Saisonvorbereitung 2026/27

  • Es ist Vorbereitung, ea sind Testspiele. Und bisher hat man auch eher gegen schwächere Teams gespielt.

    Ersteres ist richtig, letzteres so halb. Von den bisherigen 6 Gegnern waren zwei klar schwächer, aber zwei sollten auf höherem Niveau anzusiedeln sein (KEV, Rouen), und zwei auf ungefähr gleichem Niveau (Bietigheim, Amiens).

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Das wir drei Auswärtsspiele zu Beginn der Saison haben finde ich nicht gerade gut aber es kann auch was positives haben. Auswärts kann man des ersten Spiel der Saison (was nicht passieren muss) verlieren, nur wenn das erste Spiel der Saison ein Heimspiele ist und dieses dann verloren gehen wäre es schön etwas anderes.

    Ich persönlich rechne nach den ersten vier Spielen mit mindestens 9 Punkten. Mehr dürfen es natürlich werden. Mir ist es bewusst dass dieses eine mutige Aussage von mir ist.

    Lieben Gruß aus Unterfranken

    Einmal DEG immer DEG :deg-schal::deg-schal::deg-schal::yippie::deg:

  • Im Fall von Rouen gebe ich Dir recht, Amiens sehe ich eher auf einem guten Oberliga Niveau.

    Bietigheim zum Start der Vorbereitung sehe ich eher als Warm-Up für beide Teams. Und Bietigheim war dort bei weitem nicht komplett.

    Wie gesagt, es ist Vorbereitung und da kann man von außen selten etwas rein interpretieren. Man weiß nicht, wie hart die Trainingswoche beim eigenen Team bzw. beim Gegner war. Man hat keine Referenz, wie weit sich die jeweiligen Teams schon gefunden haben. Und eine wirkliche Gegneranalyse findet auch nicht statt.

    Ich finde die Vorbereitung ebenfalls angenehmer, wenn man ein paar Spiele souverän gewinnt. Aber inzwischen lasse ich mich davon weder beeindrucken noch schocken.

  • Selbst die Verteidiger, die letzte Saison schon da waren, werden aus den vielen bereits an verschiedenen Stellen genannten Gründen besser performen, da sie endlich ihre eigentlichen Rollen einnehmen und somit ihre Stärken ausspielen können.

    Kannst du mal ausführen, wie du das meinst?

    Gerne (Reihenfolge ohne Gewichtung, warum ich an eine stabilere Defensive glaube):
    - Harry Lange hat die komplette Vorbereitung. um seine Philosophie von Beginn an zu trainieren und umzusetzen (letzte Saison blieb ihm nicht viel anderes übrig, als Schadensbegrenzung zu betreiben mit einem 4 Monate zuvor - mangels Alternativen - bunt zusammengewürfelten und stark verunsicherten Kader
    - Deutlich schnellere und auch erfahrene 2-Wege-Stürmer im Kader, die die DEL2 bereits gut kennen und besser mitverteidigen werden (so bspw. O`Donnell, Kemp, Bast, Mackin...)
    - Eine augenscheinlich stärkere 4. Reihe im Vergleich zur Vorsaison, die nicht nur defensiv stabiler sein sollte und den Gegnern auch wehtun kann, sondern den ersten 3 Reihen durch mehr Eiszeit zusätzliche Entlastung bietet und diesen damit auch mehr Kraft gibt, weite Wege mit hohem Tempo auf dem Eis zu gehen
    - Mit 9 Verteidigern (inkl. FöLi NM) deutlich mehr Tiefe in der Verteidigung - letzte Saison mussten wir meines Wissens nicht selten mit 5 Verteidigern auflaufen
    - Unseren langsamsten Verteidiger aus der Vorsaison, der darüber hinaus jedes 2. Spiel eine Fehlentscheidung traf, die zu einem Gegentor führte, sind wir losgeworden
    - Marko Raita als ausgewiesener Defensiv-/Unterzahlspezialist
    - Hense halte ich defensiv nicht nur körperlich für stärker im Vergleich mit Kukuk
    - Blumenschein kann wieder auf seiner angestammten Seite spielen; ich habe die Hoffnung, dass Geitner ebenfalls stärker "zurückkommt", wenn er denn genügend Chancen bekommt
    - Fischer und Hammond diese Saison von Beginn an dabei
    - 3/4 der Verteidiger kennen sich bereits aus der Vorsaison
    - Die Verteidiger werden weniger offensiv unterstützen müssen und damit weniger ins Risiko gehen müssen, da die neuen ALs (Kemp, Turnbull, Mackin vs. Lessio, Linden, Brown) und auch "Deutsche" wie Järveläinen, Bast, Herrmann auf wesentlich mehr Offensiv-Kraft hoffen lassen
    - Eine pucksichere/technisch bessere Offense mit höherem Eishockey-IQ, die auf weniger Puckverluste in der neutralen Zone hoffen lässt
    - Die Stimmung im Kader ist um Klassen besser als in der Vorsaison (hört, liest und sieht man), bisher keine Stinkstiefel in der Truppe; das ist nicht nur im Büro so, dass harmonische Teammitglieder sich mehr unterstützen und füreinander da sind. Die letzten beiden Jahre war es - so hatte man den Eindruck - den - im wahrsten Sinne des Wortes - unbeteiligten Spielern fast egal, wenn unser Torwart angegangen wurde oder ein Feldspieler einen auf die Mütze bekommen hat. Deshalb gefällt es mir sehr, dass in dieser Vorbereitung ein größeres Augenmerk auf Teambuilding gelegt wird.

    Das Thema Verletzungen in der Verteidigung lasse ich außen vor, das kann uns natürlich wieder genauso treffen wie letzte Saison (Balinson etwa 20 Spiele verpasst, Blumenschein und Quaas ebenfalls jeweils lange ausgefallen).

    Einmal editiert, zuletzt von cst04 (9. September 2026 um 14:41)

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