Saison 2025/26

  • Wieso sollte ich wenn der Etat veröffentlicht wird große Augen machen?

    Weil Dir dann vielleicht klar(er) würde, wo die eigentlichen Probleme liegen bzw. lagen. Du hast meinem vorletzten Beitrag und damit der Aussage zugestimmt, dass die Verantwortlichen nicht die sind, die jetzt gefeuert wurden.

    Das hattest Du bisher aber anders gesehen. Es gab ja hier seit Bestehen dieses Forums immer wieder Aussagen á la "Kann mir doch keiner erzählen, dass wir einen niedrigeren Etat als Bremerhaven/Straubing/Schwenningen/Nürnberg/Frankfurt/Iserlohn/Augsburg haben".

    Tatsächlich war es, nachdem endlich überhaupt mal ein Etat beziffert wurde, aber noch viel dramatischer. Und mit dem Etat konnten nun mal z.B. nur die Center geholt werden, die geholt wurden. Als dann Geld nachgeschossen wurde, war es bereits viel zu spät.

    Bezeichnend ja auch, dass wir diesen Sommer nicht einen einzigen Spieler mit Erfahrung und ordentlicher Vita verpflichtet haben

    Es behauptet niemand, dass wenn Mondt jetzt freigestellt wird, dass dadurch die Mannschaft besser spielt, aber sein Kredit ist aufgebraucht, er hat die Mannschaft und Trainer installiert, wenig Etat hin oder her, es fehlt an sämtlichen Ecken.

    Das ist von Oktober. Ja, es fehlte vor allem finanziell an allen Ecken und Enden, aber dafür ist nicht der Sportdirektor zuständig und verantwortlich. Der kann und darf nur das Geld ausgeben, das man ihm gibt. Da kann man nicht einfach mit "Etat hin oder her" lapidar drüber hinweggehen.

    Und es ist ja auch nicht nur der Etat zu Saisonbeginn, woran es gehakt hat. Aber was soll ich mich in Andeutungen ergehen, bei denen ich dann doch wieder keine Details nennen kann/darf und es wieder heißt, es sei alles nur heiße Luft. Bei den Informationen, die ich auch in der letzten Woche noch so sammeln konnte, bietet sich mir ein Bild des Grauens.

    Egal, die Anti-Mondt-Fraktion hat endlich ihren Willen bekommen, nun soll und muss sie damit glücklich werden.

    Die Zeit rennt der DEG weg.

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Wer hat denn die Mannschaft 2023-24 verpflichtet und mit langjährigen Verträgen ausgestattet. Diese Mannschaft spielte schon gegen den Abstieg. Die unter Form spielende Mannschaft war bestimmt nicht günstig. Das ist eine der Fehler die sich der Sportdirektor selbst zuzuschreiben hat. Danach holt er zur Saison 2024-25 einen Trainer Novizen. Selbst wo Geld vorhanden war tauschte er ihn nicht aus. Hier wurde ja ausführlich beschrieben das dieses System nicht zu diesen vorhandenen Kader passte. Das hätte doch ein so erfahrener Sportdirektor sehen müssen. Oder?

    Und es ist ja auch nicht nur der Etat zu Saisonbeginn, woran es gehakt hat. Aber was soll ich mich in Andeutungen ergehen, bei denen ich dann doch wieder keine Details nennen kann/darf und es wieder heißt, es sei alles nur heiße Luft. Bei den Informationen, die ich auch in der letzten Woche noch so sammeln konnte, bietet sich mir ein Bild des Grauens.

    Egal, die Anti-Mondt-Fraktion hat endlich ihren Willen bekommen, nun soll und muss sie damit glücklich werden.

    Die Zeit rennt der DEG weg.

    Man hat den Sportdirektor darauf hingewiesen wie gefährlich es ist mit dem Trainer in die Saison 2024-25 zu gehen. Das hat mir Harald Wirtz persönlich gesagt.

    Wie hier immer geschrieben wird das der Sportdirektor für die Mannschaft verantwortlich ist, dann muss er auch die Konsequenzen tragen.

    Das hat nichts mit Anti Mondt-Fraktion zu tun,

    Unterm Strich sind wir abgestiegen!

    Sein gutes Englisch oder die vielen internationalen Adressen von Trainer und Spieler haben den Abstieg auch nicht verhindert.

    Den Mut und unsere Unterstützung wird die DEG weiter leben lassen. Wir brauchen keine Pessimisten sondern Optimisten.

    :deg-schal::deg:

  • Der letzte Satz ist ein Offenbarungseid aller Mondt-Raus schreier! Da bin ich eher für Beten!

    Ich leite seit 22 Jahren ein kleines Unternehmen. Ich kenne die Kompetenzen meiner Angestellten. Inkompetente Angestellte würde ich nach spätestens einem Jahr entlassen. Würde ich auch einen leitenden Angestellten nach 4-5 Jahren guter Arbeit entlassen? - Ja, würde ich, wenn er(auf unseren Fall bezogen):

    kein Englisch mehr spricht

    nicht mehr vernetzt ist

    nicht mehr den Markt kennt

    nicht mehr verhandeln kann usw.

    Lag der Fall vor?

    2. Grund: Ich habe einen absoluten Spitzenmann an der Angel und kann mich verbessern.

    3. Ich! habe keine Kompetenz meinen leitenden Angestellten zu beurteilen und schade meinem Unternehmen

    4. Ich habe Kompetenz, aber keine Eier, den Frust, Druck und das Geschrei der Medien und der Fans auszuhalten.

    Wir müssen uns ehrlich fragen, worum es bei der Personalie Mondt geht,- geht es um Kompetrenz, Identifikation, Motivation,- oder geht es um Ergebnisse, Enttäuschung, Frust, Marktmechanismen, Symbolhandlungen?

    Die Gesellschafter haben sich,- ohne objektive Not,- noch stärker in die Verantwortung begeben!

    Ich hoffe, sie liefern! Ich hoffe, sie haben schon ein Trumpfass im Ärmel!

    Wenn ich meinem Bauleiter in einer entscheidenden Phase kein Geld für gute Maschinen, Materialien und Mitarbeiter zur Verfügung stelle, darf ich ihn nicht in erster Linie für ein schlechtes Ergebnis verantwortlich machen.

    Ich werde mich riesig freuen, wenn ein Superkaninchen aus dem Hut springt und wir mit einer tollen Mannschaft leidenschaftliches, erfolgreiches Hockey spielen!

