Die Eisbären schaffen es immer wieder, dieses Quäntchen mehr auf das Eis zu bringen, was nötig ist, um egal gegen wen so eine Serie an sich zu reißen. Die Muster sind seit 2006 die gleichen: Dem Gegner das Gefühl geben, man könnte sie schlagen, hart zurück schlagen und in den engen Spielen immer wieder mit ihrer Klasse in Führung zu gehen um danach den Gegner erfolgreich aus seinem Slot zu halten. Egal wie gut der Gegner ist... ich weiß nicht, wie sie das schaffen, dieses nervige System, wo der Gegner anrennt und anrennt und anrennt und dieser immer wieder in´s Leere läuft und dabei nur noch Frustration und Ideenlosigkeit zu bieten hat.
Könnt ihr im etwa nachvollziehen, was ich meine? Ich bin kein Taktik Experte, vielleicht kann das Spielsystem jemand besser erklären. Seit dem verlorenen Finale im Dome damals sucht mich dieses scheiß System in meinen Träumen heim. Das hat mich nachhaltig gebrochen.
Zitat aus o.g. Artikel: "...als 20 bis 30 vermummte Angreifer auf die Straße stürmten und mit Fahnenstangen, Fäusten und Glasflaschen auf den Bus einschlugen, wie die Polizei mitteilte. "
Bitte differenzieren, das ist ne Minderheit, kenne einige "Eisbären" Fans die sind genauso friedlich und echte Sportsfreunde. Übrigens schon seit 2006, als die noch mit Bauarbeiterhelm zum letzten Spiel an der Brehmstrasse angereist kamen.
Zitat aus o.g. Artikel: "...als 20 bis 30 vermummte Angreifer auf die Straße stürmten und mit Fahnenstangen, Fäusten und Glasflaschen auf den Bus einschlugen, wie die Polizei mitteilte. "
Bitte differenzieren, das ist ne Minderheit, kenne einige "Eisbären" Fans die sind genauso friedlich und echte Sportsfreunde.
Die einen wie die anderen sind immer nur ein Teil der Gesamtmenge, das ist ja klar (auch die Dir bekannten Dynamo-Fans sind zahlenmäßig nur eine Minderheit).
Aber wenn Du die "20-30" zitierst, must Du auch zitieren:
Einige Täter aus der Menge der Berliner Fans öffneten demnach die unteren Gepäckfächer des Kölner Busses und stahlen Fanartikel wie Trommeln und Fahnen. Andere Angreifer drangen in den Bus ein und verletzten einen Fahrgast durch einen Flaschenwurf.
Zivilpolizisten griffen ein, die vermummten Angreifer verschwanden in einer weiteren Berliner Fangruppe und wechselten die Kleidung. Die Polizei überprüfte insgesamt 92 Fans.
Da gibt es also schon ein paar mehr Sympathisanten und Unterstützer. Wieviele, vermag ich nicht einzuschätzen.
Mir gehen die primär mit ihrem "Ost-Ost-Ost-Berlin" auf den Sack.
Da gibt es also schon ein paar mehr Sympathisanten und Unterstützer.
selbst wenn es 100 oder 200 sind, bei nem Schnitt von 14.000 ist das immer noch ne Minderheit....aber grundsätzlich ist auch das zuviel und macht das Verhalten derer nicht besser.
Ich mag die eher nicht weil die mir in den 2000er + Jahren zu erfolgreich (bayrisch) waren....
Erinnert mich en bisschen an ein Spiel der DEG bei den Eisbären noch im "legendären" Wellblechpalast. Die damaligen Ordner haben doch sehr mit dem Teil der erlebnisorientierten Dynamo-Fans sympathisiert. War das ein scheiß Erlebnis bezüglich der dollen Heimfans, reiht sich ein in die erlebnisse mit Cottbus und Magdeburg. Ein Grund, weshalb ich mit Dynamo, ähem, den Eisbären, überhaupt nicht warm werde:
Eisbären entschuldigen sich und versprechen Aufklärung
Die Eisbären selbst distanzierte sich deutlich von der Attacke. "Wir entschuldigen uns zutiefst bei den Kölner Haien und ihren Fans, sowie bei allen Insass*innen des überfallenen Fanbusses", sagte Eisbären-Geschäftsführer Thomas Bothstede auch im Namen der übrigen Fangruppierungen. "Wir lehnen Gewalt in jeglicher Form ab und verurteilen den Angriff aufs Schärfste."
Die Eisbären dankten der Polizei für den schnellen Einsatz und sicherten Unterstützung bei der Aufarbeitung zu. Sollten die Täter identifiziert werden, werde es auch innerhalb des Klubs Konsequenzen geben. "Eishockey ist und bleibt ein Sport für die ganze Familie und solche Taten haben dort nichts, aber auch gar nichts, zu suchen", sagte Bothstede. "Ich bitte darum, nicht alle Eisbären-Fans über einen Kamm zu scheren. Wir werden in der Aufarbeitung null Toleranz walten lassen." Bei den kommenden Spielen werde es ein deutlich erhöhtes Polizeiaufgebot geben, hieß es.
erlebnisorientierte.....Fans...ist eine meine Lieblingsvokabeln diesbezüglich...hab gelegentlich mit derlei Mitmenschen beruflich zu tun.......Die Fußball-Hooliganszene im Osten hat da auch nochmal eine spezielle Dynamik...und gelegentlich verirrt sich bestimmt auch mal der ein oder Kamerad in die Eishalle....so wie im Westen sicher auch, frühere Ruhrderbys zwischen Essen und Herne waren auch "erlebnisreich"
Ich erinnere mich aber auch, mal auf der Brücke über die Strasse an der Lentstr mit Leuchtspur beschossen worden zu sein Aber keine Ahnung mehr, was das für Idioten waren.
