Beiträge von myfreexp

    Was für ein Glückstor für Augsburg zum Ausgleich gegen Wolfsburg. :facepalm:

    Wenigstens macht Ehliz kurz darauf im Powerplay das 0:2 in Iserlohn (schön gemacht!). 0:1 nach zwei Dritteln war ja nun auch kein klarer Zwischenstand.

    Schon blöd, dass man ausgerechnet Clubs wie Wolfsburg und München die Daumen drücken muss.

    Kamerawinkel ist halt so eine Sache. Ich frag mich aber ob man Abseits nicht ohne Kameras darstellen kann, ähnlich wie Hawkeye beim Fußball. Die Pucks sind ja eh verchipt, denke da steckt der Teufel aber im Detail.

    Je eine Kamera auf Höhe der Blauen würde schon ausreichen. Dazu dann noch die Coaches Challenge und gut ist…

    Bei einem Puck, der sich mehr als 2 Meter über dem Eis befindet und zumindest zum Teil von einem Handschuh verdeckt wird, nützt die beste Kamera nix, wenn es ’ne knappe Situation ist (und nur bei knappen Situationen braucht man ’ne Kamera).

    Es gab doch im Finale Oilers vs. Florida bei irgendeinem Spiel eine ganz knappe Abseitsentscheidung, die ewig gecheckt werden musste, und da war der Puck sogar auf dem Eis.

    Ich frag mich aber ob man Abseits nicht ohne Kameras darstellen kann, ähnlich wie Hawkeye beim Fußball.

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen. ist ein extrem aufwendiges und teures Kamera-System, das wird es im DEL-Eishockey nicht geben. Fraglich ist auch, ob es für einen so kleinen und nicht kugelförmigen Puck überhaupt geeignet wäre, denn wenn der nicht mehr vollständig sichtbar ist, wird es schon mal gar nicht funktionieren. Andere Technologien wie Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen. (magnetfeld-basierend) müsste man prüfen, halte ich aber auch für eher unwahrscheinlich, da ein viel größerer Raum (in beide Richtungen!) überprüft werden müsste als beim Fußball. Aber immerhin spielt die Sichtbarkeit dabei keine Rolle.

    Und schon die Kameralösung der NHL ist für hiesige Spielstätten und Standorte (abgesehen von den Kosten) offenbar nicht machbar. Und wie JKidd108 ganz richtig sagt:

    Die Pucks sind ja eh verchipt, denke da steckt der Teufel aber im Detail.

    Richtig. Da ist nix mit "und gut ist"…

    Ich mache mir da wenig Hoffnung auf eine zeitnahe Lösung. Und wenn es eine andere/bessere irgendwann mal geben sollte, dann sicher und erstmal nur in der NHL.

    Die Diskussion lief ja schon im Thread zum Spieltag, vielleicht besser da weitermachen.

    Auch wenn man aufgrund nicht konsequent genutzter eigener Torchancen die Niederlage letztlich selber verschuldet hat, darf man dem insgesamt katastrophal und einseitig pfeifenden Gespann von Sonntag absolut den Vorwurf machen, aktiv in den Abstiegskampf eingegriffen zu haben.

    Das sehe ich genauso.

    Ich selbst bin in dieser entscheidenden Szene anderer Auffassung und zwar deshalb, weil ich in Höhe auf der blauen Linie gesessen habe. Aber leider kann ich aus meinem Hirn keine Zeitlupenwiederholung abrufen und deshalb natürlich nicht zweifelsohne feststellen, dass der Puck draußen oder eben nicht war. Auf jeden Fall war meine Perspektive günstiger als die der Kamera und und der Schiedsrichter steht ja auch näher an der Linie, als die Kamera.

    Die Aussage "ganz klar" von ChGe bezog sich auf die TV-Bilder, und da ist es eben nicht annähernd klar.

    Sicher ist eine Position auf Höhe der blauen Linie besser, aber das nicht lösbare Problem bleiben die über 2 Meter vertikaler Abstand zwischen Eis und Scheibe. Wer kann von sich behaupten, in der Lage gewesen zu sein, erstens die Lage (flach, hochkant, quer) der zudem durch den Handschuh mindestens teilweise verdeckten Scheibe genau erkannt, und zweitens diese dann noch so präzise imaginär auf das Eis projiziert und aus nächster Nähe betrachtet zu haben, dass er in Sekundenbruchteilen eine zweifelsfreie Entscheidung treffen konnte? Absolut unmöglich.

    Der Spieler steht außerhalb und streckt den Arm auch noch nach hinten, weiß nicht, was daran knapp sein sollte

    Es geht aber nicht um den Spieler (der zudem leicht seitlich nach links weggedreht steht) oder den Arm, sondern um den Puck, sowie um eine Millimeterentscheidung und perspektische Verzerrung.

    Wie willst Du denn bei den schlechten Bildern erkennen können, ob der Puck nicht noch mit einem Bruchteil seines Umfangs (oder sogar ganz) oberhalb der blauen Linie war, zumal er sich in der Luft befindet, was die ganze Sache zusätzlich erschwert bis unmöglich macht, um eine "ganz klare" Entscheidung zu treffen?

    Sagt Dir der Begriff "parallax angle" etwas?