  • Vor der DEG lagen am Ende der Saison mit Iserlohn ein Team, das sich den Luxus (andere würden sagen die Doofheit) erlaubt hat, die Kaderplanung ganz ohne richtigen Sportdirektor anzugehen, und mit Augsburg ein Team, das wegen der Abstiegsthematik erst Wochen später als alle andere an die Planung gehen konnte. Beide hatten am Ende trotzdem Mannschaften, die den Abstiegskampf angenommen haben. Das ist dem von Mondt zusammengestellten Kader nicht gelungen, als es drauf ankam.

    Dazu kommt das Festhalten am Trainer (im Übrigen auch im Gegensatz zu beiden Konkurrenten). Da hätte im Zweifel auch noch in der Endphase der Versuch eines Wachrüttelns geschehen müssen, um einen Impuls in die Mannschaft zu schicken.

    An seiner Freistellung führt also kein Weg vorbei, auch wenn die finanziellen Bedingungen zu Saisonbeginn sicher nicht einfach waren.

  • Wie oft willst Du eigentlich noch auf immer denselben Argumenten rumreiten, die längst und mehrfach entkräftet wurden, sowie alle dargelegten Gründe, Umstände und Tatsachen ignorieren? Was ist eigentlich Dein Problem? Ernsthafte Frage.

    Da es eh keinen Zweck hat, werde ich nicht nochmal alles wiederholen. Daher nur diese Kommentare, Rest bei Bedarf bitte selbst raussuchen:

    Wer hat denn die Mannschaft 2023-24 verpflichtet und mit langjährigen Verträgen ausgestattet.

    Falsch und (bewusst) irreführend. Es wurden nur drei Spieler mit "langjährigen" Verträgen ausgestattet, die man kritisieren könnte, nämlich Akdağ (2 Jahre), Ankert (2 Jahre) und Mebus (3 Jahre). Und nicht die gesamte Mannschaft. Die Gründe bei den drei genannten Spielern waren zwingend und wurden mehrfach erläutert.

    Diese Mannschaft spielte schon gegen den Abstieg. Die unter Form spielende Mannschaft war bestimmt nicht günstig.

    Beides falsch. Mannschaftsetat Platz 13 (also kann sie so teuer nicht gewesen sein), Tabellenplatz 11. Also wie Berlin mit Mega-Etat eine Saison zuvor. Wie kommst Du zu solchen Aussagen wie "war bestimmt nicht günstig", woher glaubst Du das zu wissen oder behaupten zu können, wenn doch längst das Gegenteil öffentlich bekannt und zudem belegt ist?

    Danach holt er zur Saison 2024-25 einen Trainer Novizen. Selbst wo Geld vorhanden war tauschte er ihn nicht aus.

    In der Umfrage vom 30./31.12.2024 hast Du selbst für die Option "Trainer feuern, sobald Ersatz gefunden wurde, Sportdirektor nach der Saison" abgestimmt.

    Es wurde Geld für einen Trainerwechsel bereitgestellt? Von wem und wieviel? Nichts davon wurde je kommuniziert (und ist auch nicht der Fall gewesen). Und gab es jemanden, der den Job hätte machen können und wollen? Erzähl doch mal… Kannst Du aber nicht, weil Du es gar nicht weißt.

    Hier wurde ja ausführlich beschrieben das dieses System nicht zu diesen vorhandenen Kader passte. Das hätte doch ein so erfahrener Sportdirektor sehen müssen.

    Du meinst alle die Meistertrainer hier im Forum, die meinen, besser über "Systeme" urteilen zu können als die dafür ausgebildeten Profis? Hier gibt es nur ganz wenige User, die dazu ansatzweise kompetent sind (ich gehöre nicht dazu). Einer davon ist offensichtlich flingern1935, und der hat geschrieben:

    Auf wessen Kappe geht das jetzt? Schwer zu sagen. Vielleicht hätte Reinprecht rausfliegen sollen. Vielleicht hatte die DEG kein Geld für einen neuen Trainer. Vielleicht hätte Reinprecht das System nach erfolglosen 30 Spielen irgendwann umstellen sollen. Aber wie wahrscheinlich wäre es, dass das Team dann ein neues System verinnerlicht, nachdem sie eineinhalb Saisons in Manndeckung unterwegs waren? Man weiß es nicht.

    Alles richtige Fragen, und eine Frage fehlt da noch: Hat die Mannschaft überhaupt das System gespielt, das ihr vorgegeben wurde? Hat man nicht oft von Spielern in Interviews nach Niederlagen gehört, dass sie eben nicht das gespielt haben, was sie hätten spielen sollen? Weiß jemand, was in der Kabine gesprochen wurde?

    Jedenfalls äußert sich ein offensichtlich taktisch beschlagener und sachkundiger(er) User differenziert dazu und endet mit der Aussage "Man weiß es nicht". Aber selbsternannten Experten wie Dir war das natürlich alles und schon immer sonnenklar, und man tritt mal eben forsch auf und fordert "Mondt raus"!

    Man hat den Sportdirektor darauf hingewiesen wie gefährlich es ist mit dem Trainer in die Saison 2024-25 zu gehen. Das hat mir Harald Wirtz persönlich gesagt.

    Und hat Dir Harald Wirtz dann auch persönlich gesagt, warum er und die Mitgesellschafter es dann nicht verhindert haben, wenn sie es für zu "gefährlich" gehalten haben sollten? Hätten sie ja verhindern können, denn Entscheidungen über die Verpflichtung von Trainern trifft der Sportdirektor nicht alleine, sondern gemeinsam mit den Gesellschaftern.

    Aber erst zustimmen und dann hinterher sagen "Wir haben ja gewarnt" ist nicht fair. Dann muss man sich auch selbst den Schuh anziehen.

    Wie hier immer geschrieben wird das der Sportdirektor für die Mannschaft verantwortlich ist, dann muss er auch die Konsequenzen tragen.

    Das hat nichts mit Anti Mondt-Fraktion zu tun,

    Unterm Strich sind wir abgestiegen!

    Richtig. Die Frage ist nur, welchen Anteil Mondt daran trägt, oder ob nicht andere einen viel größeren Anteil daran tragen. Du und viele andere verfahren nach dem Prinzip "Schuldiger eindeutig klar, Klappe zu, Affe tot, Problem gelöst". Ganz einfach.

    Aber eben (leider) nicht so einfach.

