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Sport und Politik, KHL vs. NHL und überhaupt
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Ja, er ist sehr ehrgeizig! Sportlich wäre ein Wechsel in die KHL und den Machtbereich Putins vielleicht noch nachvollziehbar. Aber menschlich und politisch nicht akzeptabel. Geld regiert die Welt.
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War großer Fan von ihm.
Betonung liegt auf war. Mehr verkneife ich mir mal besser dazu.
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Sportlich kann ich es nachvollziehen aber nur sportlich.
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Herrlich wie sich manche moralisch erheben, demnach dürfte auch keiner in die NHL wechseln, Trump führt auch völkerrechtswidrige Kriege und entführt ein Staatsoberhaupt aus einem souveränen Staat.
Putin führt Krieg und nicht die KHL.
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Putin führt Krieg und nicht die KHL.
Nicht? Die KHL ist eines der Instrumente von Putins Propaganda- und Desinformationsmaschinerie. Beides ist Teil der Kriegsführung, in Russland ganz besonders.
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Link: Aus der KHL in die National League – egal, um welchen Preis
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Ich bin offen gesagt etwas bestürzt über den Kommentar von Valentine 10 und die Reaktionen darauf. Was ist das, Unkenntnis, Naivität, Ignoranz, Desinteresse, oder was sonst? Fehlt eigentlich nur noch, dass jemand mit "Sport und Politik haben nichts miteinander zu tun" kommt.
Präsident der KHL ist Link: Dmitri Tschernyschenko, gleichzeitig Vorstandsvorsitzender von Gazprom-Media und stellvertretender Ministerpräsident Russlands für Tourismus, Sport, Kultur und Kommunikation. Er steht auf der schwarzen Liste der EU.
Und wer ernsthaft glaubt, bei der KHL handele es sich um eine staatlich unabhängige und unpolitische Liga, kann diesen Google-Link (KI-Modus) für weitere Informationen bemühen:
Link: Unterstützt die KHL Russlands Krieg gegen die Ukraine?
Bei mir lautet der die Antwort einleitende Text:
Ja, die Kontinentale Hockey-Liga (KHL) unterstützt den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine aktiv und wird von der Führung im Kreml als staatliches Propagandawerkzeug genutzt. [Link: 1, Link: 2, Link: 3]
Obwohl die Liga-Leitung offizielle Anweisungen zur Kriegsunterstützung in der Vergangenheit dementierte, ist die KHL strukturell, finanziell und ideologisch tief im russischen Staatsapparat verankert. [Link: 1, Link: 2]
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In der schwedischen SHL sagt man zu einem Spielerwechsel in die KHL.
Ja, theoretisch können Eishockeyspieler aus der schwedischen SHL in die russische KHL wechseln Link: www.reddit.com. Es gibt Beispiele für Spieler, die von der SHL in die KHL gewechselt sind Link: en.khl.ru.Allerdings gibt es seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine politische und sportpolitische Einschränkungen: Spieler aus Schweden und anderen europäischen Ländern, die in der KHL unter Vertrag stehen, werden oft nicht mehr für ihre Nationalmannschaften nominiert Link: www.nordisch.info. Zudem gibt es internationale Kritik an Clubs, die weiterhin Spieler aus der KHL verpflichten Link: www.tagesanzeiger.ch.
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halte den Vergleich bzw. die Deutung NHL-KHL bzw. Trump-Putin für unangemessen und sachlich falsch.
Putin führt Krieg und nicht die KHL.
Natürlich ist Trump ein gefährlicher-weil mächtiger Narzisst; Venezuela und Irankrieg waren ebenfalls völkerrechtswidrig, von Wirtschaftsinteressen motiviert und letztlich strategisch ein Desaster- aber in der Sache absolut nicht mit dem Ukraine-Krieg vergleichbar. Zudem wurde Trump (mir unverständlich) demokratisch gewählt. Nach Rußland zu wechseln kann ich daher auch in keiner Weise nachvollziehen, ja Geld natürlich, aber Hauke hatte ich anders eingeschätzt! Letztlich traurig so eine Entscheidung!
