir das mit der Leertaste im Stop-Start-Modus angeschaut. Ich hab da nix gesehen, worüber Hüttl sich so aufgeregt hat.

    Magenta hat’s leider auch nicht aufgelöst.

    Spielbericht DEB:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Spielbericht RP:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Die U15 des EVL hat heute übrigens die Meisterschaft dann klar gemacht ;)

    Trotz einer 3:6-Niederlage gegen den KEC allerdings.