    Wie auch immer: Es spricht ja überhaupt nichts dagegen, einen Sportdirektor, der noch Vertrag bis 2027 hat, freizustellen, wenn…

    • man Kandidaten konkret im Auge hat, von denen man überzeugt ist (und die es im Idealfall auch schon nachgewiesen haben), dass sie es besser können,
    • es einen Kandidaten gibt, auf den sich alle Gesellschafter einvernehmlich oder mehrheitlich geeinigt haben,
    • man diesen Kandidaten dann auch wirklich verpflichten will,
    • der auch wirklich zur DEG kommen will, und
    • man sich über die Modalitäten (Gehalt, Vertragslaufzeit etc.) geeinigt hat.

    Dann (und nur dann) kann und sollte man einen Sportdirektor in einer Phase, in der es bereits um Spielerverpflichtungen für die kommende Saison geht, freistellen/feuern.

    Wenn nur eine der obigen fünf Voraussetzungen nicht erfüllt ist, dann nicht. Und wie es aussieht, ist mindestens eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt. Wahrscheinlich sogar mehrere. Und deshalb ist die DEG aktuell in einer prekären Situation, in die sie sich (bzw. die Gesellschafter) selbst manövriert hat/haben.

    Und da helfen dann insbesondere solche Parolen nicht:

    Wir brauchen keine Pessimisten sondern Optimisten.

    Nein, sondern: Realisten und Entscheider mit Eishockey-Sachverstand, die nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun.

    P.S.: Dieser Beitrag hat länger gedauert, weil mir zwischendurch ein längeres Telefonat dazwischengekommen ist. Sollte es Redundanzen mit inzwischen weiteren geposteten Beiträgen geben, ist das möglich.

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Vor der DEG lagen am Ende der Saison mit Iserlohn ein Team, das sich den Luxus (andere würden sagen die Doofheit) erlaubt hat, die Kaderplanung ganz ohne richtigen Sportdirektor anzugehen, und mit Augsburg ein Team, das wegen der Abstiegsthematik erst Wochen später als alle andere an die Planung gehen konnte.

    Stimmt auch nicht. Als die DEG überhaupt (und da auch nur ansatzweise) mit der Planung beginnen konnte, war es Anfang Mai 2024:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Und somit sogar mindestens eine Woche später als das letzte Finalspiel der DEL2 am 23.04.2024.

    Kann man nicht mal vorher die Fakten checken, bevor man sie verbreitet?

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Stimmt auch nicht. Als die DEG überhaupt (und da auch nur ansatzweise) mit der Planung beginnen konnte, war es Anfang Mai 2024:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Und somit sogar mindestens eine Woche später als das letzte Finalspiel der DEL2 am 23.04.2024.

    Kann man nicht mal vorher die Fakten checken, bevor man sie verbreitet?

    Wie viele Spieler, insbesondere im deutschen Sektor, hatte die DEG Ende April schon für die neue Saison unter Vertrag? Wie viele waren es in Augsburg? Wenn du über Fakten sprechen möchtest, dann bitte über die entscheidenden.

    Alle, die anderer Meinung sind, in einer Tour mit dem Totschlagargument zu kommen, sie würden nicht alle Fakten kennen, ist übrigens wirklich ermüdend. Ich kann ja sogar verstehen, dass man Mondt den Kader wegen der schwierigen Bedingungen verzeiht. Ich persönlich sehe aber so gravierende Fehlleistungen, dass eine Trennung gerechtfertigt werden kann.

  • jiri: Danke für Deinen Beitrag.

    Wir müssen uns ehrlich fragen, worum es bei der Personalie Mondt geht,- geht es um Kompetrenz, Identifikation, Motivation,- oder geht es um Ergebnisse, Enttäuschung, Frust, Marktmechanismen, Symbolhandlungen?

    Es geht bei der Personalie Mondt nicht zuletzt auch um lange gehegte Aversionen, die nichts mit (vermeintlich mangelnder) Kompetenz zu tun haben.

    Denn so, wie man Mondt unterstellt, seinen Kumpels (übrig ist ja nur Barta geblieben, wenn man ihn denn überhaupt als solchen bezeichnen will) nur deshalb einen Job verschafft zu haben, weil es eben Kumpels sind (und nicht, weil er sie für kompetent hielt), so haben die, die das unterstellen, ihrerseits nämlich Kumpel(s), deren/dessen frühere Entlassung man Mondt immer noch nachträgt. Obwohl Mondt für deren/dessen Entlassung gar nicht verantwortlich war/ist.

    Die DEG Eishockey GmbH wird nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt, in dem alle Entscheider dasselbe Interesse verfolgen. Das wird leider immer deutlicher.

    Ich hoffe, sie liefern! Ich hoffe, sie haben schon ein Trumpfass im Ärmel!

    Ich fürchte, da wirst Du enttäuscht werden.

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Alle, die anderer Meinung sind, in einer Tour mit dem Totschlagargument zu kommen, sie würden nicht alle Fakten kennen, ist übrigens wirklich ermüdend.

    Bevor der Satz falsch verstanden wird: Natürlich ist es wichtig, auf der Basis von Fakten zu diskutieren. Aber niemand kennt alle Fakten. Und manches, das wie ein Fakt dargestellt wird, ist aus einem anderen Blickwinkel vielleicht gar nicht so eindeutig. Nur weil man mehr Interna kennt als andere, ist die Bewertung bestimmter Entwicklungen deshalb nicht zwangsläufig die einzig richtige. Das meine ich mit Totschlagargument.

  • Stimmt auch nicht. Als die DEG überhaupt (und da auch nur ansatzweise) mit der Planung beginnen konnte, war es Anfang Mai 2024:

    Bitte melde Dich an, um diesen Link zu sehen.

    Und somit sogar mindestens eine Woche später als das letzte Finalspiel der DEL2 am 23.04.2024.

    Kann man nicht mal vorher die Fakten checken, bevor man sie verbreitet?

    Wie viele Spieler, insbesondere im deutschen Sektor, hatte die DEG Ende April schon für die neue Saison unter Vertrag? Wie viele waren es in Augsburg?

    Das war aber gar nicht Gegenstand Deines Beitrags. Gegenstand Deines Beitrags war die Aussage "Augsburg ein Team, das wegen der Abstiegsthematik erst Wochen später als alle andere an die Planung gehen konnte". Und auf diese Aussage habe ich mich bezogen, weil sie falsch ist. Es gab nämlich ein Team, das trotz feststehenden Klassenerhalts noch später in die Planung gehen konnte als Augsburg, und das war die DEG.

