Mich deucht, diese(lbe) Diksussion gab es im Laufe der Saison bereits. Gleichwohl auch ein paar Anmerkungen:
# Dass das Thema Rheinmetall in Dortmund niemanden mehr interessiert, ist faktisch unzutreffend. Nur gehen die Einflussmöglichkeiten der protestierenden Mitglieder gegen Null, denn "der BVB" ist eine KGaA, also - vereinfacht - eine Aktiengesellschaft. Wenn und soweit die Aktionärsmehrheit der Ansicht ist, dass ein Rheinmetall-Engagement mehr nutzt als schadet, kann sich die Süd gerne auf den Kopf stellen - es wird nichts ändern.
# Gleiches gilt für die DEG, nur sind es da GmbH-Gesellschafter statt Aktionäre. Das Prinzip ist aber dasselbe. Übrigens ein zentraler Unterschied zu z.B. Fortuna: Wer da als Erster öffentlich das Wort "Ausgliederung" oder eben auch "Rheinmetall" ausspricht, kann mit gewisser Berechtigung davon ausgehen, von den Mitglieder binnen kürzester Zeit abgewählt zu werden.
# Rheinmetall wird sich sehr genau überlegen, ob es von einem Sponsoring/Übernahme in ausreichendem Maße "profitiert", wobei der Profit sowieso nur in Image- und Karma-Punkten zu bemessen ist, da das Unternehmen nicht auf einem Markt unterwegs ist, der beworben werden müsste. Ich persönlich kaufe zB recht selten Granatwerfer, so dass ich mich schlecht für Rheinmetall und gegen H&K entscheiden kann.
# Wenn Rheinmetall aber meint, dass sich das bei einem aktuell sportlichen Rohrkrepierer mit großem Namen lohnt, ist es deren CFO vollkommen latte, ob das 1 oder 10 Mio € im Jahr kostet. Das sind etwas größere oder kleinere Peanuts für ein Unternehmen dieser Größenordnung.
# Das Metrostars-Logo sah sogar extrem scheiße aus. Und Namensänderungen sind auch ein no-go. Für mich jedenfalls, wobei es - s.o. - den Gesellschaftern herzlich egal sein dürfte, was ich davon halte.
# Gotthardt/Haie betreibt die rechtsaußen Fake News-Schleuder NIUS. Das ist nicht "angeblich merkwürdig", sondern verabscheuungswürdig.