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Herrlich wie sich manche moralisch erheben, demnach dürfte auch keiner in die NHL wechseln, Trump führt auch völkerrechtswidrige Kriege und entführt ein Staatsoberhaupt aus einem souveränen Staat.
Putin führt Krieg und nicht die KHL.
Da fallen mir noch ganz andere Gründe ein.
Die NHL war auch schon vor dem Krieg und vor Trump eine mindestens erzkonservative alte weisse Männer Liga. Auch sie wird zur Propaganda genutzt, Stichwort Abschaffung von Pride Shirts etc nach Intervention von Trump.
Da wechseln jedoch Spieler hin, weil es schlicht die stärkste Liga mit der dicksten Kohle ist.
Wo soll man denn als Spieler mit Ambitionen UND moralischem Kompass spielen ? -
halte den Vergleich bzw. die Deutung NHL-KHL bzw. Trump-Putin für unangemessen und sachlich falsch.
Putin führt Krieg und nicht die KHL.
Natürlich ist Trump ein gefährlicher-weil mächtiger Narzisst; Venezuela und Irankrieg waren ebenfalls völkerrechtswidrig, von Wirtschaftsinteressen motiviert und letztlich strategisch ein Desaster- aber in der Sache absolut nicht mit dem Ukraine-Krieg vergleichbar.
Es geht auch gar nicht um Unterschiede zwischen Putin und Trump, sondern zwischen KHL und NHL. Man kann ja auch an der NHL sicher einiges kritisieren (in einem kürzlichen bissl-Hockey-Podcast war im Zusammenhang mit Mike Babcock die Rede von einer "Omertà-Liga"), aber sicher nicht, dass sie von der US-Administration als "staatliches Propagandawerkzeug genutzt" würde und/oder "strukturell, finanziell und ideologisch tief im US-amerikanischen Staatsapparat verankert" sei.
Die NHL war auch schon vor dem Krieg und vor Trump eine mindestens erzkonservative alte weisse Männer Liga. Auch sie wird zur Propaganda genutzt, Stichwort Abschaffung von Pride Shirts etc nach Intervention von Trump.
Pride-Shirts vs. staatlich verordneter Kriegspropaganda, Vergleiche olé.

Abgesehen davon, dass "nach Intervention von Trump" faktisch gar nicht stimmt, und eine "Pride Night" ja selbst bereits ein (von der Liga und deren Clubs selbstgewähltes) politisches Statement ist, mit dem nicht jeder Spieler einverstanden sein muss. Aus der englischen Wikipedia (Übersetzung von Link: deepl.com):
Die erste „Pride Night“ in der National Hockey League (NHL) fand am 30. März 2011 statt, als die San Jose Sharks die Dallas Stars empfingen. Im Jahr 2013 ging die NHL eine Partnerschaft mit You Can Play ein, um das Problem der Homophobie im Eishockey anzugehen. Im Februar 2017 verwendeten die Sharks während eines Spiels gegen die Buffalo Sabres Regenbogenband an ihren Eishockeyschlägern. Bis zur Saison 2017/18 veranstalteten alle 31 NHL-Teams eine „Pride Night“, wobei die Spieler häufig regenbogenfarbenes Klebeband an ihren Eishockeyschlägern verwendeten. In der folgenden Saison trugen mehrere Spieler der Vancouver Canucks während ihres „Pride Night“-Spiels am 13. März 2019 Trikots mit Regenbogenmotiv. Bis zur Saison 2022/23 ließ etwa die Hälfte aller NHL-Teams ihre Spieler während des Aufwärmens an den „Pride Nights“ Trikots mit Regenbogenmotiv tragen. Allerdings sprachen sich Spieler mehrerer Teams gegen die Trikots aus, oft aus religiösen Gründen oder – im Falle russischer Spieler – aufgrund von Sicherheitsbedenken, die sich aus den Anti-LGBTQ-Gesetzen in Russland ergaben. Infolgedessen erließ die NHL Mitte 2023 Regeln, die es den Teams untersagten, Trikots mit Regenbogenmotiven zu tragen oder regenbogenfarbenes Klebeband zu verwenden. Am 10. Dezember 2025 wurde der Trailer zur Serie Link: Heated Rivalry beim „Pride Night“-Spiel zwischen den Montreal Canadiens und den Tampa Bay Lightning ausgestrahlt.