    Wenn du über Fakten sprechen möchtest, dann bitte über die entscheidenden.

    Ich wollte nicht über etwas sprechen, was in Deinem Beitrag gar nicht Thema war (wie gesagt).

    Wenn Du noch andere Themen ansprechen möchtest, gerne. Und wenn Du die Vertragssituation von Augsburg und der DEG Ende April darlegen und vergleichen möchtest, dann ebenfalls. Aber frag mich doch nicht danach.

    Ich weiß ad hoc nur, dass unsere einzige Neuverpflichtung bis Anfang Mai Max Balinson war. Aber die wurde schon viel früher getätigt als sie kommuniziert wurde, und auch lange bevor von den finanziellen Schwierigkeiten die Rede war. Die halbe DEL war hinter ihm her.

    Vom Augsburger Kader Ende April habe ich im Detail keine Kenntnis, aber bevor ich vielleicht mal irgendwas dazu sagen sollte, werde ich mir diese Kenntnis vorher aneignen.

    Alle, die anderer Meinung sind, in einer Tour mit dem Totschlagargument zu kommen, sie würden nicht alle Fakten kennen, ist übrigens wirklich ermüdend.

    Niemand kennt alle Fakten, auch ich nicht. Aber das ist auch gar nicht der primäre Punkt. Viel "ermüdender" ist, wenn längst bekannte Fakten starrsinnig, konsequent und fortlaufend ignoriert werden.

    Ich kann ja sogar verstehen, dass man Mondt den Kader wegen der schwierigen Bedingungen verzeiht. Ich persönlich sehe aber so gravierende Fehlleistungen, dass eine Trennung gerechtfertigt werden kann.

    Okay, mag man ja so sehen. Aber man kann (speziell in dieser Phase) die Trennung doch nicht vollziehen, bevor man nicht auch umgehend einen Ersatz präsentieren kann!

    P.S.: Aber danke für Deinen sachlichen Diskussionsstil.

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Das war aber gar nicht Gegenstand Deines Beitrags. Gegenstand Deines Beitrags war die Aussage "Augsburg ein Team, das wegen der Abstiegsthematik erst Wochen später als alle andere an die Planung gehen konnte". Und auf diese Aussage habe ich mich bezogen, weil sie falsch ist. Es gab nämlich ein Team, das trotz feststehenden Klassenerhalts noch später in die Planung gehen konnte als Augsburg, und das war die DEG.

    Ich lasse mir ungern unterstellen, Unwahrheiten zu verbreiten. Die Planungen der DEG wurden nach Saisonende erschwert, vielleicht auch eine Zeit lang unterbrochen, aber gerade auf dem deutschen Sektor (das ist nunmal der Bereich, wo über den Sommer kaum noch was geht) haben sie doch nicht erst im Mai begonnen, sondern waren zu diesem Zeitpunkt schon so gut wie abgeschlossen. Das war in Augsburg mitnichten der Fall.

    Zitat

    Okay, mag man ja so sehen. Aber man kann (speziell in dieser Phase) die Trennung doch nicht vollziehen, bevor man nicht auch umgehend einen Ersatz präsentieren kann!

    Da bin ich ganz bei dir. Geschäftsführung und Gesellschafter waren in der Pflicht, Szenarien für den Fall des Abstiegs vorzubereiten, auch und gerade auf diesem Gebiet. Daran sind sie, nach dem was man bislang weiß, komplett gescheitert.

  • Das war aber gar nicht Gegenstand Deines Beitrags. Gegenstand Deines Beitrags war die Aussage "Augsburg ein Team, das wegen der Abstiegsthematik erst Wochen später als alle andere an die Planung gehen konnte". Und auf diese Aussage habe ich mich bezogen, weil sie falsch ist. Es gab nämlich ein Team, das trotz feststehenden Klassenerhalts noch später in die Planung gehen konnte als Augsburg, und das war die DEG.

    Ich lasse mir ungern unterstellen, Unwahrheiten zu verbreiten. Die Planungen der DEG wurden nach Saisonende erschwert, vielleicht auch eine Zeit lang unterbrochen, aber gerade auf dem deutschen Sektor (das ist nunmal der Bereich, wo über den Sommer kaum noch was geht) haben sie doch nicht erst im Mai begonnen, sondern waren zu diesem Zeitpunkt schon so gut wie abgeschlossen. Das war in Augsburg mitnichten der Fall.

    In Deiner ursprünglichen Aussage war aber vom "deutschen Sektor" gar nicht die Rede, sondern nur von "Planung" generell.

    Zudem hat man noch Nikita Quapp im Mai verpflichtet, das war’s dann aber in der Tat auch.

    Aber inwiefern kann man Planungen im "deutschen Sektor" überhaupt jemals als "abgeschlossen" betrachten? Das Kontingent deutscher Spieler ist doch nicht begrenzt. Natürlich hätte die DEG auch noch vier deutsche Top-Center verpflichten können, wenn sie denn verfügbar und bezahlbar gewesen wären. Auch durch den späten Einstieg in die Planung war das nicht möglich, und bezahlbar wären sie aber auch vorher schon ohnehin nicht gewesen. Insofern ist auch diese Abgeschlossenheit auf dem "deutschen Sektor" eher eine der Not gehorchende und zwingende Folge, aber keine irgendeiner Planung. Man ist ja nicht verpflichtet, alle AL auch zu vergeben.

    Und als dann wieder Geld nachgeschossen wurde, hat man ja immerhin noch McKiernan (nach erfolgter Einbürgerung) und Laurin Braun verpflichtet.

    Insofern ist mir das Argument mit dem "deutschen Sektor" im Vergleich zu Augsburg vor Saisonbeginn nicht sehr einleuchtend, wenn man mit Max Balinson gerade mal einen deutschen Feldspieler neu verpflichtet hat, weil mehr halt mangels Verfügbarkeit und Geld nicht möglich war. Alle anderen waren ja schon da. Und selbiges gilt ja auch für Augsburg (also dass alle deutschen Spieler, die noch einen DEL-Vertrag über die Saison hinaus hatten, schon da waren). Aber wie gesagt, im Detail habe ich über deren Kader zu diesem Zeitpunkt keinen Überblick.

    Da ist die frühzeitige Verpflichtung von Max Balinson nun wirklich nicht der "Game Changer", und im Nachhinein schon mal gar nicht angesichts seiner Leistungen, die man so auch wirklich nicht erwarten musste.

