Beiträge von myfreexp

    Aber man könnte ja x Spiele für "rohes Spiel" geben (und da gerne noch abstufen zwischen McKenna und Wagner) und y on top, falls schwere Verletzung. Wären dann zB 6 für McK und 4 (+10 wegen Verletzung) für Wagner.

    Dagegen stehen mehrere Argumente/Probleme:

    • Der Faktor Zufall (Verletzung ja/nein, wenn ja wie schwer)
    • Die Definition von "schwer"
    • Der enge Zeitrahmen, in dem die Entscheidung über die Dauer einer Sperre oft getroffen werden muss einerseits, und in dem die Verletzung(en) untersucht und festgestellt werden müssen andererseits
    • Die ärztliche Schweigepflicht bzw. die Unmöglichkeit, Spieler und deren Clubs dazu zu verpflichten, der Liga Auskunft über medizinische Einzelheiten zu erteilen

    Zu komplex, zu schwierig.

    Unser designierter Neuzugang Brett Kemp mit dem Ausgleich im letzten Drittel und dem GWG für Bietigheim in der Overtime im ersten Spiel in Kassel.

    Bietigheim führt in der Serie 1:0.

    Sollte Kassel die Serie tatsächlich verlieren, dann wäre von den 6 ursprünglichen Bewerbern um den Aufstieg in die DEL nur noch der KEV übrig geblieben. Und der muss auch erstmal DEL2-Meister werden, und dann auch noch aufsteigen wollen.

    Für Dresden fast schon eine ähnliche Hängepartie wie für die DEG letzte Saison. Und wer weiß, ob Dresden überhaupt in der DEL bleiben will, aber sie werden es möglicherweise müssen.

    Ich finde den Ansatz, die Folgen eines Fouls mit in die Bewertung einzubeziehen, durchaus vernünftig, auch wenn ich ad hoc keine klaren Kriterien definieren könnte. Aber wer brutal und/oder rücksichtslos spielt und seinen Gegner verletzt - warum sollte der schneller wieder spielen dürfen als sein Opfer?

    Missverstanden …?

    Es geht nicht darum, die Täter milder zu bestrafen, deren Opfer das Glück hatten, nicht schwer verletzt worden zu sein, nur weil der Gegner vielleicht um Zentimeter nicht "richtig" getroffen wurde. Sondern darum, die Täter, deren brutale/rücksichtslose/dreckige Aktion NICHT zu einer schweren Verletzung geführt, genauso hart zu bestrafen wie die, deren Aktion eine schwere Verletzung zur Folge hatte.

    Also in diesem Fall McKenna genauso oder ähnlich hart zu bestrafen wie Wagner. DAS ist das Thema bzw. die Frage.

    Also (nur) die Aktion zu bewerten und nicht (wie es aktuell gehandhabt wird) auch deren Folgen.

    Und: Warum gelten Sperren nicht unabhängig von ihrer Länge im Übrigen vor allem mal bei den nächsten Spielen gegen denselben Gegner?

    Wäre zwar sinnvoll und wünschenswert, aber in der Hauptrunde häufig nicht praktikabel.

    Ich fand die Aktion von McKenna gegen Schmölz nicht weniger dreckig und sogar deutlicher als die von Wagner

    Ging mir auch so, aber da sind auch die Kameraeinstellungen deutlich besser. Da siehst du halt deutlich, wie McKenna schon 1-2m vorher nur Richtung Kopf zielt.

    Richtig, aber was sagst Du zur eigentlichen Frage?

    Hätte McKenna daher nicht ähnlich hart bestraft werden sollen wie Wagner?

    Was die Eishockey NEWS nicht oder nur am Rande thematisiert, ist die krass unterschiedliche Dauer der Strafen gegen Wagner und McKenna.

    Es kommt wohl (auch) auf die Schwere des Fouls und dessen Folgen an.