Der dort mehrfach als Quelle angegebene Artikel aus "The Athletic" vom 30.10.2023 ist noch über die "Wayback Machine" ohne Bezahlschranke abrufbar:
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In diesem sehr ausführlichen Artikel (je nach Formatierung 5-6 eng beschriebene DIN-A4-Seiten) ist von Trump mit keinem Wort die Rede. Was schon deshalb völlig logisch ist, weil die Entscheidung der NHL, Aufwärm-Trikots (denn nur um die geht es) mit "Sondermotiven" zu untersagen, im Juni 2023 getroffen wurde. Da war aber nicht Trump, sondern Joe Biden Präsident der USA. Aber unabhängig davon trifft die NHL ihre Entscheidungen schon noch selbst und ist nicht Büttel aktueller US-amerikanischer Politik.
Diesen Artikel sollte man jedenfalls gelesen und verstanden haben, bevor man sich zu dem Thema äußert und Fake-News verbreitet. Wegen des Umfangs und auch weil es nicht zulässig wäre, kann ich den Artikel hier nicht in voller Länge zitieren, aber auf Wunsch kann ich interessierten Usern per PN eine übersetzte Fassung als PDF zuschicken.
Ja, die NHL hat im Juni 2023 Aufwärm-Sondertrikots untersagt, auch nachdem sich mehrere Spieler dagegen ausgesprochen haben (Gründe siehe oben im Wikipedia-Zitat). Weiterhin gibt es aber (nachdem es auch dazu zunächst eine Kontroverse gab), für "Spieler nun die Möglichkeit, während der gesamten Saison freiwillig mit ihrem Schlägerband für soziale Anliegen einzutreten."
Also: Es gibt nach wie vor "Pride Nights" in der NHL, begleitet von diversen Aktionen rund um die Spiele, LGBTQ-Merch u.v.m. Aber man muss sich doch mal vergegenwärtigen: In der NHL kann man für diese Anliegen eintreten oder auch nicht, aber niemand kommt deswegen in den Knast oder stürzt versehentlich aus dem Fenster. Aber russische Spieler in der NHL haben Sicherheitsbedenken, weil in Russland die Anti-Homosexuellen-Gesetze verschärft wurden? Selbst wenn die Begründung nur vorgeschoben sein sollte (Ovechkin z.B. ist ja als Putin-Freund bekannt), zeigt das doch, wo das Problem zu verorten ist.
Henrik Haukeland kann sich nächste Saison in der KHL ja mal öffentlich für LGBTQ-Anliegen einsetzen (keine Ahnung, wie er dazu steht) oder sich kritisch zu der nach wie vor sogenannten "Spezialoperation" gegen die Ukraine äußern. Wird er natürlich aber nicht, weil er weiß, was ihm dann blühen wird.
Fazit: Die NHL und die KHL in Sachen "staatliches Propagandawerkzeug" auch nur annähernd gleichzusetzen, ist komplett daneben, was immer man auch und völlig zurecht an der NHL kritisieren mag.
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aber sicher nicht, dass sie von der US-Administration als "staatliches Propagandawerkzeug genutzt" würde und/oder
nun ja, das ist ein diskutabler Umstand, bedenke nur den Umgang Trumps mit den beiden 2026 USA Gold -Gewinnern im Eishockey: Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen. .....bei seiner Grundsatzrede zur Lage der Nation wurde ein Teil des Teams, natürlich unsere an anderer Stelle schon bzgl. kognitiver (Nicht-)Leistungsfähigkeit besonders hervorgehobenen Tketchuk´is, Medien-und Propagandawirksam präsentiert/vorgeführt.....