    Was aber durchaus interessant ist, wie die Verträge aussehen, wenn man wie Augsburg (oder eben jetzt die DEG) "eigentlich" abgestiegen ist, aber noch gar nicht sicher ist, ob der Abstieg wirklich vollzogen werden wird. Muss ich mich wirklich mal kundig machen, ob dann eine Ausstiegsklausel greift.

    Zitat

    Okay, mag man ja so sehen. Aber man kann (speziell in dieser Phase) die Trennung doch nicht vollziehen, bevor man nicht auch umgehend einen Ersatz präsentieren kann!

    Da bin ich ganz bei dir. Geschäftsführung und Gesellschafter waren in der Pflicht, Szenarien für den Fall des Abstiegs vorzubereiten, auch und gerade auf diesem Gebiet. Daran sind sie, nach dem was man bislang weiß, komplett gescheitert.

    Na ja, ich würde nicht soweit gehen zu fordern, dass man für den Fall des Abstiegs schon einen unterschriftsreifen Vertrag in der Schublade mit einem anderen Sportdirektor hätte liegen haben müssen, um ihm im Falle des Klassenerhalts "April, April!" zuzurufen.

    Aber man hätte nach dem letzten Spiel gegen Wolfsburg umgehend damit beginnen müssen…

    • zu klären, ob man Mondt halten will oder nicht (und nicht erst 10 Tage damit zu warten, ggf. hätte man die Entscheidung für dieses Szenario sogar auch schon vorher treffen können),
    • wenn nicht, sich um Alternativen zu kümmern, und
    • Mondt erst dann freizustellen, wenn man auch einen Ersatz gefunden hat.

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Erstaunlich, in welcher epischen Breite die enttäuschten Mondt-Jünger noch versuchen, einen Sportdirektor zu "schützen", der zwei desaströse Saisons zu verantworten hat und die letzte mit einer über die gesamte Saison grottenschlechte Leistung im Sbstieg endete. Das dann mit dem üblichen Mimimi…… man kann das Gejammer echt nicht mehr hören. 🙈🙄

    Ich bin froh, dass diese Schwachstelle beseitigt ist und es da einen Neuanfang gibt. 🥳🥳

  • … man kann das Gejammer echt nicht mehr hören. 🙈🙄

    Das gerade du so etwas von dir gibst, lässt mich herzhaft schmunzeln, war aber zu erwarten. Jemand, der nichts anderes beiträgt als seine letzten "Post" immer wieder zu copy-pasten und ansonsten bei bestimmten Personen nur 😄 bzw. 👍 zu verteilen......amüsant!

  • Ich wünsche uns allen, dass aus der "Schwachstelle" eine "Starkstelle" wird und "Neu" viel besser als "Alt"! Wünsche haben leider oft keinen rationalen Hintergrund, - ich fange dann doch lieber an zu beten, - kommt aufs gleiche raus! Was die breite Masse, der "Druck der Strasse" bewirken kann, wissen wir von anderen gesellschaftlichen Feldern. Wir werden die Ergebnisse, - so wie ich die Aussage von Frieder verstanden habe,- bald diskutieren können.

  • Erstaunlich, in welcher epischen Breite die enttäuschten Mondt-Jünger noch versuchen, einen Sportdirektor zu "schützen", der zwei desaströse Saisons zu verantworten hat

    Ok, ich finde mich damit ab, dass einige nicht willens sind (oder es schlicht nicht können) als immer wieder die sachliche Diskussion zu verlassen. Anders sind Aussagen wie "Mondt-Jünger" nicht zu erklären. Zum besseren Verstädnis an diese Fraktion: Man kann Entscheidungen verschiedenen bewerten, man kann auch Entscheidung a gut finden und b schlecht. Wenn jemand dies macht und daher eine Sache anders bewertet als ich, muss ich ihn nicht mit subtilen Vorwürfen überziehen. Und jetzt ganz stark sein: Die Welt ist nicht schwarz / weiß.

    Das Ergebnis sportlicher Abstieg ist bitter. Dies wird der Konsens sein, bei dem alle mitgehen. Wer welchen Schuldanteil hat (falschen Spieler geholt, schlecht Trainer, zu wenig oder zu spät Geld bereit gestellt), sollten die Leute bewerten, die entsprechende Einblicke haben.

    Für mich ist es logisch, dass die Abstiegsgefahr ungleich größer ist, wenn man zu den Mannschaften mit dem niedrigsten Spieleretat gehört. Wichtig: Dies soll keine Entschuldigung sein. Laut allen Berichten lag der Etat mit Augsburg und Iserlohn auf ungefähr einem Level. Und genauso hat sich die Mannschaft präsentiert. Jetzt werden einige aufschreien und verweisen, wie toll Iserlohn und Augsburg performt haben. Dies sehe ich mit Blick auf die Tabelle anders. Wie hat Iserlohn geschrieben: Es war ein Abnutzungskampf.

    Aber das alles ist Geschichte. Sofern niemand eine Zeitmaschine oder einen DeLorean DMC-12 hat, werden wir dies nicht mehr ändern können.

    Egal was die Zukunft bringt, es wird immer "Experten" geben, die finden, dass man alles anders machen müsste.

  • Ich bin mir übrigens sehr sicher, dass alle "Mondtjünger" genauso argumentieren würden, wenn der Mensch auf dieser Position Müller, Meier, oder Schmitz heissen würde!

    Der Gedanke ist gar nicht so falsch. Viele halten ja immer gerne an 'bewährten' Strukturen fest, was man dann als konservativ etikettieren kann.

    Aber streiche das 'alle'. Alle betrifft es sicher nicht. Ersetze es vielleicht durch 'viele'. Dann könnte es passen... _;)

  • Ich denke eher das viele, die vorher auch auf der Seite „Mondt raus“ waren oder es heimlich gedacht oder dazu tendiert haben, jetzt in der Angst sind, das Mondt gerade jetzt im Moment besser als garnichts wäre, weil es anscheinend auch an anderen Stellen massiv mangelt und man überhaupt nicht weiß was die Zukunft bringt.
    Anscheinend was so durchsickert oder zumindest vermittelt wird, gibt es ja anscheinend viel gravierendere Baustellen, als ein Sportdirektor, der bis jetzt immer „überperformt“ hat.