    Das ist ganz offensichtlich so, die DEL begründet es ja auch selbst so:

    - Der Spieler Tropmann wurde verletzt und muss stationär behandelt werden

    Man bzw. die DEL(2) sollte(n) aber mal darüber nachdenken und diskutieren, ob es denn überhaupt richtig ist, die Höhe/Dauer einer Strafe auch von den Folgen eines Fouls abhängig zu machen. Ich fand die Aktion von McKenna gegen Schmölz nicht weniger dreckig und sogar deutlicher als die von Wagner, es ist nur zum Glück weniger passiert. Hätte McKenna daher nicht ähnlich hart bestraft werden sollen wie Wagner?

    Im → Link: bisslHockey-Podcast wird jedenfalls die Auffassung vertreten, dass die Aktion bewertet werden muss und nicht deren (m.o.w. auch zufällige) Folgen (bei 41:15).

    Die Worte vom Münchner Trainer sind in meinen Augen nicht weniger skandalös.

    Richtig. Aber fast noch schlimmer finde ich den nach wie vor unveränderten Text im Spielbericht auf der Homepage des EHC:

    Nachdem ein Ingolstädter kurz vor Spielende verletzt vom Eis getragen wurde, ließen die Schiedsrichter die letzten 100 Sekunden der Begegnung ohne weitere Einwirkung der Spieler auslaufen.

    "ein Ingolstädter", soso. Name? Egal. "verletzt vom Eis getragen", Ursache? Auch egal. Verantwortung, Bedauern, Genesungswünsche? Null.

    Das zeigt die ganze "Eishockeykultur", Gleichgültigkeit und Empathielosigkeit, die in diesem Sauladen herrscht.

    Aber wann bekommt den hierzulande mal einer 5 Spiele Sperre wegen eines Kniechecks? Ich kann mich an keine erinnern.

    Das stimmt, meist waren es 1-2 Spiele Sperre. Es kommt wohl (auch) auf die Schwere des Fouls und dessen Folgen an.

    Sorry, da wird einfach bei solchen Aussetzern einfach viel zu oft Milde walten gelassen und sich am untersten Strafmaß herum gehangelt

    Da macht die NHL aber keine Ausnahme. Gab kürzlich noch 'nen anderen Fall, aber da fehlen mir gerade die Namen und Details.

    In der NHL kriegst du dafür 20 Spiele inkl. Gehaltseinbußen.

    In der NHL wird nach meiner Wahrnehmung weniger hart bestraft als in der DEL (was die Sperren betrifft). Jüngstes Beispiel:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Für Matthews ist es das Saisonaus:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Olsen bekam wegen des Stockstichs gegen Svensson seinerzeit 10 Spiele Sperre (okay, auch weil Wiederholungstäter).

    Erstmal sorry mir ist in der Antwort ein Fehler unterlaufen, es ist kein U24 sondern ein Ü24 Spieler. Habe es korrigiert. Und in Weiden war ich nicht.

    Wo ist am Freitag gewesen sein kann, Kassel, Ravensburg oder Rosenheim alles mögliche.

    Hatten wir das nicht bereits?

    Nach Informationen von einem Mitarbeiter (ein Freund von mir) bei den Star Bulls soll Järveläinen den Vertrag bei der DEG unterschrieben haben. Der Wechsel soll aber erst nach den PO bzw. Ausscheiden der Bulls bekannt gegeben werden.

    Das wäre dann eher: :gaehn:

    Gehe jetzt weiter darauf nicht ein, denn hier im Forum werden Aussagen mit zwei Paar Schuhen gemessen.

    Weder hier noch sonstwo wird etwas in Schuhen gemessen. Es kann sich jedoch bei unterschiedlichen Sachverhalten um "zwei Paar Schuhe" handeln, und es kann auch mit zweierlei Maß gemessen werden.