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aber sicher nicht, dass sie von der US-Administration als "staatliches Propagandawerkzeug genutzt" würde und/oder
nun ja, das ist ein diskutabler Umstand, bedenke nur den Umgang Trumps mit den beiden 2026 USA Gold -Gewinnern im Eishockey:
Das ist schon deswegen nicht diskutabel, weil "sie" oben im Zitat die NHL meint und nicht die Nationalmannschaft der USA (oder einzelne Spieler davon). Dass Trump sich ungebeten an nationale sportliche Erfolge Dritter ranwanzt, ist sicher so peinlich wie typisch, aber mal gar kein Beleg dafür dass die NHL als Liga "strukturell, finanziell und ideologisch tief im US-amerikanischen Staatsapparat verankert" sei. Und nur darum geht es.
Natürlich ist die NHL rein von der Verflechtung mit dem Staat nullkommanull mit der KHL zu vergleichen, die ja alleine schon als geopolitisches Projekt gegründet wurde […]
Ab 18:00 Uhr → hier zu hören. Ich verstehe nicht, wie man den Unterschied nicht sehen kann.
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Das ist schon deswegen nicht diskutabel, weil "sie" oben im Zitat die NHL meint und nicht die Nationalmannschaft der USA (oder einzelne Spieler davon).
...das mag eine/deine Sicht sein, es gibt durchaus andere, die nicht einfach die Nationalität sondern auch die NHL und deren Repräsentanten -also auch das spielende Personal- als ganzes betrifft:
Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schrieb, seien gemäß eines Berichtes von votehub.com 43,9 Prozent der amerikanischen NHL-Spieler registrierte Republikaner, 5,6 Prozent Demokraten. Einige der registrierten US-Boys sollen auch Anhänger von Trumps MAGA-Bewegung sein.
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Das ist schon deswegen nicht diskutabel, weil "sie" oben im Zitat die NHL meint und nicht die Nationalmannschaft der USA (oder einzelne Spieler davon).
...das mag eine/deine Sicht sein, es gibt durchaus andere, die nicht einfach die Nationalität sondern auch die NHL und deren Repräsentanten -also auch das spielende Personal- als ganzes betrifft:
Sorry, aber Du liegst komplett daneben und wirfst Dinge in einen Topf, ohne sie sauber zu differenzieren, und die einfach auch nicht in einen Topf gehören. Dabei geht es auch gar nicht um irgendeine "Sicht", sondern um objektive Kriterien und überprüfbare Fakten:
- Wir reden ausschließlich über die vorhandene (oder eben nicht vorhandene) Verankerung und Verflechtung der Ligen KHL und NHL in den Staatsapparat ihrer jeweiligen Länder. Persönliche politische Ansichten einzelner und willkürlich herausgegriffener Spieler (oder einer Gruppe von Spielern) sind da völlig irrelevant.
- Wenn Du wirklich darauf hinaus wollen solltest, dass KHL und NHL als Ligen hier auf die gleiche oder zumindest auf eine ähnliche Stufe zu stellen und auch in ähnlicher Weise zu betrachten sind, dann sollte da bzgl. NHL etwas mehr an Belegen und Fakten kommen. Bekleidet irgendein NHL-Offizieller gleichzeitig irgendein offizielles Amt in der US-Administration? Hat die NHL sich jemals an einer Propaganda-Kampagne bei Ligaspielen für politische Ziele – insbesonderen Kriegen – der US-Regierung auf deren Weisung hin aktiv beteiligt? Wenn Du diese Fragen mit "Ja" beantworten kannst, dann warte ich gespannt auf Fakten. Wenn nicht, worüber reden wir dann?
- Sport war und ist in sozialistischen Staaten wie der UdSSR, jetzt Russland und früher auch DDR Teil der Staatsdoktrin gewesen, um die vermeintliche Überlegenheit des Systems bei sportlichen Wettbewerben unter "Beweis" zu stellen (Staatsdoping inbegriffen). Was dem Staat nicht nutzt, wird auch nicht gefördert (Eishockey in der DDR, hat nur dank Mielke überhaupt überlebt). Dieses Prinzip war auch Grundlage und Motivation der Gründung der KHL, um der NHL Paroli in der wichtigsten Mannschaftsportart Russlands auf Ligaebene bieten zu können.