Ich erinnere mich aber auch, mal auf der Brücke über die Strasse an der Lentstr mit Leuchtspur beschossen worden zu sein Aber keine Ahnung mehr, was das für Idioten waren.
sehr interessantes Spiel der Eisbären gegen die Haie....
Total starkes dynamisches, aggressives Unterzahlspiel der Berliner.....sogar mit Shorthander, aber selbst abgesehen davon, wie die das spielen ist schon einen Lehrfilm wert
Auch wenn vielleicht wieder einige hier meinen ich schreibe unsachgemäße, wäre es mMn für die Haie anders gelaufen, wenn die Hallenbelegung der LANXESS Arena anders gewesen wäre. Die Haie sind eigentlich immer ein Spiel im Rückstand in der Serie gewesen.
Auch wenn vielleicht wieder einige hier meinen ich schreibe unsachgemäße, wäre es mMn für die Haie anders gelaufen, wenn die Hallenbelegung der LANXESS Arena anders gewesen wäre. Die Haie sind eigentlich immer ein Spiel im Rückstand in der Serie gewesen.
Augen auf bei der Hallenwahl. Der Belegungsplan ist ja schon Jahre im vorraus bekannt und wird wahrscheinlich auch mit den haien kommuniziert sein. Also genug Zeit sich darauf einzustellen und die Trainer die Mannschaft drauf vorzubereiten.
Und gegen Schwenningen war es ja am Ende auch kein Argument das die Haie auswärts starten mussten. Ob Auswärts oder Zuhause wird den meisten, besonders den Kontigentspielern ziemlich egal sein, sollte nicht das Eis signifikant anders sein.
Auch wenn du recht hast, dass es vermeintlich bekannt war, bleibt es trotzdem eine Nachteil in meinen Augen. Mal unabhängig von der Beschaffenheit des Eises, der Banden, Licht etc. kann man doch den Faktor Fans nicht einfach vernachlässigen.
Auch wenn du recht hast, dass es vermeintlich bekannt war, bleibt es trotzdem eine Nachteil in meinen Augen. Mal unabhängig von der Beschaffenheit des Eises, der Banden, Licht etc. kann man doch den Faktor Fans nicht einfach vernachlässigen.
So unromantisch wie es jetzt klingen mag... aber für einen Profi stehen die Fans vermutlich weiter hinten auf der Liste von Dingen die einen Unterschied machen, wenn er nicht grade mit der Stadt und Verein sehr verbunden ist (Müller als Beispiel).
Und gegen Schwenningen war es ja am Ende auch kein Argument das die Haie auswärts starten mussten.
Schwenningen ist eine andere Mannschaft hat nicht soviel Erfahrung in den Playoffs. Möchte damit nicht sagen das Schwenningen eine schlechte Mannschaft ist.
Der Nachteil in Köln ist, dass die Halle nicht der Stadt gehört, sondern privat betrieben wird, und der Veranstalter (verständlicherweise) keine Lust hat, für den KEC zig attraktive Termine zu blocken, von denen gsr nicht klar ist, ob und welche überhaupt zustande kommen werden.
In Mannheim (SAP) und Berlin (Anschutz) ist es eine andere Situation.
Hallen "Nachteil" oder "Vorteil" ist jetzt vollkommen egal, die Haie sind als Hauptrundenerster gescheitert. Sie haben, zumindest teilweise, nicht mehr an die tollen Leistungen der Hauptrunde anknüpfen können. Alle Mannschaftsteile haben in den Play Offs nachgelassen (die Prozentzahlen von Magenta sind eindeutig). Für Mo. Müller tut es mir leid, ihm hätte ich einen Titel gegönnt !
Das Berlin es mal wieder ins Finale geschafft hat liegt meiner Meinung nach auch den stetigen Leistungssteigerungen der Spieler (siehe Stettmer) und am Potential + Erfahrung des gesamten Teams. Trotz aller Verletzungen fangen die Eisbären das irgendwie wieder auf und dann spielen sich andere ins Rampenlicht. Für mich eine MEGA Leistung und Hut ab.
Wer jetzt Meister wird ist mir eigentlich egal, aber ich bin ein wenig mehr bei den Eisbären. Auf eine tolle und spannende Finalserie !
So unromantisch wie es jetzt klingen mag... aber für einen Profi stehen die Fans vermutlich weiter hinten auf der Liste von Dingen die einen Unterschied machen, wenn er nicht grade mit der Stadt und Verein sehr verbunden ist (Müller als Beispiel).
Vielleicht sehe ich das aber auch so analytisch.
Na ja...dann stelle ich jetzt mal überspitzt die These auf und sage dann können sich alle Fans in Zukunft den Support ja sparen.
Wenn die Organisation der Events in der Lanxess anders / flexibler wäre, hätten 100% auch die beiden NHL Spiele dort stattgefunden. Alleine schon, weil sich auf Grund des Fassungsvermögens dort viel mehr Geld verdienen liesse.
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