    :D

    Für Eishockey-Events: PSD Bank Dome in Düsseldorf wird umgebaut - das ist geplant

    Oder mit anderen Worten: Nichts Genaues weiß man nicht. :D

    Der Artikel enthält ein paar Fehler:

    Hierzulande und in anderen Ländern liegen die vom Eishockey-Weltverband IIHF vorgegebenen Maße bei einer Länge von 61 Metern und einer Breite von 30 Metern. Laut D.Live wird die WM im Dome „auf Eis mit europäischen Maßen gespielt“.

    • Das ist nicht korrekt. Die von der IIHF vorgegebenen Maße sind 60m lang und 26-30m breit (Link: Quelle). Die schon lange minimal zulässige Breite von 26m entspricht also bereits NHL-Maß. Und wäre das nicht so, dürfte Schwenningen gar nicht in der DEL spielen. Die letzten vier Weltmeisterschaften wie auch die Olympischen Spiele 2026 wurden auch auf schmalem Eis gespielt.
    • Die Länge von (circa) 61m entspricht NICHT dem von der IIHF vorgegebenen Maß, sondern ist (nur) NHL-Maß. Das war ja anfangs die Debatte bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand.

    Auf welchem Eis bei der WM 2026 in der Schweiz gespielt werden wird, dazu habe ich bisher keine eindeutigen Infos gefunden. Genauer gesagt nur widersprüchliche:

    Bitte melde Dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Bei beiden Treffern kommt dann noch hinzu, dass die Umrechnung von 200 Fuß auf 60,6 Meter nicht stimmt. Es sind 60,96 (also circa 61) Meter.

    Zum Thema NHL-Eis auch während der DEL2-Saison:

    Ich hab mal bei D.SPORTS nachgefragt, denn die werden das ja letztlich entscheiden. Mal sehen, ob ich ’ne Antwort bekomme.

    Die lautet:

    Zitat von D.SPORTS

    Hi Michael, das ist noch in der Abstimmung, steht also noch nicht fest.

    Dann hoffe ich mal, dass die Entscheidung pro NHL-Eis ausfällt. Der Vorschlag LED-Bande ist vorgetragen.

    German Rocket #7:

    Logengäste parken in der VIP-Tiefgarage.

    Wie mir auf Rückfrage bei einem der letzten Heimspiele mal gesagt wurde, muss man "irgendwie" in welche Orga auch immer eingebunden sein und einen speziellen Ausweis haben, um im Rondell parken zu dürfen. So die Aussage eines Mitarbeiters der DEG im VIP-Bereich, der es aber selbst auch nicht so ganz genau zu wissen schien.

    Käuflich sind diese Plätze wohl jedenfalls nicht. :dontknow: Was ich definitiv weiß, ist, dass selbst die Pressevertreter im Parkhaus parken (müssen).

    Alles etwas undurchsichtig.

    myfreexp wenn’s allein nach der Anzahl der Zuschauer geht, wäre das wohl die beste Lösung, weil sich für diesen Personenkreis (Nordseite) nichts ändert.

    Und auch fürs TV nicht.

    Bin aber skeptisch, ob der Business Club und die Logengäste das auch so sehen.

    Egal, die haben eh keine Ahnung. :D

    Tendenziell könnte man auch die ausziehbaren Tribünen auf den langen Seiten umbauen (sanierungsbedürftig sind sie sowieso) und dabei näher an die Bande bringen, sodass oben ein breiterer Umlauf entsteht.

    Wenn das geht … Kenne die technischen Möglichkeiten des Dome nicht im Detail.

    Jedenfalls wäre JETZT die Chance. Es läuft ja ohnehin eine → Link: Ausschreibung zu diversen Umbauten im Dome (u.a. Kapazitätserweiterung um 1.400 Plätze):

    Darüber hinaus soll die Ebene 4 des PSD BANK DOME ausgebaut werden. Die großzügigen Freiflächen oberhalb der bestehenden Tribünenanlage werden genutzt, um sowohl öffentliche Bereiche als auch VIP-Bereiche mit lockerer Bestuhlung und Stehplätzen zu schaffen. Dieses Vorhaben ermöglicht eine zusätzliche Kapazität für bis zu 1.400 Personen.