    Und das Iserlohn/Augsburg sich auch nicht mit Ruhm bekleckert haben, sieht man ja wirklich anhand der Tabelle, was ich aber Mondt bzw. der ganzen sportlichen Führung ankreide, ist die Einstellung der Spieler auf dem Eis gewesen und da sehe ich auch nicht nur die Trainer in der Pflicht, sondern auch den Manager, denn alle repräsentieren ihn am Ende. Habe es an anderer Stelle schon gesagt, aber was da im Vergleich zu Augsburg und Iserlohn am Ende der Runde sowohl im TV und live sehen durfte, war das in Sachen „Kampf“ ein richtiger Klassenunterschied. Bezeichnend wie ich hier schonmal geschrieben habe, das Entscheidungsspiel gegen Augsburg.
    Die Mannschaft hat teilweise arrogant/überheblich gespielt in meinen Augen und die Sachen versucht spielerisch zu lösen, anstatt einfach zu kämpfen und simpel zu spielen. Und da hätte ich mir einfach mehr Input von der gesamten sportlichen Leitung gewünscht, es muss schwarze Schafe gegeben haben in der Kabine. Von mir aus kündige den vorzeitig, aber die ganze Saison kam kein einziges Zeichen. Und da jetzt alles zusammenfällt, ist es wahrscheinlich ein Bauernopfer, aber schuldlos ist keiner.

  • Ich glaube das er Mittelweg der Richtige wäre. Man hätte aufgrund der Umstände mit Mondt weitermachen können, weil seine Planung für die nächste DEL Saison (mit Geld) war auf dem deutschen Sektor nicht verkehrt. Ich glaube fast jeder hätte die Spieler abgefeiert, aber es ist anders gekommen. Gleichzeitig sehe ich den Löwen Anteil am Abstieg nicht bei ihm. Somit verstehe ich die eine Seite, die mit Mondt weitergemacht hätten.

    Auf der anderen Seite, ist es Mondt leider auch nicht gelungen einen Treffer auf den Wundertüten zu landen. Dies ist ihm in der Vergangenheit deutlich besser gelungen und auch die U-Spieler (abgesehen von Blank) haben sich nicht wie gewünscht entwickelt. Auch dies lief in der Vergangenheit besser. Dazu waren seine Trainerverpflichtungen unglücklich. Dementsprechend kann ich auch die Argumente gegen Mondt verstehen.

    Am Ende sind aus meiner Sicht beide Wege akzeptabel, aber wenn ich Mondt entlasse, brauche ich einen kompetenten Ersatz und da bin ich tatsächlich gespannt, wer dafür in Frage kommt. Das wird auch meine Beurteilung beeinflussen, in wie weit ich die Entlassung für richtig empfinde. Aber wie geschrieben, es gibt in dem Fall kein schwarz und weiß.

  • So Leute, ich verabschiede mich von euch ab morgen bin ich raus hier . Ich wünsche der DEG und seinen Fans eine erfolgreiche Saison egal in welcher Liga ! :deg-schal:

    Gruß Tabaluga501

  • So wie ich es verstehe - bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege - sponsored von den Gesellschaftern nur Herr Völkel über sein Unternehmen. […] Herr Thiermann hat keine zwei Jahre ausgehalten, und hat völlig desillusioniert zurückgezogen.

    Timocom geht jetzt bereits in die fünfte (!) Saison als Sponsor.

    Und sicherlich hat Thiermann bisher auch zusätzlich aus seinem Privatvermögen zugebuttert, und das nicht zu knapp. Zurückgezogen hat er sich als Gesellschafter.

    Habe ich irgendetwas anderes behauptet?

  • Was ich bei der Geschichte und Diskussion rund um Thiermann und Timocom nicht ganz verstehe..: Laut Schwickerath musste die Entscheidung als Gesellschafter zurückzutreten bereits 6 Monate im voraus getroffen werden. Also Oktober 2024. Im November kam dann die Veröffentlichung des erweiterten Engagements Timocoms. Man korrigiere mich, wenn ich da zeitlich was falsch im Kopf habe.
    Heißt, dass zum Zeitpunkt des Entschlusses des Rückzugs als Gesellschafter die Stimmung bei Jens Thiermann nicht total negativ gewesen sein kann, da er danach erst das Sponsoring erweitert mit Timocom.
    Hört sich für mich ja tatsächlich eher nach langfristig geplant an.


    Wenngleich Schwickerath ja, meine ich, schrieb, dass man gehofft hat ihn umzustimmen und das (evtl. aufgrund des Verlaufs zuletzt) nicht geklappt hat.

  • So Leute, ich verabschiede mich von euch ab morgen bin ich raus hier.

    Schade! Ein Forum lebt von kontroversen Diskussionen und Meinungsvielfalt. Wenn man nur an Fakten und einseitiger Berichterstattung interessiert ist, kann man jeden Dienstag die Eishockey News und täglich die Rheinische Post lesen.

    Überlege es dir noch mal. Alleine die unterhaltsamen Beiträge einiger User sollten es dir wert sein:)

    Einmal editiert, zuletzt von DickDecloeFan (28. März 2025 um 12:22)

  • Man korrigiere mich, wenn ich da zeitlich was falsch im Kopf habe.

    So wurde es kolportiert und genau so habe auch ich es verstanden.

    Herr Thiermann, als Privatperson ist Gesellschafter der DEG Eishockey GmbH, und hat als Gesellschafter Geld aus seinem Privatvermögen in die DEG gesteckt. Laut den Berichten der rp, hat er aber die Lust verloren, als Gesellschafter tätig sein, unter anderem wohl auch, weil ihm die ständig notwendigen Krisensitzungen der Gesellschafter nicht gefallen haben. Laut seiner Aussage (s. RP) hat er Spaß am Eishockey aber keine Ahnung von diesem Sport. Er scheidet lt. RP zu Ende April 2025 als Gesellschafter aus.

    TIMOCOM ist eine Kapitalgesellschaft, und als solche ligenunabhängig Sponsor für die kommende Saison der DEG Eishockey GmbH. S. DEG News. 21.03.2025.

  • DickDecloeFan eben, dieses „Lust verloren“ erscheint mir so paradox, vor dem Hintergrund, da er ja das Sponsoring zeitlich NACH dem Rückzug als Gesellschafter erweitert hat bzw. öffentlich gemacht hat (wer weiß wie viel schon wie lange geplant wurde).

    Eigentlich viel zu lange Rede, kurzer Sinn. Mir wird dieses „Jens Thiermann hat die Lust verloren“ ein wenig zu viel aufgeblasen. Nicht hier in den letzten Beiträgen, das war mir nur in den letzten Wochen aufgefallen.