Ich will ja gar nicht in Abrede stellen, dass es Leute geben mag, die ebenfalls Deine Sicht teilen, das macht sie aber nicht richtig. Und auch wenn ich gesagt habe, dass einzelne Spieler irrelevant sind, will ich es nicht ganz unbegründet stehenlassen:
- Wenn Du schon "auch das spielende Personal- als ganzes" heranziehst, dann tu das doch bitte auch "als Ganzes", und pick Dir nicht nur die Amerikaner raus. In der NHL spielen Spieler aus über 20 Ländern, und nicht wenige.
- Du sprichst zudem auch von "auch die NHL und deren Repräsentanten -also auch das spielende Personal- als ganzes". Das ist schon vom Ansatz her deswegen grundfalsch, weil Spieler vom Wortsinn her nie Repräsentanten der Liga sein können, in der sie (bisweilen auch zufällig) spielen. Sie sind Angestellte ihrer Clubs, mehr nicht, und haben überhaupt kein Mandat, die Liga nach außen hin zu vertreten. Tkachuk, McDavid oder Draisaitl sind somit genauso wenig Repräsentanten der NHL wie Fischer, Immo oder Hirano Repräsentanten der DEL2 sind – nämlich gar nicht. Bettman, Rudorisch und Tripcke z.B. sind Repräsentanten von NHL, DEL2 und DEL.
- Und überhaupt ist die "National Hockey League" trotz ihres Namens eben keine nationale Liga, sondern eine duo-nationale (eben USA und Kanada). Wenn Du also einen Artikel verlinkst, in dem es genau darum geht, das Finale USA vs. Kanada bei den Olympischen Spielen zu einer Fortsetzung der Bestrebungen Trumps, sich Kanada als 51. Bundesstaat einzuverleiben, mit anderen Mitteln zu machen, dann führst Du damit Deine eigene Argumentation ad absurdum. Das ist ja gerade der genaue Gegenentwurf zur NHL, in der (auch) die kanadische Nationalhymne gespielt wird. Was wolltest Du damit belegen (außer dass Trump einen an der Waffel hat, dem ich nie widersprechen würde)?
Last but not least, ich hatte oben geschrieben:
Natürlich ist die NHL rein von der Verflechtung mit dem Staat nullkommanull mit der KHL zu vergleichen, die ja alleine schon als geopolitisches Projekt gegründet wurde […]
Ab 18:00 Uhr → hier zu hören. Ich verstehe nicht, wie man den Unterschied nicht sehen kann.
"nullkommanull" hast Du gelesen, vielleicht auch gehört…? Das Zitat ist von Bernd Schwickerath, den meisten hier als Autor der meisten RP-Artikel über die DEG geläufig. Der schreibt aber als freier Journalist nicht nur für die RP, sondern auch für die FAZ, den SPIEGEL, Eishockey NEWS, das ZDF, DUMP & CHASE und was weiß ich noch, und hat aber zudem – um zum Thema zurückzukehren – neben dem Buch (zusammen mit Christoph Ullrich) "Link: 111 Gründe, die Düsseldorfer EG zu lieben" auch das deutsche Standardwerk über die NHL geschrieben:
Link: Bitte melde Dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Das Buch (Erstauflage 2018) befindet sich gerade in der Aktualisierung zur 3. Auflage (wohl ab September verfügbar). Ich würde dem Autor mal unterstellen, mehr über die NHL zu wissen als die meisten oder allen hier, zumal sich der bissl-Hockey-Podcast immer auch sehr ausführlich mit der NHL beschäftigt (mir manchmal auch zu ausführlich, weil mich selbst eher das deutsche Hockey interessiert).
Nimm’s mir nicht übel, wenn ich dessen Aussage, dass "die NHL rein von der Verflechtung mit dem Staat nullkommanull mit der KHL zu vergleichen" ist, eine höhere Relevanz zumesse als eher anekdotischen Statistiken, wieviele amerikanische Spieler ein Parteibuch bei den Republikanern haben, die zudem – wie oben ausgeführt – gerade keine Repräsentanten der NHL sind, und um die es deswegen auch gar nicht geht.
Es geht um die Liga (bzw. die Ligen). Können wir uns darauf mal einigen?
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