    Hab ’ne Weile gebraucht, das Video wiederzufinden, aber hier bitte:

    Bitte melde Dich an, um dieses Medienelement zu sehen.

    Wenn Du nicht weißt, was an solchen Entscheidungen knapp sein sollte, dann hast Du hier ein Beispiel.

    Das war schon bei einem Puck auf dem Eis mit bloßem Auge nicht klar zu erkennen. Und Du kannst das aus obiger Perspektive, auf total unscharfen Bildern und bei einem über 2 Meter in der Luft befindlichen Puck "ganz klar" erkennen?

    Dann sag ich mal: Rööspöökt! :thumbup:

    Sorry, aber… Das kann kein Zuschauer in der Halle oder am TV und auch kein Schiri "ganz klar" erkennen. Man kann nur vermuten.

    Ja, das ist alles schon sehr bitter und macht gerade wenig Spaß. Man muss aber auch Nürnberg und dort speziell Herrn Barrat Respekt zollen, der nicht nur mit letztem Einsatz das empty net verhindert hat, sondern in der OT auch im allerletzten Moment den Puck mit der Kelle gerade noch wegfegt, bevor Gogulla, der eigentlich näher dran ist, ihn vom Pfosten über die Linie wischen kann:

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    Und zur strittigen Szene mit dem möglichen Abseits, als der Nürnberger den Puck mit der Hand den Puck im Drittel hält (oder eben auch nicht): Das ist natürlich kaum einzufangen und aufzulösen. Hier der Moment kurz bevor der Puck den Handschuh berührt:

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    Das möchte ich ohne Superzeitlupe nicht entscheiden müssen. Hier ist der Puck schon wieder vom Handschuh weg ins Drittel:

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    Kann man trefflich drüber streiten.

    Das war ganz klar Abseits vor dem Ausgleich.

    Unter "ganz klar" verstehe ich was anderes. Hätte man pfeifen können, ohne dass Nürnberg sich großartig hätte beschweren können, aber das kann man bei dieser Perspektive unmöglich "ganz klar" erkennen.

    Ich drücke im Eisstadion der DEG die Daumen. Vielleicht hilft es der Mannschaft wenn ich im Stadion bin. Will ja nicht eingebildet sein aber bis jetzt hat die Mannschaft dann immer gut gespielt, hat nur leider nicht die erhoften Punkte gegeben.:deg-schal::deg-schal::deg-schal:

    Gerechnet nach den Spielen wo ich im Stadion war hat die DEG ein Punkteschnitt von 1,333, das wäre wenn die DEG diesen Punkteschnitt hätte Platz 9.

    Sollten wir jetzt eine Sammlung veranstalten, um Dir Fahrten zu allen Auswärtsspielen zu finanzieren? Könnte sich lohnen (für die DEG, meine ich natürlich)…

    Sehe ich ähnlich. Allerdings habe ich in verschiedenen Gesprächen, in den letzten Jahren, sehr oft gehört, dass er immer ein offenes Ohr hatte, für Vereinsvertreter, die ihn um finanzielle Unterstützung für neue Projekte baten. Ich selber kann das nicht beurteilen. Aber aufgrund verschiedener Aussagen, dachte ich, er wäre schon irgendwie dem Sport zugetan, auch ohne Marketingziele dahinter. Natürlich kann ich mich täuschen.

    Er war vermutlich schon auch dem Sport insgesamt zugetan (Formel 1 nicht zu vergessen), aber anders als die übrigen von Dir Genannten nicht einem bestimmten Club. Er hat halt immer da zugegriffen, wo sich die Gelegenheit ergab, und hat dann den Laden nach seinem Gusto "umgebaut". Vor Leipzig bzw. Markranstädt ist man ja erstmal in Hamburg, München und Düsseldorf abgeblitzt.

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    Das passt allerdings nicht mit den Zahlen zusammen, die ich kürzlich gelesen habe. Danach bekam Eishockey in Deutschland durch die DEL einen deutlichen Zuschauerschub. Möglicherweise bezog sich diese Zahlen aber nur auf die Zuschauerzahlen in den Stadien.

    Und auf die bei Magenta (wobei mir nicht klar ist, wie das gezählt wird). Aber eben unter Ausschluss der breiten TV-Öffentlichkeit:

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    Wobei ich die Aussage von Tripcke ("Wir sind fast schon Mainstream") überhaupt nicht teile.

    Ich denke, um die großen Firmen zum Sponsoring zu motivieren, müsste ein Vorstandsmitglied, persönliches Interesse am Eishockey haben. Ein anderer Kommentator hier im Forum deutete auch schon Ähnliches an

    Das könnte ich gewesen sein. ;) Jedenfalls habe ich es mehr als einmal geschrieben, zuletzt im Beitrag zu Rheinmetall.

    Leider führen die anderen Sportarten in Deutschland ein Schattendasein im Hintergrund des Fußballs. Ich denke so echte Typen, wie Zamek, Klüh oder auch ein Hoberg (oder auch Mateschitz, Kühne und Hopp) sind selten geworden.

    Mateschitz bzw. der von ihm gegründete Brausehersteller gehört m.M.n. nicht in diese Reihe, ganz anderes Konzept und reines Marketing. Der war ja nie Fan des EHC München oder SSV Markranstädt.