    Schönes Wochenende allen, auf spannende Playoff-Spiele (und -Downs) heute Abend!

  • Anscheinend was so durchsickert oder zumindest vermittelt wird, gibt es ja anscheinend viel gravierendere Baustellen, als ein Sportdirektor, der bis jetzt immer „überperformt“ hat.

    Die Mannschaft hat teilweise arrogant/überheblich gespielt in meinen Augen und die Sachen versucht spielerisch zu lösen, anstatt einfach zu kämpfen und simpel zu spielen.

    Zu Punkt 1:

    Man vergisst bei all dem Tamtam mit 1A TV-Übertragungen, neuen Zuschauerrekorden und fancy Multifunktionsarenen, dass die DEL strukturell immer noch eine ziemliche Amateurliga ist. Mit Ausnahme der Big 4 (Mannheim, Berlin, München, Köln [die ich aufgrund der Fan-Anzahl, Stadtgröße und Jugendarbeit dazu zähle]), haben alle mehr als genug Baustellen und viele davon sind ähnlich wie bei uns. Und auch die genannten Big 4 haben ihre Baustellen.

    Das Problem ist eben, dass am Ende irgendwer absteigen muss. Das haben wir uns alle (naja, die meisten) viele Jahre gewünscht. Dass es jetzt die DEG trifft, ist natürlich dumm gelaufen. Aber daraus darf man nicht schließen, dass die DEG grundsätzlich schlechtere Arbeit gemacht hat als Iserlohn oder Augsburg. An der einen oder anderen Stelle hatten die vielleicht einfach etwas mehr Glück. Dass der Abstieg am Ende nicht durch Punkte oder Siege entschieden wird, sondern durch das Torverhältnis, sagt doch alles.

    Auch ich habe mich schon lange über Mondt und seine Freunde aufgeregt; die Krönung war für mich die Zeit mit Mondt, Dolak, Kreutzer, Barta als Vierergespann. Ich bin mir 100% sicher, dass man vieles (mit relativ einfachen Mitteln) besser machen könnte. Aber das heißt noch lange nicht, dass die DEG in irgendeiner Form schlechter gearbeitet hätte als der Rest der Liga.

    Zu Punkt 2:

    Man hört doch immer dieselben Themen bei schlechten Mannschaften. Werden Scheiben immer wieder hinten raus gechippt und vorne rein gedumpt, beschweren sich die Fans, dass nichts spielerisch gelöst wird. Wird versucht, alles möglichst spielerisch zu lösen, dann ist es arrogant und überheblich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um zum Ziel zu kommen – leider hat die Strategie der DEG am Ende offensichtlich nicht gut genug funktioniert.

    Dasselbe gilt für den Punkt Kampf. Um "Kampf" und "aufopferungsvolle Hingabe" spricht man immer nur bei schlechten Mannschaften in engen Spielen. Gewinnt ein Top-Team 6:1, sagt danach niemand "wow, die haben so toll gekämpft" – dem Verlierer-Team wird aber womöglich vorgeworfen, nicht ausreichend gekämpft zu haben. "Kampf" ist immer nur ein Ausdruck von "wenn sonst schon nichts läuft, sollen sie sich wenigstens den A**** aufreißen". Dabei kann niemand wirklich sagen, wer wie viel Prozent gegeben hat. Denn wenn's nicht läuft und wenn die Gegner einfach besser sind, dann kann man sich noch so doll anstrengen, am Ende sieht man dabei höchst unglücklich aus.

  • Ich persönlich war auch nie ein Fan von Auf-und Abstieg weil es im Eishockey strukturell schwieriger ist als im Fußball.

    Und es gab ja auch immer mahnende Stimmen das wenn es wie jetzt einen Club mit großer Mufu erwischt, dieser durchaus in Schwierigkeiten kommen kann.

  • DickDecloeFan eben, dieses „Lust verloren“ erscheint mir so paradox, vor dem Hintergrund, da er ja das Sponsoring zeitlich NACH dem Rückzug als Gesellschafter erweitert hat bzw. öffentlich gemacht hat (wer weiß wie viel schon wie lange geplant wurde).

    Sorry, dass ich trotz deines berechtigten Einwandes, noch einmal darauf eingehe.

    Herr Jens Thiermann, als Jens Thiermann, Mensch und Eishockeyfan, will nicht mehr Teil der Gesellschafter sein. Offensichtlich ist ihm der persönliche, zeitliche und frustrierende Aufwand, den es als Gesellschafter bedarf, schlicht und einfach zu groß. Zu nervtötend. Ich denke, diesen Aufwand hat er unterschätzt, als er sich dazu bequatschen lies, "mal als Gesellschafter mitzumachen". Kennt wohl jeder von uns. Am Anfang, nach ein paar Bier, hört sich alles ganz toll an, und man fühlt sich gebauchpinselt. Wenn man dann aber mit der harten Realität konfrontiert wird, verliert man ganz schnell die Lust. Muss im Fall Jens Thiermann jetzt nicht so gewesen sein, war bei mir aber schon ganz oft so:).

    TIMOCOM ist reines Sponsoring. Geldtransfer ohne jeglichen persönlichen Einsatz. Wenn man will kann man sich dann noch in der VIP Loge, bei leckerem Catering und dem ein oder anderen Gläschen Champagner, feiern lassen. Und nebenbei kann man sich noch über die ganzen Speichellecker und Kriecher amüsieren, die man als Sponsor anzieht, wie Hundehaufen die Fliegen.

    Also zwei völlig unterschiedliche Funktionen. Die ich, nebenbei bemerkt, absolut nachempfinden kann. Aber noch einmal ganz deutlich: Das könnte bei Herrn Thiermann so gewesen sein. Ich interpretiere die Informationwn aus der Rheinischen Post so:).

  • Laut allen Berichten lag der Etat mit Augsburg und Iserlohn auf ungefähr einem Level.

    Nicht einmal. Wie ich oben schrieb:

    Tatsächlich war es, nachdem endlich überhaupt mal ein Etat beziffert wurde, aber noch viel dramatischer.

    Was konkret heißt: Es musste zu Saisonbeginn mit einem DEL2-Etat, der nicht einmal zu den Top 3 bis 4 in dieser Liga gehört hätte, ein DEL-Team gebaut werden.

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Wenn ich mal daran erinnern darf, wann ist es mal bei der DEG seriös in die Saison gegangen. Schon zu Lotte und Hans Ramroth Zeiten gab es Geld und Sponsoren Sorgen. Später die Steuerschulden. Abstieg, Aufstieg dann die Metro Zeit. Mit guten Sportdirektor ,Trainer und Spieler. Danach wieder bergab. Zwischen 2011 - 2014 kaum Zuschauer in der Halle. Dann ging es wieder langsam bergauf und viele dachten an die Meisterschaft. Durch Herold Kreis kamen gute Spieler und es wurde erfolgreich gespielt. Danach ging es wieder bergab, Trainer und Spieler die bestimmt die besten Vorsätze hatten alles zu geben brachten es nicht hin. In der Saison2023-24 nur mit Glück erstklassig geblieben. Nun der Abstieg weil man sich von den Spielern die 2023-24 schlecht proformt haben nicht trennen konnte wegen den Vertragslaufzeiten.

    Einen erfahrenen Sportdirektor erkennt man, wenn er mit kleinen Budget eine erfolgreiche Mannschaft formt.

    Auch mit sehr viel Geld holt man nicht immer die Meisterschaft. Die zusammen Setzung der Mannschaft muss stimmen.

    Es wird auch unter den DEG Gesellschafter der eine oder andere sagen warum soll ich wieder in die Tasche gehen habe ja erst beim letzten Mal die Lokalrunde bezahlt.

    Diese Stimmung scheint zur Zeit zu sein.

    PS. Würden wir hier in diesem Forum nicht unsere Ansichten mitteilen, hätte myfreexp keine Möglichkeit seine Meinung, angedeuteten Geheimnisse oder Nebelkerzen loszuwerden. Es macht immer wieder Freude seine Beiträge ohne Frust, Hass und Schaum vorm Mund zu lesen. Herzlichen Dank :opa:


    :deg-schal::deg:

  • Zwar tauschen sich die Gesellschafter dem Vernehmen nach regelmäßig aus, aber sie werden sich nicht einig, wer die Schaltstellen der DEG Eishockey GmbH besetzen soll.

    Alleine dieser Satz zeigt, das es wohl viel schlimmer um unsere DEG steht, als sich jeder Fan hier ausmalt. In den Abstieg, alle feuern und dann erstmal schauen was geht.

    Ganz großes Kino.

    Einmal editiert, zuletzt von Admin (28. März 2025 um 19:55) aus folgendem Grund: Text lesbar gemacht, RP-Zitat als Zitat formatiert. Was sollte das mit dem weißen Text auf weißem Grund?

  • Zwar tauschen sich die Gesellschafter dem Vernehmen nach regelmäßig aus, aber sie werden sich nicht einig, wer die Schaltstellen der DEG Eishockey GmbH besetzen soll.

    Alleine dieser Satz zeigt, das es wohl viel schlimmer um unsere DEG steht, als sich jeder Fan hier ausmalt. In den Abstieg, alle feuern und dann erstmal schauen was geht.

    Ganz großes Kino.

    Das macht mich absolut fassungslos, wirklich. Und es besteht ja nicht einmal vage Hoffnung, dass das Clickbait-Blödsinn ist, weil Bernd Schwickerath keinen Clickbait-Blödsinn schreibt.

    So dilettantisch kann man doch kein Unternehmen betreiben, das Millionen umsetzt!? So kann man nicht einmal die vielbesungene Pommesbude führen - auch die geht rapido den Bach runter, wenn niemand da ist, der die Fritteuse anmacht und nicht einmal jemand, der das Frittierfett einkauft. Wahnsinn.

  • Wenn nicht innerhalb von 2-3 Wochen jemand präsentiert wird und das ist schon ein sehr langer Zeitraum, dann dieht es düster aus.

    Das Szenario das hier dann ganz Feierabend ist weil die Gesellschafter zerstritten sind oder sich nicht einigen können, ist dann nicht mehr ganz unwahrscheinlich.

    Zumindest aber der e.V. wird auch aus Eigeninteresse alles daran setzen das die GmbH weitermacht.

  • Wer ist denn aktuell überhaupt übrig als Entscheider? Mit dem ganzen raus als Geschäftsführer aber noch da als Gesellschafter, raus als Gesellschafter aber noch da als Sponsor usw. kommt man mal durcheinander. Sind aktuell Hoberg, Völkel, Wirtz die, die als Dreiergespann einen Geschäftsführer suchen?

  • So dilettantisch kann man doch kein Unternehmen betreiben, das Millionen umsetzt!? So kann man nicht einmal die vielbesungene Pommesbude führen - auch die geht rapido den Bach runter, wenn niemand da ist, der die Fritteuse anmacht und nicht einmal jemand, der das Frittierfett einkauft. Wahnsinn.

    Verstehe die Überraschung nicht? Nichts anderes schreibe ich doch schon die ganze Zeit (zuletzt heute Nacht um 01:57 Uhr):

    Die DEG Eishockey GmbH wird nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt, in dem alle Entscheider dasselbe Interesse verfolgen. Das wird leider immer deutlicher.

    Ich hoffe, sie liefern! Ich hoffe, sie haben schon ein Trumpfass im Ärmel!

    Ich fürchte, da wirst Du enttäuscht werden.

    Und das schreibe ich genauso wenig wie Schwickerath einfach so. Und noch ein Selbstzitat:

    […] Und deshalb ist die DEG aktuell in einer prekären Situation, in die sie sich (bzw. die Gesellschafter) selbst manövriert hat/haben.

    Und da helfen dann insbesondere solche Parolen nicht:

    Wir brauchen keine Pessimisten sondern Optimisten.

    Nein, sondern: Realisten und Entscheider mit Eishockey-Sachverstand, die nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun.

    Aber sicher alles heiße Luft, schon klar. Zum Glück haben wir ja unsere Durchblicker hier, also ♫ fürchtehet Euheuch niicht ♫:

    Ich bin froh, dass diese Schwachstelle beseitigt ist und es da einen Neuanfang gibt.

    Und aus dem Forum sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!" Ich lächelte und war froh – und es kam schlimmer.

    Gruß, Michael

    Eishockey … Eishockey … Eishockey spielt nur die DEG :deg-schal:

  • Ich weiß jetzt leider nicht mehr genau wo es in der RP stand. Vor kurzem gab es einen Bericht der sich mit dem Thema Dome oder Brehmstraße beschäftigte.

    Dort meinte ich, sogar das böse Wort "Oberliga" gelesen zu haben. Leider hab ich es nicht mehr genau in Erinnerung da es momentan viele Berichte gibt.

    Hat das jemand ebenfalls noch auf dem Schirm?

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